Skip to main content

Fünf Alternativen zum LIDL SUP-Board für unter 500€

Auch in diesem Jahr gibt es bei Lidl wieder ein Stand-Up Paddle Board. Dieses Jahr wird das SUP-Board in Kooperation mit mistral angeboten. Zumindest hat mistral den Namen für das bei Lidl angebotene Board hergegeben. Das mistral SUP-Board hat eine Länge von 10’6″ (ca. 320 cm) und ist damit der klassische Allrounder. Mit einem Preis von nur ca. 280 Euro ist das Board, welches als Komplett-Set angeboten wird, sehr preiswert. Das Board verfügt nämlich über ein solides Ausstattungs- und Zubehör-Paket und hat sogar zwei Luftkammern (Double-Chamber) wodurch die Sicherheit auf dem Wasser erhöht werden soll [Zum ausführlichen Testbericht]. Allerdings hat das Board auch Schwächen was die Verarbeitungsqualität an Board und Zubehör angeht.

Alternativen LIDL mistral SUP Board

Das mistral SUP-Board im Einsatz – doch gibt es preiswerte Alternativen?

Wem das Lidl-Board insgesamt zu billig erscheint und wer von der Verarbeitungsqualität durch die vielen Blasen an den PVC-Schichten nicht so begeistert ist, für den möchten wir an dieser Stelle fünf Board-Alternativen zum bei Lidl angebotenen mistral-SUP Board präsentieren, die wir euch ausnahmslos weiterempfehlen können. Allerdings liegen diese preislich etwas höher (alle um die 400-500 Euro), bieten aber insgesamt auch ein solides Komplett-Paket, eine deutlich bessere Verarbeitungsqualität zu einem trotzdem noch hervorragenden Preis. Wir möchten euch hier eine kleine Auswahl an möglichen Alternativen aufzeigen und gleichzeitig auch, dass ihr nicht immer 800 oder 1000 Euro für ein gutes Stand-up Paddle Board ausgeben müsst. Ob ihr euch letztendlich doch für das mistral oder lieber ein anderes Board entscheidet, müsst ihr am Ende selber entscheiden. Wir wollen euch hier nur ein paar Alternativen aufzeigen, wo ihr am Ende natürlich auch etwas mehr für euer Geld bekommt und auf eine insgesamt höhere Verarbeitungsqualität setzen könnt.

#Platz 1 – JP SuperLight 10.6

Das JP Superlight ist schon für einen Preis von nur ca. 500 Euro als Komplett-Set erhältlich und damit ein echter Geheimtipp. Ihr bekommt hier ein Board der Marke JP Australia, die jahrelange Erfahrung im SUP-Sport mitbringt und nun die preiswerte SuperLight-Serie ins Leben gerufen hat. Das Board hat die klassische Länge von 320 cm, ist aber auch in einer etwas längeren 11′ und 11’6″ Länge erhältlich (etwas teurer). Bei der SuperLight Serie wird vor allem auf ein niedriges Board-Gewicht gesetzt. Mit nur ca. 8,4 kg ist dieser Allrounder unglaublich leicht. Trotzdem bietet der JP SuperLight 10.6 Allrounder eine robuste vorlaminierte Double-Layer Bauweise mit verweißten Nähten mit sich. Das heißt, dass hier auf Kleber weitestgehend verzichtet wurde, wodurch so ein niedriges Board-Gewicht überhaupt erst möglich wird. Trotzdem ist das Board robust genug und an den Seiten mit einer zusätzlichen PVC-Lage versehen. Die max. Traglast liegt bei 150 kg. Das maximal empfohlene Paddlergewicht bei ca. 100 kg. Perfekt für gemütliches Cruisen. Ihr bekommt das Board zudem im Komplett-Set mit einem Fiberglas-SUP Paddel was unterm Strich ein tolles Gesamtpaket zu einem niedrigen Preis bedeutet.

JP Australia SuperLight 10.6 (2020)

499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 2 – ITIWIT X100 Touring

Beim ITIWIT X100 bekommt ihr ein günstiges Einsteigerboard. Das Stand Up Paddle Board wird seit 2019 bei Decathlon verkauft und ist vor allem aufgrund des niedrigen Gesampreises von nur ca. 349 Euro (ohne Paddel und Pumpe) sehr attraktiv. Wer sich noch ein günstiges Paddel und eine Pumpe dazukauft, kommt am Ende auch knapp über 400 Euro als Komplett-Set. Mit 11 Fuß (335 cm) ist es minimal länger als die ein klassisches Allround-Board. Allerdings handelt es sich immer noch mehr um ein Allround-Board, als um ein Touring-Board (auch wenn es im Namen steht). Das Board gibt es in blau und gelb, bietet eine Dicke von 6″ und ist für Personen bis ca. 100 kg ausgelegt. Das Board wurde mit der Single-Layer Bauweise konstruiert, bietet aber durch die Dicke und das Volumen genug Auftrieb und Steifigkeit für eine Erwachsene Person. Mit einem Gewicht von ca. 10,5 kg ist es im Wasser noch gut zu handeln. Leider müsst ihr immer noch eine Pumpe und ein Paddel dazu kaufen. Als Komplett-Set gibt es das Decathlon bzw. Itiwit-SUP Board nicht.

ITIWIT SUP-Board X100 Touring Einsteiger 11´0″ (blau) im Test

349,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei DECATHLON.de *

#Platz 3 – Gladiator Pro 10.6

Das Gladiator Pro 10.6 hat eine Länge von 320 cm und bietet als Konstruktion die Double-Layer Fusion Technologie. Das heißt zwei PVC-Lagen, die miteinander, ohne Kleber, verschweißt wurden. Das sorgt für ein robusteres Board, bei gleichzeitig niedrigem Board-Gewicht. Mit einer Dicke von ca. 12 cm (4.75″) ist es für Paddler bis ca. 100 kg bestens geeignet. Die maximale Traglast liegt auch bei diesem Board bei ca. 150 kg. Der Vorteil der Pro-Variante im Vergleich zur Light-Variante ist die hochwertigere Bauweise und das deutlich bessere Zubehör. So bietet das Gladiator Pro 10.6 einen hochwertigen Rucksack, der sogar über Rollen verfügt und ein Fiberglas-Carbon-Paddel, welches noch besser in der Hand liegt. Ansonsten liegt auch hier eine US-Finne, eine Doppelhub-Pumpe, eine Coiled-Leash und ein Reparatur-Set mit bei.

Gladiator Pro 10.6 Allround SUP (2020)

499,00 € 549,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 4 – Coasto Nautilus 11.6

Das Nautilus ist vor allem aufgrund der Doube-Layer Fusion Technologie (TTS) und der etwas längeren Board-Länge von ca. 350 cm (11’6″) beliebt. Ihr bekommt hier für knapp 500 Euro ein Komplett-Set mit einem hervorragend verarbeiteten aufblasbaren SUP-Board, welches auch für etwas längere Touren geeignet ist. Mit seiner ca. 86 cm breiten Standfläche ist das Board extrem kippstabil und deshalb bei Anfänger und Einsteigern sehr beliebt. Das Board bietet zudem ein Kick-Pad, hat eine Dicke von 6″ und ein Volumen von 350 Litern. Dadurch ist das Nautilus für Paddler bis ca. 120 kg geeignet. Das beiliegende Paddel ist ein einfaches Alu-Paddel, welches auch vergleichsweise schwer in der Hand liegt. Wenn aber das Gesamtpaket in Verbindung mit dem Preis betrachtet wird, können wir euch das Coasto Nautilus nur weiterempfehlen.

Coasto NAUTILUS 11’6″ im Test

ab 499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 5 – Bluemarina ARIKI 10’8″

Das Bluemarina-Board ist schon für ca. 330 Euro erhältlich. Ihr bekommt hier ein solides Gesamtpaket, mit welchem Anfänger und Einsteiger viel Spaß haben können. Das ARIKI in der 10’8″-Version, ist gut verarbeitet und bietet viele Features. Unter anderem eine integrierte Action-Cam Halterung und die Möglichkeit einen Kajak-Sitz zu befestigen. Durch die Konstruktion ist es allerdings auch eher ein einfaches Board. Die 5 Jahre Garantie machen es dennoch attraktiv in den Reihen der anderen hier vorgestellten aufblasbaren Stand-Up Paddle Boards. Das ARIKI ist die günstigste Alternative und fast auf dem gleichen Preisniveau wie das Lidl-Board. Auch hier bekommt ihr ein Komplett-Set mit Paddel, Rucksack, Pumpe und Leash. Allerdings muss der Kajak-Sitz, wenn dieser benötigt wird, noch extra dazu gekauft werden.

Miweba Bluemarina ARIKI 10’8″ im Test (2020)

329,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei miweba.de *

Fazit

Wer ca. 500 Euro investiert findet schon viele günstige und gute Alternativen zum Lidl SUP-Board, die vor allem bei der Verarbeitung und dem Gesamtpaket überzeugen können. Die vorgestellten aufblasbaren Boards sind für alle interessant, die einfach langfristiger und nachhaltiger denken und nicht einfach nur ein billiges Board mit einer mittelmäßigen Verarbeitung suchen. Gerade in Sachen Verarbeitungsqualität kommt ihr für ca. 200 Euro mehr, ein Board, welches robuster und langlebiger ist und nicht schon nach 1-2 Jahren den Weg in die Mülltonne findet. Am Ende könnt ihr natürlich selber entscheiden was euch wichtig ist, wo ihr die Schwerpunkte setzt und ob ihr trotzdem das LIDL Board kauft. Wir haben auch mal mit dem SUP-Sport angefangen und waren auch einfach nur auf der Suche nach einem möglichst günstigen Board für den Einstieg. Klar, es funktioniert und macht am Anfang auch tatsächlich Spaß – aber nicht auf Dauer. Mittlerweile würden wir uns so ein Board am Anfang wahrscheinlich nicht mehr kaufen. Denn die Fahrtechnik verbessert sich schnell, die Ansprüche steigen rasant und schon nach den ersten Monaten wirken die extrem billigen Boards nur noch wie bessere Luftmatratzen. Wir würden aus heutiger Sicht und der Erfahrung, die wir in den letzten Jahren als Stand-Up Paddler gesammelt haben, immer einige Boards Probe paddeln, ausprobieren und abschätzen was wirklich benötigt wird. Wenn ihr mal im direkten Vergleich zum mistral-Board eines der oben genannten paddelt, wisst ihr wahrscheinlich was wir meinen. Die Boards sind steifer, wirken robuster und ihr habt, vor allem langfristig, mehr Spaß auf dem Wasser. Uns ist aber auch klar, dass die vorgestellten Boards ca. 200 Euro teurer sind und nicht jeder so viel Geld für ein neues Hobby aufbringen kann. Wir wollten einfach nur aufzeigen, dass ihr auch gute SUP-Boards für unter 500 Euro bekommen könnt und nicht immer 800-1000 Euro ausgeben braucht. Letztendlich müsst ihr selber schauen was für Ansprüche ihr habt, was ihr braucht und wie oft ihr auf dem Wasser unterwegs sein möchtet.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr vielleicht sogar eine der hier vorgestellten Alternativen zum Lidl SUP Board? Schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag!

Lass gerne eine Bewertung da!
[Total: 35 Average: 4.1]


Ähnliche Beiträge



Kommentare

Avatar

Niels 05/05/2020 um 4:37 pm

Sehr interessante Alternativen zum Lidl Board. Entspricht die hier genannte Reihenfolge auch Deiner Präferenz, d.h. hälst du das JP Australia super light auch für das beste und empfehlenswerteste dieser 5 Boards? Wie beurteilst du das Blue Fin Cruise 10.8 (wenn auch preislich etwas über 500 €) im Vergleich zu diesen Boards?
Vielen Dank

Antworten
Steffen

Steffen 05/05/2020 um 4:50 pm

Meine persönlicher Favorit ist das Gladiator Pro 🙂 Da war ich letztes Jahr beim Test (Video: https://youtu.be/w2sA45MfGy0) so überrascht was man für das Geld bekommt, das dieses Board auch im Jahr 2020 mein heißer Favorit ist 😉 Das Bluefin Cruise ist halt komplett verklebt, wodurch es ja schon 1-2 kg mehr wiegt… Auch wenn das auch ein robustes Board ist, würde ich das Gladiator in diesem Fall bevorzugen. Im Jahr 2020 ist eigentlich die Fusion-Technologie (verschweißt) schon fast Standard, so dass man beim Bluefin Cruise schon fast von veralteter Bauweise sprechen kann. Ist aber meine persönliche Meinung.

Antworten

Avatar

Frank Booms 07/05/2020 um 5:40 am

Grüße . vielleicht habe ich einen Schnellschuss gemacht. Habe mir dasAqua Marina Atlas 12.0 Online gekauft. für viele Sachen auf dem Wasser. Relaxen und Paddeln usw. auch mein Enkelkind spazieren fahren. Wiege 75 Kg bei 184 Größe. es wird heute oder Morgen geliefert. Möchte es gerne in mein Womo packen für den Urlaub nach Istrien.

Antworten
Steffen

Steffen 07/05/2020 um 9:42 am

Och warum? Für gemütliches Paddeln mit Enkelkind dürfte das Atlas auf jeden Fall ausreichen 🙂 Da ist auf jeden Fall mehr als genug Platz auf der Standfläche! Kannst gerne mal berichten!

Antworten

Avatar

Ingrid Meimbresse 30/05/2020 um 3:54 pm

Hallo, ich habe nun stundenlang nach SUB Boards geschaut und finde den Markt total unüberschaubar. Nun habe ich dein Testvideo über das Gladiator pro gesehen und wollte mir nun das Pro 12.6T kaufen. Dieses gibt es aber nicht mehr oder? Dabei bin ich auf das Board von Gladiator pro 11.6 gestoßen. Kann ich davon ausgehen dass dieses genau so gut ist? Ich bin 170 und ca 60 kg schwer. Habe schon einen Anfängerkurs hinter mir und das langsame fahren nicht schön, so dass Ich glaube, dass ich mit einem Touring Board weitaus glücklicher bin. Ich werde hauptsächlich auf der Ostsee fahren. Oder gibt es noch andere Touringsboards, die du empfehlen kannst und die vom Preis noch erschwinglich sind aber auch noch qualitativ in Ordnung sind. Würde mich freuen wenn du mir antworten würdest.

Antworten
Steffen

Steffen 31/05/2020 um 10:08 am

Ja, kannst du 🙂 Mit den Gladiator Boards machst du nichts falsch! Da ist Preis-Leistung einfach hervorragend!

Antworten

Avatar

Thomas Nossek 02/06/2020 um 7:28 pm

Hallo.
Wäre das ab 4. Juni erhältliche SUP von Aldi die bessere Alternative zum Lidl Bord?
Es nennt sich Zray Fury pro Preis 349€

Antworten
Steffen

Steffen 04/06/2020 um 8:48 am

Wahrscheinlich ja 😉 Ist aber eher eine abgewandelte Version vom Zray Fury Pro. Hier der Testbericht dazu https://www.sup.center/produkt/zray-fury-premium-106-im-test-aldi-sup-2020

Antworten

Avatar

Albert 12/06/2020 um 11:03 am

Hallo Steffen,

danke für die tolle Auflistung. Dank deiner Rezensionen liebäugle ich mit dem Gladiator Pro 11,6″. Jetzt habe ich aber bei dir auf der Seite den Test zu dem Stemax Kingfisher SUP entdeckt und wollte dich fragen welches Board (von den zwei) du mehr empfehlen würdest. Lohnt sich der Aufpreis beim Kingfisher von ca. 250 Euro? Sind die technisch auf gleicher Ebene oder Spielt der Kingfisher doch in einer anderen Liga?

Ich danke dir.

Antworten
Steffen

Steffen 12/06/2020 um 5:07 pm

Von der Qualität lohnt es sich nicht, da du ja am Ende bei Stemax auch kein Komplett-Set bekommst. Das Stemax Kingfisher ist noch etwas bauchiger und damit auch noch etwas kippstabiler. Das hat ja so auch gar nicht die klassische sportliche Touring-Form, sondern ist insgesamt mit einer sehr kurzen Spitze konstruiert. Das Kingfisher hat den Vorteil der durchgehenden STandfläche und den abnehmbaren Gepäckgummis. Außerdem ist das Design echt unverkennbar. Da muss man einfach abwägen was einem wichtig ist

Antworten

Avatar

Dirk Geilenkeuser 19/06/2020 um 10:06 am

Erst mal vielen Dank für die super Seite und eure tollen Videos. Habe schon mehrere Stunden hier verbracht 🙂 Ich suche eine Einsteigerboard, möchte aber lieber ein paar Euro mehr investieren als für ein Lidl oder Aldi-Board. Mein Favorit wäre das JP Australia Superlight 10.6. In der Liste oben steht, dass das maximale Fahrergewicht 100kg beträgt, was für meine ca. 90kg gut passen würde. Nun hat mich aber eine Auflistung der Fahrergewichte auf einer anderen Seite irritiert. Da steht Fahrergewicht 70 – 75kg beim 10.6er. Habt ihr das getestet und wie sind da eure Erfahrungen? Danke schon mal für die Hilfe! Grüße, Dirk

Antworten
Steffen

Steffen 20/06/2020 um 1:53 am

Mit ca. 100 kg ist das Board tatsächlich an seiner maximalen Belastungsgrenze. Wenn man selber etwas mehr Gewicht aufs Board bringt, empfiehlt sich schon ein Board mit etwas mehr Traglast bzw. höherem maximalen Fahrergewicht zu nehmen. Das Paddeln funktioniert zwar und als Anfänger ist man damit wohl auch zufrieden. Dennoch sollte man bei ca. 90 kg eventuell nicht zu der Superlight Version greifen. Tipp: Schau dir mal die Gladiator Pro-Modelle an. Da speziell das 11.6 oder das 12.6T. Die dürften für dich perfekt geeignet sein. Da bekommst du auch ein sehr gutes Gesamtpaket!

Antworten

Avatar

Oliver 23/06/2020 um 12:14 pm

Hallo Steffen,
erstmal vielen Dank für die vielen Infos auf deiner Internetseite! Auch ich fühle mich als Neuling von den vielen Herstellern und Anbieter im Netz etwas überfordert… Ich bin auf der Suche nach einem Board für die ganze Familie (jüngstes Kind 7 Jahre). Wir sind alle Anfänger und kleine Leichtgewichte (max. 65kg). Hab ein interessantes Angebot in der SUP Garage gesehen: Coasto Amerigo. Kennst ihr das Board? Ich habe es sonst nirgends im Netz gefunden. Auch nicht auf der Homepage des Herstellers… Für andere Empfehlungen sind wir natürlich auch offen! Vielen Dank im Voraus für deine Antwort!

Antworten
Steffen

Steffen 28/06/2020 um 3:03 pm

Das Amerigo gibt es aktuell noch nicht soweit wir wissen. Coasto hat da etwas Lieferprobleme. Nehmt als Familien-Board auf jeden Fall kein zu langes und breites Board, damit sich Kinder damit auch gut zurecht finden und dieses im Wasser noch gut handeln und lenken können. Haltet mal AUsschau nach einem Allrounder 10’6 oder 10’8 mit 81 cm Standfläche. Wenn ihr mal zu zweit paddeln wollt, dann solltet ihr ein Board mit mindestens 6″ Dicke nehmen. Ansonsten habt ihr da so ziemlich freie Wahl 😉 Robuster sind die Double-Layer Varianten

Antworten

Avatar

Lena 24/06/2020 um 3:03 pm

Hi!
Ich bin zwischen dem JP SuperLight 10.6 und dem Gladiator Pro 10.6 etwas unentschieden. Der Gladiator hat einen deutlich praktischeren Rucksack, würde ihn aber nicht bloß deswegen bevorzugen. Der Superlight wird früher wieder verfügbar werden…
Ich bin ein Anfänger, werde aber den SUP oft verwenden, wahrscheinlich auch im Winter, hauptsächlich an Seen und Flüssen. Kannst Du mir bitte bei diesem Auswahl weiterhelfen?

Antworten
Steffen

Steffen 28/06/2020 um 3:04 pm

Warum tendierst du nicht gleich zu einem Touring-Board, wenn du ohnehin so viel mit dem BOard unterwegs sein willst? Da wirst du ohnehin irgendwann ein Touring SUP wollen. Warum nicht gleich mit einem 11’6″ starten? Vielleicht das STX 11’6″ 🙂

Antworten
Avatar

Lena 29/07/2020 um 11:10 am

Hallo Steffen,
inszwischen hätte ich mich für das STX 11’6“ überzeugt. Nur zur Sicherheit: Würde es für meine Größe (1,60 m) und mein Gewicht (70 kg) gut passen?
Vielen Dank!

Antworten

Avatar

Robert Seltmann 28/06/2020 um 11:40 am

Hallo ihr beiden,
wir haben uns gerade ein paar eurer Videos angeschaut und sind noch auf das Skinfox whale gestoßen.
Welches Bord würdet ihr im Vergleich mit dem Gladiator Pro 12.6 bzw. dem GP 10.8 empfehlen? Wir sind eine Familie mit 2 Kindern, wo auch der Papa mal mit der Tochter fahren möchte (ca. 130kg).
Wie ist die 4 Layer Technologie des Skinfox zu werten?
Vielen Dank für eure Hilfe.

Antworten
Steffen

Steffen 28/06/2020 um 3:14 pm

So wie bei anderen Herstellern eine Double-Layer Bauweise. Sie nennen es nur etwas anders 😉

Antworten

Avatar

David 01/07/2020 um 9:05 pm

Hallo zusammen,

bin Einsteiger und möchte gern fragen wie die Meinungen zum Fanatic Fly Air (ohne Premium) in 10.4 sind ?
Ich wiege ca 95 kg und möchte auch gern mal mein Mädel oder Kind mitnehmen.

Danke und Grüße

Antworten

Avatar

Thorsten Meyer 05/07/2020 um 7:09 am

Hallo,
Vielen Dank für die guten Artikel und YouTube Videos.
Ich suche eine etwas teure Alternative zum Lidl Board, alles Boards die hier gelistet sind sind ausverkauft, gibt es eine Runde zwei der Top 5 boards – die Verfügbar sind.

Persönlich brauche ich ein Board das sich bis 100kg fahren lässt und wenn mein Hund mit drauf kommt sind wir bei 130kg.
Ich bin ein Anfänger

Viele Grüße,
Thorsten

Antworten
Steffen

Steffen 08/07/2020 um 3:25 am

Naja, die sind aktuell ausverkauft. Bis vielleicht das Decathlon-Board 😉 Naja, mit ca. 130 kg solltest du schon ein etwas robusteres und steiferes Board nehmen, wenn du keine Banane im Wasser haben willst. Es ist dann sehr schwer in der Preisklasse etwas mit genug max. Fahrergewicht zu finden… Vielleicht dann doch etwas das Budget erhöhen und langfristig mehr Spaß haben?

Antworten

Avatar

Benedikt 10/07/2020 um 10:59 am

Servus Steffen, danke für die tollen reviews. Ich möchte gleich zwei Boards für die Familie kaufen – aber nicht gleich 1000 Euro ausgeben. Eher ca. 600. Also sicher etwas einfacherer iSUPs. Ich dachte an den BAST 365cm und den KESSER 365cm. Beide sind etwas länger und damit etwas geradliniger und lauffähiger, auch mal für 1-2h Touren gedacht und nicht nur am Ufer entlangfahren. Meinst du die beiden sind sinnvoll in dem gegebenen Rahmen – oder finde ich für um die 300 Euro bessere große iSUPs?
Danke & Vg
Benedikt

Antworten

Avatar

Benedikt 10/07/2020 um 11:02 am

Zusatz: Bin 1.90m groß und 100kg schwer. Meine Frau 1.65 und 70kg. Die Kids irgendwo dazwischen, lol.

Antworten

Avatar

Christian 13/07/2020 um 2:10 pm

Moin Steffen,

danke für Euren Blog und euren Kanal, beides hilft einem als Anfänger doch ganz gut um sich ein Bild vom SUP zu machen. Ich stehe jetzt nur vor dem Problem das ich mich nicht zwischen einem Gladiator Elite 12’6 Touring oder einem Skinfox Whale entscheiden kann. Ich würde auf Seen, Flüssen und der Ostsee fahren, öfters werden sicher auch meine Kinder kurz mit auf dem Board sein und langfristig werde ich sicher auch mal Touren fahren. Über eine Empfehlung bzw. deine persönliche Meinung würde ich mich freuen, Dankeschön 🙂 VG Christian

Antworten
Steffen

Steffen 14/07/2020 um 4:57 am

Das Gladiator Elite ist definitiv das hochwertigere Board. Das niedrige Gesamtgewicht ist gerade bei langen Touren ein riesiger Pluspunkt. Das macht einfach nur Spaß damit durchs Wasser zu gleiten. Allerdings ist das Skinfox Whale dann eher die Variante für ein entspanntes Fahren zu Zweit und im Meer. Du musst so ein bisschen abwägen wo und wann du das Board in erster Linie einsetzen willst und was den Schwerpunkt ist. Danach würde ich entscheiden, welches die richtige Wahl ist. Ich persönlich würde mich bei der Auswahl immer für das Gladiator Elite entscheiden. Aber das sind halt meine persönlichen Board-Vorlieben, die damit einfach besser abgedeckt werden.

Antworten

Avatar

Christian 14/07/2020 um 11:21 am

Ich werde hauptsächlich auf der Flensburg Innen- Aussenförde unterwegs sein, sicher auch mal auf der Treene oder einem See in der Nähe. Dann sollte ich wohl eher zum Skinfox tendieren? Ich danke Dir für Deine Meinung 🙂 VG Christian

Antworten

Avatar

Hanspeter 22/07/2020 um 3:35 pm

Hallo Steffen, danke für die tolle Zusammenfassung. Ich hab gerade am See das erste mal ein Sup ausprobiert und bin begeistert. Ein Urlauber ließ mich probieren, sogar mit meiner Tochter vorne drauf funktionierte alles super. Er hatte das Board vom Lidl. Ich bin jetzt also auf der Suche nach einem Board in ähnlicher Preisklasse – um die ca.500 Euro – und auf diesen Artikel gestoßen. Das Gladiator wäre schon cool. Beim Ausprobieren vom Mistral hat uns auch die Kajakfunktion gefallen. Geht das mit dem Gladiator auch, wenn ich ein Kajakpaddel hab oder gibt es hierfür noch eine andere Boardvariante. LG aus Kärnten, Hanspeter

Antworten
Steffen

Steffen 23/08/2020 um 7:39 am

Die Gladiator-Boards haben leider keine Kajak-Funktion bzw. die Möglichkeit einen Kajak-Sitz zu befestigen. Aber paddeln im Sitzen geht natürlich trotzdem 😉

Antworten

Avatar

André 04/08/2020 um 8:35 pm

Hallo Steffen,
nachdem ich mich auf deiner Seite umgesehen hab, bedanke ich mich erstmal für die ausführlichen Informationen. Ich suche ein „einfaches“ aber gutes SUP. Meine Frau hatte die Idee, ist aber selbst nicht so die Wasserratte. Für sie wird es also eine bessere Badeinsel sein. Da wir an der Ostsee wohnen und ich viel Wassersport mache, möchte ich jedoch gerne ein vernünftiges Board kaufen. Daher bin ich letztlich bei dem von dir empfohlenen Gladiator Pro 10.6 SUP gelandet, welches aber leider ausverkauft ist.

In letzter Zeit bin ich das Lidl SUP, ein Decathlon ITIWIT X100 in 11′ und ein No-Name-Board gefahren. Das Lidl-SUP und das Decathlon-SUP, haben für mich ihren Zweck erfüllt. Daher hab ich nun noch das Aldi SUP (ZRAY Premium 10.6) ins Auge gefasst, da es gerade lieferbar und dazu noch recht günstig ist.

Wie ist deine Meinung? Warten auf ein Gladiator, oder erfüllt das Aldi-SUP auch gut seinen Zweck?

Vielen Dank.

Antworten
Steffen

Steffen 23/08/2020 um 7:47 am

Gladiator bietet schon noch eine bessere Qualität und kann im direkten Vergleich mit dem Aldi-SUP eher überzeugen 😉

Antworten

Avatar

Andre Stier 06/08/2020 um 7:26 am

Nachdem ich nochmal geguckt habe, fiel mir auf, dass das Aldi-SUP doch nicht verfügbar ist. Nach Telefonaten und Recherche wird es nun wohl auf das Gladiator Pro 12.6S oder 12.6T hinauslaufen. Was wäre da deine Empfehlung? (Ich 182 cm, 70 kg und meine Frau 1,65 und 58 kg)

Antworten
Steffen

Steffen 23/08/2020 um 7:48 am

Je nachdem wie sportlich du unterwegs sein willst. Das T ist etwas entspannter, da es einfach breiter ist und dadurch kippstabiler. Das S ist die etwas sportlichere Variante, die uns (als erfahrene Paddler) aber mehr Spaß bringt

Antworten

Avatar

Carl 19/08/2020 um 4:45 pm

Hallo Steffen, ich würde gern auch die Kajak-Funktion haben. Lieder bietet das Gladiator Pro 10.6 das nicht an. Hast du eine Alternative oder kann man das nachrüsten, ist das sinnvoll? MFG Rene

Antworten
Steffen

Steffen 23/08/2020 um 8:19 am

Wenn du auf die Kajak-Funktion großen Wert legst, solltest du dir gleich ein Board mit Kajak-Funktion kaufen. Nachrüsten funktioniert nur bedingt (Kleben von D-Ringen mit PVC-Kleber). Das lohnt sich aber meistens vom Aufwand nicht…

Antworten

Avatar

Tina Nostadt 12/09/2020 um 8:00 am

ich liebe diese Seite und bin ständig am stöbern 😉
zu meiner Frage: was hälst du von den GLADIATOR LIGHT boards? ich liebäugel mit dem Gladiator Pro 12.6T SUP, da ich gerne gerne mittel bis längere touren fahren möchte auch – auf eher ruhigeren seen/flüssen und es mit meinem allrounderboard doch nach 2h etwas anstrengend ist 😉 finde aber immer nur tests der pro und elite modelle.

Antworten
Steffen

Steffen 12/09/2020 um 4:41 pm

Mit der Pro- und Elite-Variante bist du höchstwahrscheinlich auch besser bedient, da du, wie du ja selber schon festgestellt hast, auch mal längere Touren fahren möchtest. Die Light-Edition ist halt von der Bauweise deutlich einfacher und dementsprechend dann natürlich auch günstiger…

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

* Deine eingegeben Daten werden auf unserer Website gespeichert. Mit akzeptieren stimmst du den Datenschutzbedingungen zu.