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Das perfekte SUP-Board finden – Diese Fragen solltest du dir stellen!

Mit dem richtigen Board macht das Stand Up Paddling gleich doppelt so viel Spaß. Doch der Markt an SUP-Boards ist unübersichtlich geworden. Viele Billig-Anbieter von Boards drängen auf den Markt und bieten ihre Produkte preislich meist deutlich unter der Konkurrenz an. Dieses hat den Vorteil, das dieser wunderbare Sport vielen zugänglich gemacht wird, weil er für viele bezahlbar wird und damit auch für viele erst interessant wird. Allerdings muss auch die Kehrseite betrachtet werden. Mit einem schlecht verarbeiteten Board werden viele schnell die Lust und den Spaß verlieren. Deshalb solltest du dir vor dem SUP-Board Kauf einige Gedanken machen, die dir helfen das perfekte SUP-Board für dich zu finden. Wenn du dir zu den nachfolgenden Denkanstößen vor dem Kauf Gedanken machst, wirst du schnell das passende Stand Up Paddle Board für deinen persönlichen Einsatzzweck finden und schon bald auf dem eigenen Board stehen.

1. Maximales Budget setzen

Jedes Hobby kostet Geld. Stand Up Paddling gehört nicht zu den günstigsten, aber bei weitem auch nicht zu den teuersten Hobbys. Überlege dir vorab genau wie viel Geld ihr für Board, Zubehör und Ausrüstung zur Verfügung hast oder du in das Hobby investieren möchtest. Bedenke dabei, dass du Stand Up Paddling als Sport vermutlich sehr mögen wirst und irgendwann auch bereit  bist noch mehr Geld zu investieren. Vielleicht macht es auch Sinn etwas zu sparen und gleich etwas mehr Geld für das Board einzuplanen? Je nach deinem gesetzten Budget richten sich auch die nächsten Überlegungen – das Budget baut mehr oder weniger auf diesen Punkten auf. Für ein günstiges SUP-Board (iSUP) solltest du mit ca. 400-500 Euro planen. Ein verstellbares Alu-Paddel bekommst du für ca. 30-50 Euro. Eine Leash für ca. 20-30 Euro. Mit diesen drei Ausrüstungsgegenständen bist du, zumindest im Sommer, schon hervorragend gewappnet. Jedes Hobby wächst Stück für Stück. So wirst du auch beim Stand Up Paddling irgendwann in neue Ausrüstung investieren wollen: Passende Kleidung für kalte Tage (Neopren, SUP-Suit), ein besseres Paddel (Carbon?) oder eine Sportuhr zum Tracken der Touren.

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2. Einsatzmöglichkeiten überdenken

Ein sehr wichtiger Punkt, welchen du vor dem Kauf deines ersten SUP-Boards bedenken solltest, sind die Einsatzmöglichkeiten für ein SUP-Board. Du hast mit einem Stand Up Paddle Board viele Möglichkeiten. Du kannst entweder entspannt durch Flüsse und Kanäle cruisen, in die Wellen gehen, Sportübungen auf dem Board machen oder bei SUP-Rennen so richtig Gas geben. Was möchtest du später, auch langfristig gesehen, beim Stand Up Paddling machen? Nur gelegentlich mal auf dem See um die Ecke ein bisschen paddeln und das schöne Wetter genießen? SUP-Rennen fahren und die sportlichen Grenzen austesten? Lange Touren, vielleicht sogar mehrtägig, auf Flüssen unternehmen? Auf dem SUP-Board einen schönen Wellenritt im Meer machen? Überlege dir ganz genau was du mit dem Board machen möchtest. Denn danach richtet sich, welcher Board-Typ am besten für dich geeignet ist. Brauchst du ein Touring-Board mit hoher Tragkraft oder ein schmales Race-Board für hohe Geschwindigkeiten? Schaue dir die unterschiedlichen Board-Typen an und entscheide dich, je nach eigener Ambition für einen Board-Typ. Mit einem guten Allround-Board sind Anfänger meist am besten bedient. Entscheide auch, ob du eher ein iSUP oder ein Hard-Board wählen solltest!

3. Häufigkeit & Intensität überlegen

Ein Hobby erfordert neben dem notwendigen Budget auch einen anderen wichtigen Gedanken: Wie viel Zeit kann ich für das Stand Up Paddling aufbringen? Wie intensiv möchte ich diesen Sport betreiben? Denn nach der Häufigkeit richtet sich natürlich auch deine Board-Wahl. Wenn du nur einmal im Monat auf dem Board stehst, weil du einfach nicht öfter die Zeit findest oder du für einen tollen SUP-Spot viele Kilometer fahren musst, macht es wenig Sinn mehrere Tausend Euro zu investieren. Eventuell ist es dann sogar sinnvoller sich einfach ein Stand Up Paddle Board bei den vielen SUP-Verleiher auszuleihen und tageweise Spaß zu haben. SUP-Board können meist ab ca. 15 Euro pro Stunde bei vielen Kanu-Verleihen ausgeliehen werden. Selbst wenn du von Mai bis September jede Woche einmal für eine Stunde ein Board ausleihst, wirst du im Jahr maximale Kosten von ca. 300 Euro (bei 15 Euro pro Stunde) haben. Lohnt sich da die Anschaffung eines eigenen Boards und die damit verbundene Pflege? Natürlich möchte ich dir nicht vom Kauf abraten, aber dir an dieser Stelle auch Möglichkeiten und Gedanken aufzeigen, die wichtig für deine Entscheidung sein könnten. Solltest du oft auf dem Board unterwegs sein wollen, das Stand Up Paddling intensiv und viel ausführen wollen, macht ein eigenes Board durchaus Sinn. Von deinem eigenen Board kennst du das Fahrverhalten, die Stärken und Schwächen. Hier kennst du Lenkverhalten, Tragkraft und kannst dein SUP-Board in der Regel perfekt beherrschen und steuern. Wenn du regelmäßig auf dem Board stehst und auch in den Folgejahren stehen möchtest und kannst, kaufe dir ein eigenes Board. Du wirst es ganz sicher nicht bereuen. Stand Up Paddling macht süchtig und aufgrund der vielen Einsatzmöglichkeiten auch unglaublich viel Spaß.

4. Eigenes Können einordnen

Du hast schon Erfahrung mit Stand Up Paddling gemacht und beherrscht die Standard-Skills (Lenken, Bremsen, Paddelschlag) perfekt? Du kommst aus dem Surf-Sport und weißt wie es sich anfühlt auf einem Surfbrett zu stehen? Dein eigenes Können spielt auch eine wichtige Rolle für den Kauf deines SUP-Boards. Als totaler Anfänger wirst du mit einem schmalen Race-SUP überfordert sein und solltest eher zu einem breiten Allrounder oder Touring-Board greifen. Schätze dein eigenes Können ein, probiere Stand Up Paddling bei einem Verleih in deiner Nähe aus und entscheide dich danach für den richtigen Board-Typen. Schau dir auch gerne die Bestandteile eines SUP-Boards genauer an.

Wenn du dir zu den oben genannten Themen eigene Gedanken gemacht hast, wirst du nun wissen, wie du das perfekte SUP-Board für dich selber findest und ob sich eine Anschaffung für ein eigenes Stand Up Paddle Board für dich lohnt. Solltest du dennoch irgendwelche Fragen zu diesem Thema haben, schreibe es einfach als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich helfe dir beim Finden des perfekten SUP-Boards für dich gerne weiter!

Video zum Thema


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Zuletzt aktualisiert am 12.06.2019 von Steffen

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Kommentare

Hartmut Winkels 24/07/2019 um 18:49

Hallo
kannst Du mir ein Board empfehlen.
Ich habe 85KG mein HUnd 39KG, wir sind beide Anfänger.
Haben einen Einsteigerkurs über 2 Std auf einem normalen Board gemacht.
Ich möchte aber ein aufblasbares Board kaufen.
Gruß Hartmut

Antworten

Steffen 08/08/2019 um 8:03

Du solltest auf jeden Fall ein Board mit einer hohen Traglast wählen. Auch eine durchgehende Standfläche ist von Vorteil, damit dein Hund es auf dem Board auch angenehmer hat und nicht hin- und herrutscht. Schau dir mal das Stemax Wild Dog an. Dieses könnte perfekt für dich geeignet sind. Hohe Kippstabilität und perfekt für SUP mit Hund!

Antworten

Brigitte 27/07/2019 um 9:55

Hallo!
Ich möchte mir gerne ein SUP Board zulgen, habe einige Male eines ausgeliehen.
Je mehr ich allerdings recherchiere, desto weniger weiß ich, wofür ich mich entscheiden soll.
In die engere Auswahl hatte ich Stemax Touring Kingfisher 11.6 bzw. Mistarl Adventure 11.5 genommen. (Gibt es da Punkto Verarbeitung einen Unterschied?)
Beide Boards haben 6 Inch – nun habe ich wieder von einem Profi den Tip bekommen, dass 4 Inch besser wären, weil es bei Wind und Wellen besser zu handeln wäre.
Bitte um deinen Ratschlag, sonst hab ich im Herbst immer noch kein Board.
Ich bin 169 groß, habe 45 kg, bin sportlich und möchte auf Seen und auch evt. am Meer damit fahren.

lg
Brigitte

Antworten

Steffen 30/07/2019 um 10:12

Tatsächlich sind die 4″-Varianten für leichte Personen besser geeignet. Allerdings würde ich da auf jeden Fall zu einem Marken-Hersteller greifen. Die bekommen nämlich auch bei 4″ eine ordentliche Steifigkeit in die aufblasbaren Boards. Das schaffen die vielen Hersteller der Billig-Boards nicht. Zwischen einem Starboard 4″ iSUP und einem Billig iSUP mit 4 inch liegen Welten! Das Marken-SUP konnte ich sogar mit meinen 85 kg fahren, ohne dass es sich groß durchgebogen hat. Das hatte ich bisher bei noch keinem Billig-Board. Am besten mal ein paar Boards ausprobieren.

Antworten

Andrea Brooks 24/05/2020 um 8:51

Hallo!
Ich bin Anfängerin und habe einen Kurs gemacht. Jetzt würde ich mir gerne ein Board zulegen und weiss mal garnicht wo ich suchen soll. Es wird ja jetzt wieder in den Läden wie Lidl und Aldi Kompakt Boards angeboten. Ich bin 175 cm gross und 85 kg schwer. Möchte nach der Arbeit über den See paddeln oder vielleicht auch auf dem Main. Es sollte stabil sein und auch später für etwas mehr Sportlichkeit ausreichen. Danke für die Antwort.

Antworten

Steffen 25/05/2020 um 2:40

Dann auf jeden Fall kein Allround-Board 🙂 Schau dich mal nach einem Touring-Board um. Je nach Sportlichkeit kannst du auch ruhig eines mit 30″ Breite nehmen. Wenn es etwas entspannter sein soll dann eines, welches 31″ in der Breite hat. Als Länge sollte das Board mindestens 11 Fuß haben (es gibt ja viele 11’6″ und 12’6″) Boards. Mit den Allroundern von Lidl und ALdi wirst du am Ende, vor allem langfristig gesehen, nicht glücklich

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solveig 30/05/2020 um 12:29

Hallo Steffen, ich möchte mir ein Sup zulegen das für mich alleine sportlich einsetzbar ist und ich aber auch mal eine 2. Person mitnehmen kann. Zudem sollte es nicht allzu schwer sein, da ich kein Auto besitze… Was hältst du von dem YUEBO 305cm ? Schönen Nachmittag LG Solveig

Antworten

Steffen 31/05/2020 um 10:10

Das ist eher kein sportliches Board 😉 Zu kurz und zu allroundlastig… Nimm, gerade für das Paddeln zu zweit, am besten ein Board mit mindestens 11’6″ Länge! Da macht das Paddeln zu zweit auch mehr Spaß und du kannst auch noch eher sportlich unterwegs sein. Nimm ein Board mit Double-Layer Fusion Technologie. Das ist dann robust, steif und nicht zu schwer, so dass du es auch einfacher transportieren kannst. Schau dir mal die Gladiator Pro-Modelle an!

Antworten

Wolfgang 28/06/2020 um 9:47

Wir haben in den letzten Jahren immer mal wieder Boards ausgeliehen, und uns nun entschieden eigene Boards zu kaufen. Wir sind ca 170cm großen und wiegen 55 bzw. 70kg. Das Ziel ist ein Board zu kaufen, das nicht nur für 1-2 Jahre Spaß macht, sondern längerfristig unseren Ansprüchen genügt(man wird ja erfahrener und besser).
Primär wollen wir Seen und ruhige Flüsse erkunden, also ein ca 40% alround und 60% touring.

Bisher haben wir an diese Boards gedacht:
– Gladiator Elite 11.4
– STX Touring 11.6
– JP Venus 11.6
– Fanatic Ray Air 11.6

Welches würdest Du anhand meines kleinen Steckbriefs empfehlen ?

Antworten

Steffen 28/06/2020 um 15:13

Klingen alle hervorragend. Am Ende ist es einfach Geschmackssache 🙂 Wir lieben sowohl die STX als auch die Gladiator Boards 2020.

Antworten

Michael Gysel 29/06/2020 um 18:09

Hallo Steffen
Ich bin auf der Suche nach einem SUP Starterpaket für mich als Anfänger. Da ich aktuell fast 120kg wiege erscheint mir die Auswahl nicht ganz einfach. Welches Board würdest Du mir empfehlen? Es wäre gut wenn es auch von meiner Frau und meiner Tochter gemeinsam benutzt werden kann (die sind zusammen immernocj leichter als ich)

Antworten

Steffen 01/07/2020 um 4:47

Halte Ausschau nach einem 6″-Board mit Double-Layer Bauweise. Als Länge mindestens 11’6″. Dann ist das Fahren zu zweit auch etwas entspannter. Ansonsten hast du da ja dann freie Auswahl was die Boards betrifft 🙂 Die sollten dich dann eigentlich auch alle halten, wenn du eins mit einer robusten Bauweise wählst

Antworten

Rüdiger Keil 01/07/2020 um 20:14

Moin Steffen,

Ich möchte mir das Gladiator Elite 12.6 kaufen. Würdest Du für Touren eher zu der schmalen (S) oder der etwas breiteren (T) Variante greifen?

Grüße

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Steffen 02/07/2020 um 4:06

Ist Geschmackssache. Ich persönlich würde immer zur sportlicheren S-Variante greifen. Falls du schon grundlegende SUP-Erfahrung hast, würde ich auch dir das sportliche empfehlen!

Antworten

Sabine 06/07/2020 um 13:09

Hallo Steffen
wir sind auf der Suche nach einem SUP Starterpaket für uns als Anfänger. Wir wollen gerne zu zweit auf das Board eventuell noch mit Kind (Gesamtgewicht ca. 130-170kg (2-3Pers.)). Das Ziel ist ein Board zu kaufen, das nicht nur für 1-2 Jahre Spaß macht und hält, sondern längerfristig unseren Ansprüchen genügt (man wird ja erfahrener und besser).Primär wollen wir Seen und ruhige Flüsse erkunden. Was würdest Du uns da empfehlen? Vielen Dank und LG Sabine

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Steffen 08/07/2020 um 2:08

Schaut euch mal nach einem 11’6″ Board um. Wichtig sind auch mindestens 6″ Dicke und die Double Layer (Fusion) Bauweise. Damit solltet ihr auch längere Zeit gewappnet sein.

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Janine 02/08/2020 um 7:30

Hallo Steffen,
ich habe im Urlaub SUP für mich entdeckt. Jetzt möchte ich mir selbst eins zulegen. Ich bin 153 cm groß und wiege 50 kg. Ich hatte mit dem Board im Urlaub von Freunden das Gefühl, dass ich mich immer sehr zur Seite und nach vorne beugen musste, um mit dem Paddel ins Wasser zu kommen. Ich fand es aber von der Stabilität her gut. Meine bevorzugten Paddelorte sind Meer und Seen. Ich bin natürlich noch Anfängerin. Ich habe schon gedacht, ob vllt. ein Board für Kinder auch gehen würde? Freue mich über deinen Rat! Vielen Dank und herzliche Grüße Janine

Antworten

Steffen 23/08/2020 um 7:45

War das Paddel vielleicht einfach zu lang eingestellt? Mit der Größe und dem Gewicht kannst du eigentlich sogar ein Board mit ca. 4″ oder 5″ Dicke nehmen. Am besten ist es immer ein paar Boards auszuprobieren und sich dann direkt für das richtige zu entscheiden. Das erspart einem Fehlkäufe

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Christoph 10/08/2020 um 19:34

Hallo Steffen,

ich möchte mir ein SUP zulegen, um damit auf Seen als auch auf Flüssen zu fahren.
Ich bin Einsteiger, habe jedoch schon eine Probefahrt gemacht und mit dem Gleichgewicht keine Probleme gehabt.

Es sollte folgende Voraussetzungen haben:
Sportlich und stabil
Auch für längere Touren einsetzbar
Mobil (geringes Gewicht)
Gutes Preis/Leistungsverhältnis (Lieferumfang)

Bisher haben mir die SUP´s von LiteVenture, Gladiator Elite oder das Airboard Strider gut gefallen. Vielleicht hast du aber noch andere/bessere Alternativen bei der riesigen Auswahl parat.
Wenn das Gesamtpaket stimmt, ohne weiteres Zubehör kaufen zu müssen, darf es auch etwas mehr kosten.

Viele Grüße
Christoph

Antworten

Steffen 23/08/2020 um 7:50

Du hast dir die Frage ja schon selber beantwortet. Die Gladiator-Boards sind für deine Anforderungen wahrscheinlich am besten geeignet. Da dann auch gerne die 12’6″ S-Variante.

Antworten

Alexander Reiß 02/09/2020 um 20:17

Hallo Steffen ,
ich möchte mir ein SUP kaufen und bin mir nicht sicher … das Aquatone Flame gefällt mir sehr gut
ich bin 1,96m groß und wiege ca. 105- 110 kg schwankend
nun zur frage: würde zu mir ein 11.6 passen länge 350cm max.empfohlendes Benutzergewicht 110 kg und max. Nutzlast 150 kg
oder
12.6 länge 381cm max. empfohlendes Benutzergewicht 120kg und max. Nutzlast 160kg ??
mit freundlichen gruß

Antworten

Steffen 04/09/2020 um 4:12

Hey, wenn du groß und schwer bist, nimm am besten die 12’6″-Variante. Uns gefällt an dem Aquatone Flame der starke Nose-Rocker nicht so gut… Aber das ist sicherlich Geschmackssache 😉

Antworten

Anja Kräher 30/09/2020 um 8:37

Hallo Steffen, zunächst möchte ich ein großes Lob für die Webseite und die Tipps die hier zu finden sind, da lassen. Ich bin sup Neuling und hab über eure Seite Schon so viel hilfreiche Infos bekommen. Bitte macht weiter! Ich hab inzwischen einen Anfänger Kurs gemacht und mir auch schon ein sup geliehen. Nun möchte ich mir selbst eins kaufen.
Die Nutzung wird hauptsächlich auf ruhigen Seen und evtl. auch mal Fluss sein. Ich bin 173 groß, 60 kg (meine Mutter hab ich gleich mit angesteckt, sie wird sicherlich auch mal fahren wollen, sie ist 165 und 85 kg)
Folgende Boards sind für mich in die engere Wahl gerückt.
Das Gladitor pro (oder auch das Gladiator Art)
Das Bluefin Cruise
oder das JP Australia
jedoch bin ich mir bei der Größe nicht ganz sicher, die Boards gibt es ja klassisch in 10,8. dann auch als 12.0
Hast du eine Empfehlung für mich?
Viele Grüße Anja

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Eckhard 07/10/2020 um 9:20

Hallo Steffen,
vielen Dank für die vielen Informationen, die Ihr uns hier auf Euren Seiten zur Verfügung stellt – echt klasse !
Wir haben bereits 2 Boards (AM Fusion und AM Triton), die auch auf Seen und Flüssen recht ordentlich sind.
Wir waren jetzt am Meer in Urlaub (Algarve) und hatten das Fusion dabei – mit diesem Board hatten wir allerdings echte Schwierigkeiten bei leichten Wellen, stabil auf dem Board zu stehen. Es geht uns nicht um sportliches „Wellenreiten“ sondern Touren an der Küste entlang. Könntest Du uns diesbezüglich einen Tipp geben, welches Board da passen würde ? Bisher konnte uns da noch keiner weiterhelfen.
viele Grüße & vielen Dank
Eckhard
Eckhard

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Steffen 07/10/2020 um 9:46

Hey, vielen Dank. Das Paddeln an der Küste und in den leichten Wellen ist immer eine Herausforderung. Selbst erfahrene Paddler haben hier oft noch Schwierigkeiten das Gleichgewicht zu halten. Je breiter das Board ist, desto kippstabiler ist es auch… Die optimale Performance und das perfekte Gleichgewicht wirst du mit einem aufblasbaren Board in der Welle nie bekommen, da die iSUP durch ihre hohe Bauweise (6″ Dicke) in der Regel sehr anfällig für Wind und Wellen von der Seite sind. Da hilft wahrscheinlich einfach nur üben üben üben und am besten bei nicht ganz so hohem Wellengang raus aufs Wasser. Im Optimalfall sollten die Wellen von vorne und nicht von der Seite das Board treffen. Der Körper lernt mit der Zeit die Wellen und das wackeln besser auszugleichen… Von Mal zu Mal wird es dir leichter fallen in der Welle 🙂

Antworten

Heiko 18/10/2020 um 19:40

Hallo Steffen,
ich bin dieses Jahr mit dem Stand Up Paddling angefangen. Als Bord hab ich mir ein Bluefin Cruise 10.8 zugelegt. Das Bord macht zwar eine Menge spaß, mir fehlt aber etwas die Geschwindigkeit und ein besser geradeauslauf. Kannst Du mir eine Kaufempfehlung für das nächste Jahr geben. Ich bin nicht sicher ob man zum 14 oder 12.6 greifen soll und welche Marke besser geeignet ist. Ich hab bis jetzt 2 Bords in der engeren Auswahl.

Makaio Race X-Pro 14
Aqua Marina Race 14’0

FitOcean FORCE 14’X26”X5” (bin ich Probefahren. Hat Hammer Spaß gebracht, aber kaum zu bekommen und der Preis ist mir etwas zu heftig.)

Vielleicht hast Du ja eine Empfehlung für mich.

MFG
Heiko

Antworten

Steffen 19/10/2020 um 10:40

Mit dem FORCE bist du natürlich gleich das beste Modell gefahren 😉 Das X-Pro und das AM Race nehmen sich tatsächlich nicht viel. Das X-Pro ist durch den V-Kiel minimal kippliger – aber auch daran gewöhnt man sich!

Antworten

Bärbel 22/10/2020 um 10:06

Hallo Steffen,
eure website ist super – großes Lob. Wir finden immer wieder neue Infos und Anregungen für diese tolle Hobby SUP. Wir sind den ganzen Sommer mit einfachen boards (Transport auf dem Autodach) unterwegs und paddeln mehrfach die Woche so um die 8 km oder auch mal mehr. Ich möchte mir ein hochwertigeres 11,6 zulegen und habe 2 Favoriten: das STX Tourer oder das Indiana Family Pack blue. Welches hat euch persönlich besser gefallen? Ihr habt ja beide getestet.
Über eine kurzes Statement würde ich mich sehr freuen
Viele Grüße
Bärbel

Antworten

Steffen 22/10/2020 um 10:11

Da hast du dir ja zwei tolle Boards ausgesucht, die beide richtig gut sind… Es ist tatsächlich ein bisschen Geschmackssache. Vom Gleitverhalten ist das Indiana etwas besser, da es ein komplett gerades Unterwasserschiff hat. Das sorgt für eine tolle Gleitlage. Dafür ist das STX etwas einfacher zu wenden. Obwohl auch hier die Unterschiede nur minimal sind. Das Indiana hat aber definitiv das bessere Zubehör beiliegend, so dass du da das bessere Gesamtpaket bekommst. Wir sind auf der STX 12’6″ Variante dieses Jahr sehr viel gefahren und waren auch da absolut begeistert. Genau wie auch vom Indiana, welches durch einige Innovationen begeistern konnte (Trolley-Funktion mit Paddel, tolle Finne, geteilter Finnenkasten…). Die Entscheidung können wir dir nicht abnehmen 🙂 Vielleicht hat dir das aber schon etwas weiter geholfen

Antworten

Mane 07/11/2020 um 14:55

Hallo Steffen
Wir sind immer wieder begeistert von euren Touren und Infos in euren Videos. Danke euch. Wir fahren nun das zweite Jahr mit Allround isup. Nun möchten wir für den nächsten Sommer schnellere und gut gleitende Sups für unsere langen Touren kaufen.
Getestet haben wir das Fanatic Falcon Air was mich sehr angesprochen hat. Jetzt haben wir noch Starboard Touring Deluxe DC inflatable SE 2021 gesehen, dass unsere Wünsche mit zwei Netzen und all den Halterungen entsprechen würde. Beim Video 2019 haben wir gesehen, dass du sehr begeistert davon warst. Kannst du uns eine Empfehlung geben, welches du vorziehen würdest. Mein Partner hätte noch das SIC MAUI RS Air Glide RS AIR GLIDE 14×28 2020 oder das Red Paddel Touring im Visier. Zudem sind wir uns wegen der länge nicht sicher. Was ist für Seen und Kanäle besser? Das 12.6 oder 14 er. Welche länge fahren die meisten? Welche fahrt ihr am liebsten?
Über eine kurzes Statement würde wir uns sehr freuen.
Liebe Grüsse
Mäni

Antworten

Regina 27/11/2020 um 0:55

Das perfekte Board….

Hallo Steffen!
Vielen Dank für die vielen guten Tipps von Euch beiden! Damit habe ich diesen Sommer meinen SUP-Einstieg ganz gut hingekriegt. Bin einfach losgefahren mit Euren Anfängertipps im Hinterkopf.
Allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass mein F2Allroundboard (3m lang, 81 breit) etwas schief war. Daher habe ich reklamiert… zurückgegeben. Und jetzt bin ich ganz boardlos… 
…und suche daher das perfekte Board. Vielleicht Könntest Du eben kurz kommentieren, ob ich mir da die richtigen Gedanken mache oder völlig auf dem Holzweg bin.

Hier also die Fakten/Argumente/etc:

Ich bin Mitte vierzig, 1,70 groß, wiege um die 62kg.
Vorerfahrung:
• Rudern (Renneiner),
• Paddeln (Kanadier und Kajak: Lahn, Seekajak: Schärenküste Schweden). Aber nichts davon wirklich supergut/wettkampftauglich. Aber schnell fahren macht schon Spaß…

SUP F2 Allround Sommer 2020
• Hunte (mit kl Stromschnellen. Jippieh!), Jade, Badesee, Hooksieler Binnentief, etc.
• Schwimmen üben, Paddeln, kleine Geocachingtouren mit 5jähriger Tochter
• Selber Strecke machen, mal richtig Gas geben… dazu Fortgeschrittenenkurs, seitdem übe ich Pivot-Turn…

Ziel ab Frühjahr/Sommer 2021:
• Schneller und weiter fahren, wenn ich selber Zeit habe… hier in der Umgebung (Hunte etc.)
• Technik verbessern (Turns und Geschwindigkeit)
• Tagestouren und Urlaub (mit Zelt und „Küche“) mit der energischen jetzt 5Jährigen (Sie wird nächstes Jahr auf dem Fanatic Ripper Air Touring selbst fahren. Sie hat Freischwimmer und hat auch schon alleine ein Kinderboard getestet. Ging erstaunlich gut… Fangenspielen mit der Mama auf dem See… sehr cool! Hätte ich ihr noch nicht zugetraut).
• Urlaubsziele: Ems, Schwentine, Lahn evtl. auch Seenplatte in Meckpomm, Seen in Schweden.
Eher nicht Meer. Das wäre mir zu heikel.

Mein neues Board sollte daher vllt so aussehen:
• iSUP (Transport auch im Zug möglich für Touren z. B. auf der Lahn ohne „Abholer“)
• Touringboard (ab 3,80 lang für Geschwindigkeit und Geradeauslauf zum Strecke machen, aber nicht zu lang damit der schnelle Turn noch klappt?). Ich glaube, ich komme damit zurecht, wenn es schmaler als 80cm ist… will ja schnell fahren! Da muss man etwas Risiko in Kauf nehmen.
• Finne gerne US-Box (?) zwecks Offenhalten verschiedener Möglichkeiten oder Ersatzteilbesorgung, falls man doch mal großen Mist baut bei zu flachem Wasser.
• Welche Finne ist denn überhaupt sinnvoll? US-Box Touring-Finne wie bei dem dunklen Makaio Touring SP 12.6? Oder ist das recht egal?
• Gepäcknetze bitte vorne UND hinten, damit Mama auch den ganzen Kram gut auf dem Board unterbringen kann! (Mein Fahrrad-Reisegepäck für mehrwöchige Touren wog 18kg inkl. 2 Liter Wasser). Für Paddeltouren wäre es wohl etwas mehr: Kajakwagen, Pumpe, Gepäck meiner Tochter kämen ja dazu). Das sollte jedes Board tragen können, oder?
• Wäre Double Chamber sinnvoll? Schnell, Extrasicher…
• Guter D-Ring hinten für eventuelles Kinderboard-Abschleppen.
• Griffe zum Umtragen (Schleusen umgehen…).
• Sollte stabil/unempfindlich sein, denn ich wäre dann ja oft auf fremden Gewässern unterwegs… Und da sind vielleicht auch seichte Stellen, Steine oder blöde Umtragestellen.
• Farbe: Besser vllt recht hell, damit es auf dem Campingplatz nicht Probleme gibt, wenn es mal ein Weilchen voll aufgepumpt in der Sonne liegt. Oder ist das Quatsch, dass ich das bedenke? Kenne das Problem von ThermaRest-Isomatten… die vertragen keine heftige Sonne.
• Finanzen: Ich bin bereit, recht viel Geld auszugeben… Ich möchte ja lange Zeit viel Spaß damit haben!

Welches Board würdest Du Dir also an meiner Stelle aussuchen?
Ich dachte bisher über folgende Boards nach:
• Starboard Touring Deluxe Double Chamber 12.6 (lohnt es sich, so dermaßen viel Geld auszugeben?)
• Makaio Touring SP 12.6 (zu „schwarz“, wegen Sonneneinstrahlung auf dem Campingplatz?)
• Makaio Touring SP 12.6 in gelb (ist da die Finne gut?)
• Makaio Scout (vllt zu schwerfällig für die schnelle Solotour am Abend?)
• Siren Tiburon (ebenso vllt zu schwerfällig für Turns und schnelle kleine Abendrunden?).

Sorry für den langen Text… jaja, ich hör mal lieber auf….
Falls hier jemand grobe Denkfehler meinerseits entdeckt, bin ich sehr dankbar für hilfreiche Kommentare!

Viele Grüße an Euch SUP-Spezialisten!
Und vielen Dank für alle guten Tipps!!!
Regina

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Steffen 27/11/2020 um 8:14

Wow, du hast dir ja richtig viele Gedanken gemacht. Tatsächlich sind alle Gedankengänge richtig. Ich kann es ehrlich gesagt sehr gut verstehen das du nun auf ein Touring-Board umsteigen willst. An diesen Punkt wird wohl jeder irgendwann kommen, der wirklich intensiv und viel paddelt. Gelegenheitspaddler werden wohl immer beim Allrounder hängen bleiben.

Zu Double-Chamber: Da ist es wichtig das es gut umgesetzt ist und die zweite Luftkammer weder zu sehen noch zu spüren ist. Da ist eine hohe Verarbeitungsqualität wichtig, da du das Board bei einem Loch in der Mitte (innere Kammer) mehr oder weniger wegschmeißen kannst. Das kriegst du niemals repariert. Wir bevorzugen tatsächlich die Single-Chamber Boards.
Board-Gewicht: Wichtig, gerade bei langen Touren mit viel Gepäck, ist auch immer das Board-Gewicht. Dadurch ist das Scout von Makaio auf jeden Fall raus. Das tun wir uns auch nicht noch einmal an. Leider kennen wir die neuen Makaio-Boards mit der Thermo Fusion Bauweise nicht und können dir da zu der Qualität (auch Langzeittest) nicht viel sagen. Weiterempfehlen können wir dir die Boards dadurch auf jeden Fall nicht, da wir nichts weiterempfehlen was wir nicht auch selber mal gefahren sind. Dadurch haben wir auch keine Meinung zum Siren Tiburon. Das Touring SP 12.6 (was wir getestet haben) ist grundsätzlich gut, aber aus heutiger Sicht auch schon wieder nicht der neueste Standard, da das Board dafür irgendwie zu schwerfällig ist durch das Gesamtgewicht. Wir sind das Makaio Touring SP auf einer Tour parallel mit dem Starboard Touring-Deluxe 12’6″ gefahren. Da konnte das Makaio-Board nur verlieren.
US-Finbox: Wir sind Fans davon auch wenn es mit der Schraube etwas Fingerspitzengefühl erfordert. Die Finnen gibts in unterschiedlichen Varianten dafür in jedem Surf-Shop. Solltest du allerdings bei Touren mal eben schnell die Finne abnehmen müssen wird es mit Gepäck auf dem Board schwer bzw. nahezu unmöglich (zumindest bei der Schraub-Version der US-Finne). Da kommt dann das FCS II-System zum Tragen welches ja auch in die US-Finnenkästen passt. Für uns wäre das Finnen-System aber kein entscheidendes Kauf-Kriterium.
Dunkle-Board-Farbe: Auch da sind die Gedanken richtig. Heftige Sonneneinstrahlung bei einem vollaufgepumpten Board ist IMMER kritisch. Schwarz absorbiert natürlich noch etwas mehr. Wenn es gut läuft, verzieht es sich nur etwas und du hast ein in sich verzogenes Board. Wenn es schlecht läuft platzt das Board irgendwo auf und kann als Sondermüll entsorgt werden. Wir lassen das Board an sehr heißen Tagen meistens im Wasser durch die Kühlung von unten (angebunden) oder legen es in den Schatten. Dadurch hatten wir noch nie Probleme.
Zu Starboard: Die Boards sind richtig gut und innovativ – das steht außer Frage. Allerdings bezahlst du dort auch immer etwas den Namen mit und das Starboard viel Geld in bezahlte Athleten, Werbung und auch Board-Entwicklung steckt. Viele andere Hersteller kopieren einfach von den großen Marken. Allerdings war Starboard auch die erste Marke die sich für Nachhaltigkeit einsetzt (kein Verpackungskarton, keine Plastikverpackungen usw.) was wir auch gerne an dieser Stelle noch einmal hervorheben möchten. Da sind andere noch lange nicht so weit. Außerdem hat Starboard (als einzige Marke?) auch verschweißte Rails was für eine noch hochwertigere Verarbeitung sorgt.
Robustheit: Schwieriges Thema, wir vermuten auch das die Fusion-Boards mit dem leichten Gewicht nicht so robust sind wie die Double-Layer Boards mit richtigen dicken PVC-Lagen. Belegen können wir das aber nicht, da die Thermo Fusion Boards ja auch zwei PVC-Lagen haben. Uns ist aber erst ein verschweißtes Board (Fusion) kaputtgegangen, da wir damit eine Wildwasser-Tour gemacht haben wo wir wirklich sehr viel über Steine gekratzt sind. Für Wildwasser, Stromschnellen usw. würden wir deshalb auch immer ein schwereres und robusteres (Double-Triple-Layer Board) nehmen. Im Touring-Bereich würden wir uns immer für die leichtere Board-Variante entscheiden was ja die Fusion-Boards sind.

Ansonsten hast du genau die richtigen Gedanken. Nimm ein Board mit mindestens 12’6″ Länge und ca. 30″ Breite. Dadurch hast du ein sportliches Board mit noch ausreichend Platz für das ganze Gepäck. Welches Board es letztendlich wird, ist deine Entscheidung. Wir können aber gerne noch ein Weiteres mit in den Raum werfen. Das Fit Ocean Force 13’2 bzw. 12’6. Das niedrige Board-Gewicht kombiniert mit der Carbon-Spitze sorgt einfach nur für eine absolut geniale Performance im Wasser, die wir so vorher noch nicht hatten. Das Board fahren wir immer noch oft und gerne. Allerdings lässt es sich durch die feste Spitze etwas schwerer einrollen, da die ja nicht flexibel ist. Außerdem dürften dir da die zusätzlichen D-Ringe fehlen. Fit Ocean aber ganz klar ein Geheimtipp!

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Martin 14/12/2020 um 17:31

Hallo Steffen,
unsere Kinder 13 und 12 Jahre haben mal so ein SUP ausprobiert und hatten großen Gefallen. Nun sind wir auf der Suche nach einem Einsteigerboard für das Paddeln auf kleinen Seen, die eher im unteren Preissegment liegen. Für Gewichte zwischen 40 – und 80 kg. Die Befürchtung bei uns ist, dass wir ein günstiges Auswählen, aber aufgrund unserer fehlenden Erfahrung einen Reinfall erleben. Kannst du uns bitte hier eine Empfehlung aussprechen? Dafür wären wir sehr dankbar.

Viele Grüße, Martin

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Steffen 16/12/2020 um 6:04

Kinder waren bei uns bisher mit allem zufrieden. Die Planschen und Toben auch immer gerne mit den Boards im Wasser. Es reicht wahrscheinlich ein günstiges Einsteiger-Board… Die werden ja nicht auf große Tour gehen oder Rennen fahren wollen?

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Martin 16/12/2020 um 21:20

Hallo Steffen, danke für den Tip. Hast du hier ein speziellen Tip? Amazon ist voll von günstigen Einsteiger-Boards?

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Regina 04/01/2021 um 0:55

Hallo Steffen!
Nochmal ich, die „Romanschreiberin“ von neulich…
Jetzt hat ja Starboard seine neuen Boards ins Netz gestellt…
Ich würde dann wohl am besten Deluxe SINGLE Chamber nehmen. Weil leicht und schlimmstenfalls reparierbar. Ja?
Zu Starboard:
12.6 x 28 (das neue!): wendig, aber schneller!! ABER: stabil genug?
14.0 x 30: schnell, stabil, ABER: wendig genug für kleinere Flüsse/Schleusen/Grünzeugs?
12.6 x 30: doch bester Kompromiss für alles?
Oder doch Fitocean?
12.6 x 30: richtige Maße für meine Vorhaben?
13.2 vielleicht doch schneller, und trotzdem stabil, und nicht ganz sooo lang wie 14.0 Satrboard zwecks Wendigkeit?
Bei Fitocean kapiere ich gar nicht, wie viele Ösen und Griffe nun wirklich dran sind. Die Internetseite ist mir da zu diffus… ich fürchte, dass da ein paar Ösen fehlen, die ich sehr gut gebrauchen könnte. Weißt Du, was da genau draun ist (Gepäcknetz vorne und auch hinten??) am 2021er Modell?
Welches würdest Du Dir zulegen, wenn Du bei 1,69 cm Körpergröße 62 kg wiegen würdest und den Pivot-Turn noch nicht ganz sicher beherrschen würdest, aber durchaus weiterüben wolltest (u. ä. paddeltechnische Späße?) 😉 …und auf große Tour gehen wolltest, evtl. mit zeitweisen Kinderabschleppereien (dann 6jährige auf eigenem Kinderboard)…
Gutes Neues! …auf dass es ein grandioses Paddeljahr werden möge, wenn auch sonst so Vieles schwierig ist…
Vielen Dank für alle guten Tipps!
Regina

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Daniel Reiss 25/01/2021 um 11:03

Hallo Steffen,

Auf der Suche nach dem perfekten Bord bin ich auf euren klasse Test mit den Gladiator 10,8 und 12,6 gestoßen !! Ich habe vor mir eines der beiden Boards anzuschaffen, bin mir allerdings unsicher welches der beiden für mich eher geeignet ist. Ich bin Anfänger und habe vor das Board zusammen mit meiner Frau auf dem See zum gemütlichen cruisen zu verwenden (Gesamtgewicht von uns 130kg) meine Bedenken sind ob das 10,8 nicht zu klein sein könnte…welches der beiden würdest du mir empfehlen ?
Liebe Grüße
Daniel

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Janina 27/02/2021 um 22:38

Vielen Dank für eure ausführlichen Testberichte und Videos!
Ich möchte gerne ein Touring Board kaufen und schwanke zw. gladiator elite 12.6 S & T.
Ich möchte touren fahren aber auch ab und zu eine zweite Person (65kg+85kg) fur eins oder zwei Stunden auf dem See mitnehmen. Wäre das mit beiden möglich? Ausserdem frage ich mich ob bei der T Version nicht das Netz vor dem Kick Pad stört, habt ihr damit Erfahrungen?
VG Janina

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Steffen 08/03/2021 um 6:58

Auf der T-Variante bist du, gerade zu zweit, wahrscheinlich besser unterwegs. Ein bisschen stört das Netz vorm Kick-Pad schon, wenn du nach hinten gehst

Antworten

Marcus 25/03/2021 um 20:30

Hallo Steffen,

ich bin gerade auf der Suche nach einem Board und hatte mich schon total auf das Bluefin Cruise 10,8 eingeschossen. Dann habe ich die Berichte über den schlechten Kunden-Service und so weiter gelesen, was mich doch abschreckt.
Jetzt habe ich die Boards Gladiator Pro 12.6, Brunelli 12.0 Monster und das Skinfox Whale 12.0 in die engere Wahl genommen.
Kannst Du mir noch ein gutes Board empfehlen?
Ich bin Anfänger, bin 1,70 m klein und drücke 92 kräftige Kilo auf die Waage.
Ich möchte gern auf Seen und Kanälen fahren.

Viele Grüße
Marcus

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Steffen 27/03/2021 um 6:27

Hey Marcus. Bei deiner Auswahl würden wir persönlich immer zum Gladiator Pro tendieren, da dieses die besten Fahreigenschaften und das beste Gesamtpaket bietet. Da würde uns die Entscheidung relativ einfach fallen 🙂

Antworten

Marcus 30/03/2021 um 20:16

Hey Steffen,
Vielen Dank für deine Antwort und die Empfehlung zum Gladiator 12.6 Pro.
Habe jetzt noch in die Auswahl das coasto nautilus 11.6 und 11.8 genommen was haltet Ihr beide davon?
Viele Grüße
Marcus

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Dani 08/04/2021 um 13:06

Hallo Steffen

Ich bin noch Anfängerin, habe aber in den letzten Jahren einige Male ein Board gemietet. Was mir großen Spaß gemacht hat. Nun befindet sich die Mietstation der SUPs leider auf der anderen Seeseite, wodurch ich das Auto brauche, um hinzukommen, wohingegen ich zum See selber mit dem Fahrrad nur 10 min durch den Wald fahren. Dadurch habe ich mich letztens Jahr nach der Arbeit oft nur für Schwimmen entschieden, obwohl ich Lust auf SUP hatte.
Damit ich dieses Jahr mehr auf den Board stehe, habe ich mich entschieden, eins zu kaufen. Da ich auch weiter mit dem Fahrrad zum See fahren will, kommt für mich nur ein Leichtes, Kleinzusammenpackbares infrage. Bei meinen Recherchen bin ich nun auf folgende Boards gestoßen, welche geeignet scheinen:

Airboard STRIDER Ultralight 11’2″
Lite Venture ULTRA light 12’2″
Indiana Feather 11’6″
Fanatic Ray Air Poket Ultralight 11’6

Was denkst du, welches wäre das Beste? Ist eines nicht zu empfehlen? Kannst du noch ein anderes empfehlen?

Zu meiner Person, ich bin 170 cm, 60 kg, erfahrene Anfängerin und möchte hauptsächlich auf dem See fahren.
Evtl. will meine Freundin, welche 90 kg wiegt, es mal ausleihen oder mitfahren oder ein Hund ist dabei. Dies jedoch nur als Anmerkung wichtig ist mir einfacher Transport mit dem Fahrrad.

Liebe Grüße Dani

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Steffen 09/04/2021 um 7:28

Da Airboard Strider haben wir letztes Jahr bei uns im YouTube-Kanal getestet. Das war schon sehr innovativ und vor allem leicht, was für dich sicherlich ein ausschlaggebender Faktor ist. Das Lite Venture Ultra light werden wir in diesem Jahr testen und ausprobieren. Erst dann können wir dazu unsere Meinung sagen. Lite Venture bietet aber grundsätzlich eine insgesamt sehr hohe Qualität bei den Boards. Zu den anderen beiden können wir dir leider nichts sagen, da wir diese auch, nach aktuellem Stand, nicht testen werden. Wir werfen noch einmal das FitOcean Force mit ins Rennen. Das ist auch leicht, dafür hast du da aber nicht das geringe Packmaß. Dafür ist die Performance im Vergleich zum Strider von Airboard noch etwas besser 🙂 Hoffentlich hat dir das schon weitergeholfen

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Anja Janowitz 22/04/2021 um 12:23

Guten Tag, zunächst auch von meiner Seite ein Lob für diese fundierte Seite, die gut informiert.
Ich habe letztes Jahr das SUP für mich entdeckt und mir mehrfach eines geliehen. Dabei habe ich schnell festgestellt, dass das Fahren eines Fanatic Ray Air (11,6?) deutlich mehr Spaß macht als ein eher träges mit runder Nose. Für diesen Sommer möchte ich mir ein eigenes zulegen.
Ich bin 170cm groß, ca 60 kg schwer und für mich allein würde ich gerne kleinere Touren auf Seen, Kanal in SH unternehmen, evtl Ostsee im Küstengebiet.
Ich habe allerdings auch Kinder (8-15), die beim Familienausflug das Board mitbenutzen sollen. Insofern wäre es schön, wenn das SUP auch zu zweit benutzbar und für kleinere Personen noch gut lenkbar wäre.

Habt ihr einen Tipp, wie ich Familientauglichkeit mit Spaß am Fahren gut kombinieren kann- wobei das Preisbudget im Rahmen bleiben sollte.

Ich fürchte, dass es Angebots- SUP wie jetzt bei Lidl demnächst doch schnell enttäuschend wäre.

Lg Anja

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Steffen 23/04/2021 um 6:01

Hey Anja, du hast dir im Grunde viele Fragen schon selber beantwortet. Das Lidl-SUP wird tatsächlich schnell langweilig und ist durch die Form eher nichts für entspannte Touren, weil es einfach nicht so gut gleitet. Wahrscheinlich liegst du mit einem 11’6″ da gar nicht so schlecht… Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Kinder mit den meisten Boards gut zurechtkommen. Gerade deine Kinder, die ja auch schon etwas größer sind. Wenn du dich da auf ein 11′ oder 11’6″ konzentrierst, was vielleicht auch nicht ganz so schwer ist (wegen Transport zum Wasser), dann sollte das eigentlich passen. Damit kannst du dann auch noch gut auf eine Tour in SH gehen 🙂 Welches Modell es letztendlich wird, diese Entscheidung können wir dir nicht abnehmen… Schau dir mal die Boards von Gladiator (Pro-Version), oder von Coasto (Modelle kommen bald) an. Die haben eine ganz gute Auswahl an Board-Längen.

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Kathrin 30/05/2021 um 23:39

Hallo Steffen,

es ist wirklich total toll, wie viel Arbeit ihr euch macht!
Ich stand schon vor einigen Jahren einmal auf einem Allrounder Bord und hatte es recht schnell raus. Mein Freund hat es bisher noch nicht ausprobiert. Das will er aber in den nächsten Wochen einmal nachholen. Dann wollen wir (mein Freund (178 cm groß und ca 90 kg schwer) und ich (160 cm groß und ca 58 kg schwer) )uns auch eigene Boards kaufen und raus aufs Wasser. Den See hätten wir gleich ums Eck.
Wir wollen mit den Boards hauptsächlich auf dem See fahren, aber diese auch in den Urlaub mitnehmen (Flüsse und Meer). Längere Strecken sollte es also schon auch mitmachen. Unser Traum wäre in den Fjorden Norwegens unterwegs zu sein.

Nun haben wir folgende Boards in der engeren Auswahl:
Fit Ocean Cruise 12´0
Gladiator Pro 12,6T oder 12,6 S
Gladiator Pro 11,6

Was denkst du denn wäre für uns (auch abhängig von unseren Größen) das Passenste? Wäre für mich das 12,6 vielleicht sogar zu lang? Oder gäbe es komplett andere Boards die vielleicht geeigneter wären?

Schon jetzt vielen lieben Dank für deine Antwort!

LG
Kathrin

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Steffen 31/05/2021 um 5:56

Hey Kathrin,
Wenn du schon etwas fortgeschrittener bist, dürftest du auch mit einem 12’6″ klarkommen. Wahrscheinlich reicht dir aber auch die 11’6″-Variante aus 🙂 Ansonsten hast du schon selbst eine tolle Boardauswahl getroffen… Da machst du mit keinem Board was falsch!

Antworten

Mona 03/06/2021 um 10:33

Hallo Steffen,
Auch von mir herzlichen Dank für die super wertvollen Infos, die ihr bereit stellt.
Ich bin noch Anfängerin auf dem SUP aber würde mir gerne ein Board anschaffen mit dem ich auch mit mehr Erfahrung noch lange Spaß habe. Mit dem Kajak gehe ich sehr gerne auf mehrtägige Touren. Ob das mit dem SUP auch so wird, weiß ich noch nicht, ich möchte es aber auch nicht ausschließen. Hauptsächlich werde ich es aber wohl für kürzere Runden auf dem See in der Nähe nutzen. Daher habe ich mich nach Touring Boards umgeschaut und schwanke nun zwischen dem Starboard Touring Zen SC 12,6 und dem Fanatic Ray Air pure 11,6.
ich habe das Starboard zwar sogar schon einmal kurz getestet und es schien ganz gut manövrierbar, aber vielleicht wäre ein kürzeres Board für meine Statur besser (174 cm und 62 kg)? Hast du einen Favouriten? Über deine Meinung würde ich mich sehr freuen.

Antworten

Bahls 15/06/2021 um 11:57

Hallo Steffen,
ich freue mich über deine Seite und bin froh, dass man sich so Informationen holen kann. Leider bin ich von der Fülle der Möglichkeiten überrannt und würde mich freuen, wenn du mir bei meinem Thema helfen könntest bzw. ob das überhaupt so sinnvoll ist:
ich möchte nämlich ein SUP verschenken. Der zukünftige Besitzer ist 65 Jahre alt, sportlich (Fahrrad, Segler u.a.) und wiegt 90kg, Einsatzgebiet ist vorerst auf dem Rhein, zukünftig aber im Mittelmeer. Richtige Touren oder gar Rennen werden eher nicht stattfinden, stattdessen eher kleinere Touren. Da wir oft mit dem Boot unterwegs sind, wäre ein aufblasbares (weil platzsparend) SUP sinnvoll. Was rätst du mir?
Herzlichen Dank für die Antwort!
Michaela

Antworten

Steffen 20/06/2021 um 18:57

Hey Michaela, Achte auf ein kippstabiles breiteres Board. Wir empfehlen ein BOard mit mindestens 31″ (ca. 79 cm) Breite. Ansonsten eventuell ein 11’6 oder sogar eine 12’6″ Variante. Damit hat er bei Touren deutlich mehr Spaß. Gerade als sportliche Person.

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Caro 27/06/2021 um 21:10

Hallo ! 🙂
Mein Freund und ich sind auf der Suche nach einem geeignetem Board. Er ist ca. 1,81 groß und wiegt 83 Kilo und ich bin 1,78m groß und wiege ca. 71 🙂 Wir wollen das Board hauptsächlich für Seen nutzen und auch keine großen Strecken zurück legen. Welches Board wäre da geeignet? Ein Allroundboard?
Welche Maße wären optimal?

Vielen Dank schon mal im voraus!

Antworten

Steffen 29/06/2021 um 6:06

Wenn ihr wirklich ausschließlich gemütlich Paddeln wollt, spricht nichts gegen ein Allround-Board. Sollte euch das Paddeln dann aber plötzlich doch mehr Spaß machen, wird der Wunsch nach einem Touring-Board ziemlich schnell da sein! Vor allem wenn ihr vielleicht doch mal zu zweit paddeln wollt, ist es auf einem Touring-Board etwas entspannter!

Antworten

Georg 13/07/2021 um 8:33

Hallo Steffen,
Zunächst ein großes Lob an Deine Website – mit das Beste zum Thema SUP was ich bisher gefunden habe:)

Ich suche für meine Frau als Geburtstagsgeschenk ein SUP. Sie ist sportlich (49J) 162cm groß und wiegt 61kg. Sie ist schon mal SUP gefahren (See/Allrounder) und es gab keinerlei technische Probleme.
Nun habe ich die letzten Tage viel Zeit damit verbracht, WELCHES Board ich nun kaufen soll. Der Einsatzzweck soll sowohl im Binnengewässer als auch Küstengewässer (Sardinien/Korsika) sein. Ich persönlich würde zu einem TOURER tendieren, bin mir aber unschlüssig bezüglich des Modells und der Länge. Budget liegt bei max. 600€.

Das Bluefin Cruise 10`8 wäre wohl gut, ist aber derzeit nicht lieferbar. Nun bin ich auf das SKINFOX WHALE gestossen, habe aber Bedenken wegen der Größe. Der Seegleiter von Sportime wäre sicher auch gut, aber den finde ich optisch eher weniger ansprechend.
Kurzum: Welches Board würdest Du für meine Frau empfehlen?

Danke für ein Feedback deinerseits.

Gruss
Georg

Antworten

Steffen 15/07/2021 um 5:49

Vielen Dank! Du hast ja schon eine gute Vorauswahl getroffen. Das Bluefin Cruise 10’8″ ist ja auch kein Touring-Board. Dementsprechend ist das wohl schon mal raus. Das Skinfox-Whale ist von der Länge ein Touring-Board, vom Shape aber doch eher ein Allrounder und für deine Frau wahrscheinlich zu überdimensioniert. Halte mal Ausschau nach 11’6″ Touring-Boards. Zum Beispiel das Aquadesign Tempo 11’6″, das Apatcha 11’6″ oder das Gladiator Pro 11’6″. Der Seegleiter von Sportime (vor allem als 12’6″) ist auch absolut weiterzuempfehlen. Da bekommst du ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings ist der mit seiner Breite von 30″ auch insgesamt sportlicher 😉

Antworten

David 31/07/2021 um 13:33

Hallo Steffen
Ich habe jetzt schon mehrere Videos von euch angeschaut und möchte gerne ein SUP kaufen. War mal mit einem SUP auf einem Kanal der relativ ruhig fliesst.
ich habe aber nicht vor grosse Touren zu machen. Es sollte eher eins sein um zu zweit (Frau oder Kind) ein wenig auf dem Wasser rum zu padeln und wenn, dann vielleicht mal auf dem Kanal, oder ein pahr meter auf einem See zu fahren. Welches würdest du mir empfehlen? mein Budget liegt bei etwa 450-500 Euro.
liebe Grüsse
David

Antworten

Steffen 08/08/2021 um 13:44

Das ITIWIT X500 könnte für dich passend sein. Hier der TEst: https://www.sup.center/produkt/itiwit-x500-130-touring-adventure-sup-board-im-test-2020

Antworten

Christian 18/08/2021 um 15:23

Hallo ihr beiden

Zu erst möchte ich mich für eure Arbeit bedanken.
Interessante und Informative Videos die ihr produziert.

Nun zu meiner Person, sportlich, 1,84 m gross, 85-90 kg und noch Besitzer eines Aldi Sups. Hab jetzt nach einer Saison gemerkt das es zum planschen auf dem See ganz OK ist, aber um auch ernsthaft damit zu trainieren nicht geeignet ist.
Nach viel Recherche bin ich bei den Gladiator Elite Boards hängen geblieben. Schwanke derzeit zwischen 2 Modellen und mich würde eure Meinung dazu interessieren.
Zum einen das 11.4 und das 12.6s.
Da es mindestens einmal im Jahr für 2 Wochen an die Ost oder Nordsee geht, sollte es auch für dortige Bedingungen geeignet sein.
Wie geeignet ist ein 11.4 noch für Touren oder wie geeignet ist ein 12.6s für die See?

Gruß Christian

Antworten

Max 02/09/2021 um 3:51

Hallo Steffen,
vielen Dank für die informative Seite.
Ich bin auf der suche nach einem iSub mit dem ich in kleinen Wellen 0,5-1,5m in den Wellen reiten kann. Bin mit dem Sub fahren schon sehr vertraut. Habe ein Aqua Marin Fusion. Jetzt wollte ich mir ein weiteres zulegen das auch für Wellen geeignet ist und etwas kürzer ist.
Ich bin 1,85 groß 85 kg.
Könntest du mir noch bestimmte empfehlen? Bisher habe ich relativ wenige im Netz dazu gefunden. Nur die von Itiwit 500/10` Longboard und das 500/9` welches dieser beiden könntest du empfehlen?
Gibt es noch alternativen?

Antworten

Oliver Krings 28/09/2021 um 0:34

Hallo Steffen,
erstmal vielen Dank für all eure Mühen. Großes Kompliment für eure Arbeit und Begeisterung! Da bin ich nun, der Anfänger der vor der großen großen Auswahl steht welches SUP ich mir kaufen soll. Ich habe bereits zwei SUPs ausprobiert, jeweils auf einem See, ruhiges Gewässer. Ich bin 1.80m, wiege knapp unter 70kg und hätte am liebsten ein SUP für fast alle Zwecke. Logo, wer will das nicht. Ich möchte nicht eins kaufen und dann schnell feststellen, dass ich doch ein ambitionierteres Board möchte. Ich möchte es direkt mit einem ambitioniertem Board wagen. Ich sehe eure Videos und die machen richtig Bock auf eine Tour aufm Fluss auf dem Wendigkeit gefragt ist. Das Board soll aber auch Entspannung auf einem See bringen, ich liege aber auch gerne mit dem ganzen Körper auf dem Board auf dem See im Sommer und cruise einfach Stunden lang auf ruhigem Gewässer. Nun, wie lang und breit sollte mein Board sein und wie dick? Ich wäre dir sehr dankbar über einen Tipp!

Antworten

Steffen 28/09/2021 um 6:12

Wendigkeit ist auf engen Flüssen auf jeden Fall von Vorteil… Aber wie oft ist man auf solchen Flüssen unterwegs? Deshalb würde ich dir gleich zu einem 12’6″ Board raten. Damit hast du langfristig wahrscheinlich am meisten Spaß… Egal ob du nur gemütlich Cruisen möchtest, oder auch mal sportlich unterwegs sein willst. Du wirst wahrscheinlich ein Board mit 6″ Dicke nehmen, da die meisten Boards einfach diese Dicke haben 😉 Damit fährst du sicherlich auch ganz gut

Antworten

BJörn 28/09/2021 um 9:14

Hallo Steffen,
auch von mir erstmal SUPER, welche Arbeit ihr macht und daraus resultierend welche tolle Informationen wir erhalten.
Ich habe mir auf supTV einige Produkttest von euch angeschaut.

Kurz vor Vorgeschichte und mein Ziel:
Meine Schwägerin hat mir für einen Urlaub in Bellaria (Adria) ihr bei Aldi gekauftes Maui and Sons Board geliehen (3 Finnen, 320×881,5x15cm). Mit dem war ich gut 10 Tage auf dem Meer unterwegs. Wer Bellaria kennt, weiß, dass nach einigen Metern Wellenbrecher mit Öffnungen sind. Ich schätze mal die Länge der einzelnen Wellenbrecher-Segmente so auf 100 Meter Länge.
Ich kam mit dem Board gut zurecht, innerhalb der Wellenbrecher hatte ich eigentlich gar keine Probleme. Ich bin dann auch außerhalb der Wellenbrecher gepaddelt, auch mal bei Wind und Wellen (ich denke so bis 50cm). Da konnte ich so ein Segment, zwar unter vollster Konzentration, aber ohne Hineinfallen abfahren.
Am letzten Tag nahmen die Wellen zu und es waren einige (immer aus meiner Sicht, bin aber auch Segler und denke, ich kann das ein wenig einschätzen) mit 80-120cm dabei. Da bin ich dann schon das eine oder andere Mal von diesem Board abgestiegen.
ABER: ich habe gemerkt, dass macht mir Spaß und ich möchte das in den nächsten Urlauben auch weiter praktizieren.
Wir haben bei uns auch einen Badesee, auf dem ich auch mit diesem Board schon gefahren bin. Komischerweise vorgestern hatte ich das Gefühl, dass das Board bei spiegelglatter See wackeliger war als auf dem Meer. Vielleicht war ich aber auch nicht gut drauf.
Ich möchte noch anmerken, dass in Bellaria am Meer eine andere Freundin ein Board mit nur einer Finne dabei hatte. Namen des Boards weiß ich nicht, aber es war auch 320x80x15cm von den Werten. Ich merkte einen deutlichen Unterschied von der Stabilität zu dem Maui-Board. Vielleicht lag es aber auch an meinem Gewicht.

Meine Frage:
Ich möchte mir ein Board kaufen, es geht mir nicht um Geschwindigkeit. Ich werde es wohl am Baggersee benutzen, einfach um zu paddeln und den Gedanken freien Lauf zu lassen aber hauptsächlich am Meer in Buchten und Küstennähe im Urlaub rumpaddeln. Das kann dann auch schon mal mehrere Stunden am Tag sein, nicht am Stück, aber immer wieder mal.

Mein FOKUS liegt (zumindest bilde ich es mir ein, dass es für den Einsatz am Meer) bei meinem neuen Board sollte auf Kippstabilität liegen. Die Schnelligkeit ist mir momentan zumindest noch zweitrangig. Ich wiege so zwischen 90-100kg.

Ich möchte bzw. kann so bis zu 400 EURO ausgeben, einen Kajak-Sitz brauche ich nicht unbedingt, würde es aber mitnehmen, wenn das Board als Komplettset angeboten wird.

Ich habe mir folgende Testberichte angeschaut und aus meiner Sicht wären diese Boards für mich interessant:
– LIDL Mistral Allround
– Bluemarina Moana
– ITIWIT X 100
– Firefly iSup 500II (wird wohl das wertigste Board von allen sein, ist mir aber zu teuer)

Alle bin ich noch nicht gefahren. Aus meiner jetzigen Sicht (nach Lesen und Anschauen der Testberichte und auch der Bewertungen bei den Shops) ist mein gefühlter Favorit das Bluemarina Moana, das hat ja Doppelkammer und Double-Layer-Technik.
Meine Überlegung hier bei den Boards ist, sie sind ja breiter, also entweder 84 oder 86cm und aus meiner „Laien“-Sicht würde ich auf mehr Stabilität tippen.

Was würdest du empfehlen? Liege ich mit dem Moana schon richtig oder habe ich was übersehen?

Vielen Dank für deine Tipps und macht weiter so!

Gruß
Björn

Antworten

Steffen 28/09/2021 um 9:24

Hey, erstmal Danke für deinen sehr ausführlichen Kommentar. im Grunde hast du ja durch deine eigenen Erfahrungen, unter schweren Bedingungen im Meer, schon alles ganz gut selber rausgefunden 🙂 Du hast auch bei den Boards schon selber richtig selektiert und was Kippstabilität angeht, ist das Moana sicherlich bei den gewählten unschlagbar, da dir das Firefly auch etwas zu teuer ist. Hinzu kommen bei Bluemarina auch fünf Jahre Garantie, so dass du das auf jeden Fall problemlos unterwegs sein kannst. Drei Finnen sorgen im Meer tatsächlich für mehr Stabilität. Der Effekt ist aber wirklich nur in den Wellen spürbar, im Flachwasser ist der Effekt nicht wirklich vorhanden.
Liebe Grüße und ganz viel Spaß beim Paddeln

Antworten

Björn 28/09/2021 um 10:14

Hallo Steffen,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Hat das Firefly wirklich ein Plus an Kippstabilität sodass sich die Mehrinvestition lohnt? Was ich gelesen habe ist es ja sehr gut verarbeitet mit Double-Layer-Fusion-Technik.
Dann wäre es zu überlegen, gleich die 100 EURO mehr auszugeben.

Das Firerfly liegt im Bereich des Bluefin Cruise, welches im Netz oft als „das Board“ angesehen wird.
Wie liegen da die Unterschiede zueinander? Welches hat aus deiner Sicht mehr Kippstabilität?

Danke nochmals für die Antworten und Grüße,
Björn

Antworten

Steffen 28/09/2021 um 10:38

Es wirkt auf dem Wasser noch minimal kippstabiler… so groß ist der Effekt am Ende aber wahrscheinlich nicht das sich der Mehrpreis deswegen da am Ende lohnt. Die Verarbeitung ist aber schon eine ganze Ecke besser. Vor allem beim Zubehör. Beim Moana muss das Board ja mehr oder weniger in den viel zu kleinen Rucksack gestopft werden, das Paddel ist auch deutlich einfacher. Also im direkten Vergleich bietet das Firefly schon das bessere Gesamtpaket. Bluefin Cruise hat einfach gutes Marketing 😉 Die bieten auch ein ganz solides Board… aber alleine der Rückversand nach UK und ausschließlich Kommunikation auf englisch bei einer Reklamation würde uns da abschrecken. Aber das muss am Ende jeder für sich selber entscheiden. Bei der Auswahl von den dreien (Firefly, Moana, Bluefin), würden wir uns persönlich für das Firefly entscheiden

Antworten

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