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Fünf Alternativen zum LIDL SUP-Board für unter 500€

Auch in diesem Jahr gibt es bei Lidl wieder ein Stand-Up Paddle Board. Dieses Jahr wird das SUP-Board in Kooperation mit mistral angeboten. Zumindest hat mistral den Namen für das bei Lidl angebotene Board hergegeben. Das mistral SUP-Board hat eine Länge von 10’6″ (ca. 320 cm) und ist damit der klassische Allrounder. Mit einem Preis von nur ca. 280 Euro ist das Board, welches als Komplett-Set angeboten wird, sehr preiswert. Das Board verfügt nämlich über ein solides Ausstattungs- und Zubehör-Paket und hat sogar zwei Luftkammern (Double-Chamber) wodurch die Sicherheit auf dem Wasser erhöht werden soll [Zum ausführlichen Testbericht]. Allerdings hat das Board auch Schwächen was die Verarbeitungsqualität an Board und Zubehör angeht.

Alternativen LIDL mistral SUP Board

Das mistral SUP-Board im Einsatz – doch gibt es preiswerte Alternativen?

Wem das Lidl-Board insgesamt zu billig erscheint und wer von der Verarbeitungsqualität durch die vielen Blasen an den PVC-Schichten nicht so begeistert ist, für den möchten wir an dieser Stelle fünf Board-Alternativen zum bei Lidl angebotenen mistral-SUP Board präsentieren, die wir euch ausnahmslos weiterempfehlen können. Allerdings liegen diese preislich etwas höher (alle um die 400-500 Euro), bieten aber insgesamt auch ein solides Komplett-Paket, eine deutlich bessere Verarbeitungsqualität zu einem trotzdem noch hervorragenden Preis. Wir möchten euch hier eine kleine Auswahl an möglichen Alternativen aufzeigen und gleichzeitig auch, dass ihr nicht immer 800 oder 1000 Euro für ein gutes Stand-up Paddle Board ausgeben müsst. Ob ihr euch letztendlich doch für das mistral oder lieber ein anderes Board entscheidet, müsst ihr am Ende selber entscheiden. Wir wollen euch hier nur ein paar Alternativen aufzeigen, wo ihr am Ende natürlich auch etwas mehr für euer Geld bekommt und auf eine insgesamt höhere Verarbeitungsqualität setzen könnt.

#Platz 1 – JP SuperLight 10.6

Das JP Superlight ist schon für einen Preis von nur ca. 500 Euro als Komplett-Set erhältlich und damit ein echter Geheimtipp. Ihr bekommt hier ein Board der Marke JP Australia, die jahrelange Erfahrung im SUP-Sport mitbringt und nun die preiswerte SuperLight-Serie ins Leben gerufen hat. Das Board hat die klassische Länge von 320 cm, ist aber auch in einer etwas längeren 11′ und 11’6″ Länge erhältlich (etwas teurer). Bei der SuperLight Serie wird vor allem auf ein niedriges Board-Gewicht gesetzt. Mit nur ca. 8,4 kg ist dieser Allrounder unglaublich leicht. Trotzdem bietet der JP SuperLight 10.6 Allrounder eine robuste vorlaminierte Double-Layer Bauweise mit verweißten Nähten mit sich. Das heißt, dass hier auf Kleber weitestgehend verzichtet wurde, wodurch so ein niedriges Board-Gewicht überhaupt erst möglich wird. Trotzdem ist das Board robust genug und an den Seiten mit einer zusätzlichen PVC-Lage versehen. Die max. Traglast liegt bei 150 kg. Das maximal empfohlene Paddlergewicht bei ca. 100 kg. Perfekt für gemütliches Cruisen. Ihr bekommt das Board zudem im Komplett-Set mit einem Fiberglas-SUP Paddel was unterm Strich ein tolles Gesamtpaket zu einem niedrigen Preis bedeutet.

JP Australia SuperLight 10.6 (2020)

499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 2 – ITIWIT X100 Touring

Beim ITIWIT X100 bekommt ihr ein günstiges Einsteigerboard. Das Stand Up Paddle Board wird seit 2019 bei Decathlon verkauft und ist vor allem aufgrund des niedrigen Gesampreises von nur ca. 349 Euro (ohne Paddel und Pumpe) sehr attraktiv. Wer sich noch ein günstiges Paddel und eine Pumpe dazukauft, kommt am Ende auch knapp über 400 Euro als Komplett-Set. Mit 11 Fuß (335 cm) ist es minimal länger als die ein klassisches Allround-Board. Allerdings handelt es sich immer noch mehr um ein Allround-Board, als um ein Touring-Board (auch wenn es im Namen steht). Das Board gibt es in blau und gelb, bietet eine Dicke von 6″ und ist für Personen bis ca. 100 kg ausgelegt. Das Board wurde mit der Single-Layer Bauweise konstruiert, bietet aber durch die Dicke und das Volumen genug Auftrieb und Steifigkeit für eine Erwachsene Person. Mit einem Gewicht von ca. 10,5 kg ist es im Wasser noch gut zu handeln. Leider müsst ihr immer noch eine Pumpe und ein Paddel dazu kaufen. Als Komplett-Set gibt es das Decathlon bzw. Itiwit-SUP Board nicht.

ITIWIT SUP-Board X100 Touring Einsteiger 11´0″ (blau) im Test

349,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei DECATHLON.de *

#Platz 3 – Gladiator Pro 10.6

Das Gladiator Pro 10.6 hat eine Länge von 320 cm und bietet als Konstruktion die Double-Layer Fusion Technologie. Das heißt zwei PVC-Lagen, die miteinander, ohne Kleber, verschweißt wurden. Das sorgt für ein robusteres Board, bei gleichzeitig niedrigem Board-Gewicht. Mit einer Dicke von ca. 12 cm (4.75″) ist es für Paddler bis ca. 100 kg bestens geeignet. Die maximale Traglast liegt auch bei diesem Board bei ca. 150 kg. Der Vorteil der Pro-Variante im Vergleich zur Light-Variante ist die hochwertigere Bauweise und das deutlich bessere Zubehör. So bietet das Gladiator Pro 10.6 einen hochwertigen Rucksack, der sogar über Rollen verfügt und ein Fiberglas-Carbon-Paddel, welches noch besser in der Hand liegt. Ansonsten liegt auch hier eine US-Finne, eine Doppelhub-Pumpe, eine Coiled-Leash und ein Reparatur-Set mit bei.

Gladiator Pro 10.6 Allround SUP (2020)

499,00 € 549,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 4 – Coasto Nautilus 11.6

Das Nautilus ist vor allem aufgrund der Doube-Layer Fusion Technologie (TTS) und der etwas längeren Board-Länge von ca. 350 cm (11’6″) beliebt. Ihr bekommt hier für knapp 500 Euro ein Komplett-Set mit einem hervorragend verarbeiteten aufblasbaren SUP-Board, welches auch für etwas längere Touren geeignet ist. Mit seiner ca. 86 cm breiten Standfläche ist das Board extrem kippstabil und deshalb bei Anfänger und Einsteigern sehr beliebt. Das Board bietet zudem ein Kick-Pad, hat eine Dicke von 6″ und ein Volumen von 350 Litern. Dadurch ist das Nautilus für Paddler bis ca. 120 kg geeignet. Das beiliegende Paddel ist ein einfaches Alu-Paddel, welches auch vergleichsweise schwer in der Hand liegt. Wenn aber das Gesamtpaket in Verbindung mit dem Preis betrachtet wird, können wir euch das Coasto Nautilus nur weiterempfehlen.

Coasto NAUTILUS 11’6″ im Test

ab 499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei SUP-garage.de *

#Platz 5 – Makaio Hamani 10.6

Das Hamani ist sozusagen unser Klassiker unter den Allroundern. Seit vielen Jahren ist das Board bei uns im Einsatz. Es zeichnet sich vor allem durch eine äußerst robuste Bauweise und sehr dicke PVC-Lagen aus. Mit einer Länge von 320 cm habt ihr auch hier den klassischen Allrounder. Ein Kick-Pad am Heck ermöglicht ein noch schnelleres Wenden und Lenken. Mit einem Gewicht von über 10,8 kg ist das geklebte Board allerdings auch gleichzeitig das schwerste, der hier vorgestellten Allround-Boards. Bei uns kommt das Board zum Einsatz, wenn wir einfach Spaß auf dem Wasser haben wollen oder auf Wildwasser Tour gehen, da dieses Board wirklich einiges wegsteckt – Stöße, Kratzer – alles kein Problem. Der Rucksack und das beiliegende Paddel sind eher einfach gehalten und gerade noch in Ordnung. Auch eine Leash muss leider noch dazu gekauft werde (Sicherheit!). Ansonsten bekommt ihr hier aber ein Allround-Board, was vor allem in Sachen Robustheit bei uns Punkten kann und es deshalb auch in diese Liste geschafft hat. Die drei abnehmbaren Finnen machen es vielseitig einsetzbar, so dass es auch bei vielen im Wildwasser-Bereich (Stromschnellen) anklang findet. Mit seiner Standfläche von 83 cm ist es zudem äußerst kippstabil auf dem Wasser. Mit einem Preis von 469 Euro bekommt ihr vor allem ein robustes und vielseitig einsetzbares aufblasbares Stand-Up Paddleboard.

Makaio Hamani 10’6″

469,00 €

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Fazit

Wer ca. 500 Euro investiert findet schon viele günstige und gute Alternativen zum Lidl SUP-Board, die vor allem bei der Verarbeitung und dem Gesamtpaket überzeugen können. Die vorgestellten aufblasbaren Boards sind für alle interessant, die einfach langfristiger und nachhaltiger denken und nicht einfach nur ein billiges Board mit einer mittelmäßigen Verarbeitung suchen. Gerade in Sachen Verarbeitungsqualität kommt ihr für ca. 200 Euro mehr, ein Board, welches robuster und langlebiger ist und nicht schon nach 1-2 Jahren den Weg in die Mülltonne findet. Am Ende könnt ihr natürlich selber entscheiden was euch wichtig ist, wo ihr die Schwerpunkte setzt und ob ihr trotzdem das LIDL Board kauft. Wir haben auch mal mit dem SUP-Sport angefangen und waren auch einfach nur auf der Suche nach einem möglichst günstigen Board für den Einstieg. Klar, es funktioniert und macht am Anfang auch tatsächlich Spaß – aber nicht auf Dauer. Mittlerweile würden wir uns so ein Board am Anfang wahrscheinlich nicht mehr kaufen. Denn die Fahrtechnik verbessert sich schnell, die Ansprüche steigen rasant und schon nach den ersten Monaten wirken die extrem billigen Boards nur noch wie bessere Luftmatratzen. Wir würden aus heutiger Sicht und der Erfahrung, die wir in den letzten Jahren als Stand-Up Paddler gesammelt haben, immer einige Boards Probe paddeln, ausprobieren und abschätzen was wirklich benötigt wird. Wenn ihr mal im direkten Vergleich zum mistral-Board eines der oben genannten paddelt, wisst ihr wahrscheinlich was wir meinen. Die Boards sind steifer, wirken robuster und ihr habt, vor allem langfristig, mehr Spaß auf dem Wasser. Uns ist aber auch klar, dass die vorgestellten Boards ca. 200 Euro teurer sind und nicht jeder so viel Geld für ein neues Hobby aufbringen kann. Wir wollten einfach nur aufzeigen, dass ihr auch gute SUP-Boards für unter 500 Euro bekommen könnt und nicht immer 800-1000 Euro ausgeben braucht. Letztendlich müsst ihr selber schauen was für Ansprüche ihr habt, was ihr braucht und wie oft ihr auf dem Wasser unterwegs sein möchtet.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr vielleicht sogar eine der hier vorgestellten Alternativen zum Lidl SUP Board? Schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag!

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Kommentare

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Niels 05/05/2020 um 4:37 pm

Sehr interessante Alternativen zum Lidl Board. Entspricht die hier genannte Reihenfolge auch Deiner Präferenz, d.h. hälst du das JP Australia super light auch für das beste und empfehlenswerteste dieser 5 Boards? Wie beurteilst du das Blue Fin Cruise 10.8 (wenn auch preislich etwas über 500 €) im Vergleich zu diesen Boards?
Vielen Dank

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Steffen

Steffen 05/05/2020 um 4:50 pm

Meine persönlicher Favorit ist das Gladiator Pro 🙂 Da war ich letztes Jahr beim Test (Video: https://youtu.be/w2sA45MfGy0) so überrascht was man für das Geld bekommt, das dieses Board auch im Jahr 2020 mein heißer Favorit ist 😉 Das Bluefin Cruise ist halt komplett verklebt, wodurch es ja schon 1-2 kg mehr wiegt… Auch wenn das auch ein robustes Board ist, würde ich das Gladiator in diesem Fall bevorzugen. Im Jahr 2020 ist eigentlich die Fusion-Technologie (verschweißt) schon fast Standard, so dass man beim Bluefin Cruise schon fast von veralteter Bauweise sprechen kann. Ist aber meine persönliche Meinung.

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Frank Booms 07/05/2020 um 5:40 am

Grüße . vielleicht habe ich einen Schnellschuss gemacht. Habe mir dasAqua Marina Atlas 12.0 Online gekauft. für viele Sachen auf dem Wasser. Relaxen und Paddeln usw. auch mein Enkelkind spazieren fahren. Wiege 75 Kg bei 184 Größe. es wird heute oder Morgen geliefert. Möchte es gerne in mein Womo packen für den Urlaub nach Istrien.

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Steffen

Steffen 07/05/2020 um 9:42 am

Och warum? Für gemütliches Paddeln mit Enkelkind dürfte das Atlas auf jeden Fall ausreichen 🙂 Da ist auf jeden Fall mehr als genug Platz auf der Standfläche! Kannst gerne mal berichten!

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Ingrid Meimbresse 30/05/2020 um 3:54 pm

Hallo, ich habe nun stundenlang nach SUB Boards geschaut und finde den Markt total unüberschaubar. Nun habe ich dein Testvideo über das Gladiator pro gesehen und wollte mir nun das Pro 12.6T kaufen. Dieses gibt es aber nicht mehr oder? Dabei bin ich auf das Board von Gladiator pro 11.6 gestoßen. Kann ich davon ausgehen dass dieses genau so gut ist? Ich bin 170 und ca 60 kg schwer. Habe schon einen Anfängerkurs hinter mir und das langsame fahren nicht schön, so dass Ich glaube, dass ich mit einem Touring Board weitaus glücklicher bin. Ich werde hauptsächlich auf der Ostsee fahren. Oder gibt es noch andere Touringsboards, die du empfehlen kannst und die vom Preis noch erschwinglich sind aber auch noch qualitativ in Ordnung sind. Würde mich freuen wenn du mir antworten würdest.

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Steffen

Steffen 31/05/2020 um 10:08 am

Ja, kannst du 🙂 Mit den Gladiator Boards machst du nichts falsch! Da ist Preis-Leistung einfach hervorragend!

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