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Das wichtigste Zubehör für Stand Up Paddler

Was ist ein Stand Up Paddle Board ohne das passende Zubehör? Das wichtigste Zubehör für das Stand Up Paddling ist ohne Frage das Paddel. Denn ohne würden wir mit unserem Board nur schwer von der Stelle kommen. Es gibt neben dem Paddel aber auch noch weiteres sinnvolles Zubehör. Eine Leash gehört genau so zur Grundausstattung wie eine passende Badehose für die Sommermonate. Viele SUP-Board sind zudem zum Aufpumpen (iSUP), so dass hierfür natürlich auch eine vernünftige Pumpe benötigt wird. Hierbei gibt es qualitativ große Unterschiede, so dass es schwer ist die richtige Pumpe für das eigene SUP-Board zu finden. Wer sich die Arbeit erleichtern möchte und keine Lust auf das Aufpumpen hat, sollte Ausschau nach einer elektronischen Pumpe für SUP-Boards halten. Diese pumpen das Board von ganz alleine in wenigen Minuten auf den vorgeschriebenen Druck auf.

Wer ein Hard-Board hat, benötigt natürlich gar keine SUP-Pumpe und kann direkt aufs Wasser starten!

Auch über eine Schwimmweste, oder zumindest eine Schwimmhilfe, sollte anfangs nachgedacht werden. Denn so seid ihr garantiert immer sicher auf dem Wasser unterwegs. Die wichtigste Ausrüstung für SUP-Einsteiger haben wir euch auch schon zusammengefasst.

Paddel

Das Paddel ist, neben dem Board, der wichtigste Gegenstand beim Stand Up Paddling. Ein gutes leichtes Paddel sorgt für zusätzlichen Fahrspaß und mehr Geschwindigkeit. Es gibt einteilige, speziell auf die Körpergröße zugeschnittene Paddel, die eher etwas für Profis sind. Für den Einstieg ist ein Variopaddel, welches meist aus zwei oder drei Teilen besteht besser, da so die perfekte Länge erst noch ermittelt werden und mit einem Handgriff an die jeweiligen Fahrbedingungen angepasst werden kann. Das Paddelblatt beim Stand Up Paddling verfügt über einen leichten Winkel. Viele Anfänger paddeln mit der falschen Seite des Blattes und es kommt zu einem Flattern im Wasser. Die Biegung muss beim Paddeln immer von einem weg, nach oben, zeigen. Eine Hand kommt für die richtige Paddelhaltung an den Griff, die andere an den Paddelschaft. Ein gutes hochwertiges Paddel kann darüber entscheiden, ob euch Stand Up Paddling überhaupt Spaß macht. Viele Einsteiger können nicht nachvollziehen, dass sie für ein Paddel auch mal über 100 Euro bezahlen können. Wer schon mal unterschiedliche Paddel in der Hand hatte, wird die Unterschiede schnell bemerken. In den Komplett-Sets befinden sich meist günstige Alu-Paddel, die für den Einstieg und die ersten Versuche beim SUP ausreichen. Fortgeschrittene wechseln dann später in der Regel auf hochwertigere SUP-Paddel. Wenn bei eurem SUP-Board kein Paddel dabei ist, empfehlen wir auch gleich ein hochwertigeres Paddel zu kaufen. Wir haben in unserem Blog die wichtigsten Paddelschläge, die jeder Stand Up Paddler beherrschen sollte, zusammengestellt. Außerdem erfahrt ihr alles Wichtige zu SUP-Paddeln in einem extra Blog-Beitrag.

Leash

Die Leash („Leine“) verbindet euch mit eurem Stand Up Paddle Board. Das eine Ende wird am D-Ring eures Boards befestigt, das andere an eurer Wade oder dem Fußgelenk. Dieses macht auf fast jedem Gewässer Sinn, da das SUP-Board bei einem Sturz ins Wasser nicht abtreibt, sondern in eurer Nähe bleibt. So ist ein einfaches Zurückklettern gar kein Problem. Bei vielen SUP-Boards liegt schon eine Leash bei. Perfekt geeignet ist in den meisten Fällen eine sogenannte „Coiled-Leash“, die sich im unbelasteten Zustand zusammenzieht und nicht im Wasser treibt.

Finne

Die Finne sorgt dafür, dass das SUP-Board die Spur halten kann und es im Wasser Stabilität bekommt. Bei den Stand Up Paddle Boards ist in der Regel die passende und richtige Finne mitgeliefert. Wer sein Board aber noch optimieren möchte oder sich auf andere Gewässer bzw. Einsatzgebiete einstellen möchte, kann auch noch auf andere Finnen wechseln. Wir haben das Wichtigste zu den Finnen bei uns im Blog für euch zusammengefasst.

Transport und Lagerung

Wer viel mit seinem SUP-Board unterwegs ist, möchte hierbei irgendwann auch nicht mehr auf Komfort verzichten. Ein Transport des SUP-Boards, entweder in einem Rucksack oder einer speziellen Boardtasche, schützt das Material vor Schäden. Der Wunsch nach einem komfortablen Rucksack, mit breiten Schultergurten oder sogar Rollen, kommt spätestens bei der ersten Tour mit der Bahn auf.  Auch ein Trolley, um das Board entspannt hinter sich her zu ziehen oder ein Tragegurt sind mögliche Alternativen zum iSUP-Rucksack. Auch die Transportmöglichkeit auf dem Autodach oder mit dem Fahrrad (Stichwort: Fahrradanhänger für SUP) funktioniert problemlos, wenn das richtige Zubehör dafür vorhanden ist. Einige lieben ihr Board so sehr, dass sie dieses als dekorative Wand-Deko ins Wohnzimmer hängen. Hierfür wird dann eine spezielle SUP-Wandhalterung benötigt.

Rucksack

Ein hochwertiger Rucksack ist insbesondere für den Transport eines aufblasbaren SUP-Boards sinnvoll. Es gibt hier auch Rücksäcke, die über Rollen und reichlich Zusatzfächer verfügen. Beim Rucksack sollte darauf geachtet werden, dass dieser über breite Schultergurte und noch zusätzliche Gurte an der Hüfte oder an der Brust verfügt, damit sich der Rucksack komfortabler, auch über eine etwas längere Strecke, tragen lässt. Die Schultergurte sollten zudem breit genug sein, damit auch das Tragen über eine lange Strecke nicht zu unbequem wird. Gerade wer kein eigenes Auto hat und mit Bus, Bahn oder Fahrrad zu dem SUP-Spot fahren möchte, sollte auf einen hohen Tragekomfort achten. Wer den Rucksack nur als eine Aufbewahrungs-Art sieht, braucht darauf natürlich weniger achten. Trotzdem macht auch hier robustes Material Sinn, da das Board darin dann besser geschützt ist.

Zubehör für SUP-Touren

Bei längeren SUP-Touren ist es von Vorteil, wenn mit einer Sportuhr oder einem wasserdichten GPS-Gerät navigiert werden kann. Die Aufzeichnung einer SUP-Tour mit einer Sportuhr zeigt im Anschluss nicht nur die gefahrene Strecke noch einmal im Detail, sondern auch wie effektiv Stand Up Paddling als Sport tatsächlich ist. Um Wertgegenstände oder Wechselkleidung unter dem Gepäckgummi sicher verstauen zu können, empfiehlt sich die Anschaffung eines Trockensacks (Drybag). Darin sind alle Ausrüstungsgegenstände wasserdicht verpackt und vor dem kühlen Nass geschützt. Wenn du dich doch mal hinsetzen möchtest, oder einfach aufgrund von körperlicher Einschränkung nicht so lange im Stehen paddeln kannst, können wir nur zu einem Kajak-Sitz für SUP-Boards raten.

  • Sportuhr (mit GPS)
  • GPS-Gerät zur Navigation
  • Drybag (für Gepäck und Ausrüstung)
  • Kajak-Sitz für SUP-Boards

Kajak-Sitz für entspanntes Fahren

Für einige Stand Up Paddle-Boards gibt es die Möglichkeit auf der Standfläche ganz einfach einen Kajak-Sitz anzubringen. Hierfür gibt es spezielle, für das SUP-Board entwickelte, Kajak-Sitze, die einfach an extra D-Ringe befestigt werden. Mit einem Kajak-Sitz kann ganz einfach im Sitzen gepaddelt werden. Perfekt für alle, die sich alle Optionen offen lassen möchten. In unserem Blog haben wir uns schon etwas mehr mit der Kajak-Option für SUP-Boards beschäftigt.

Weiteres sinnvolles SUP Zubehör

Wer auf wirklich jedem Gewässer unterwegs sein möchte, sollte auch irgendwann über die Anschaffung weiterer Ausrüstungsgegenstände nachdenken. Für das Wildwasser SUP wird beispielsweise ein Helm und eine spezielle Kajak-Weste benötigt. Außerdem braucht ihr dann unbedingt die passende Kleidung. Eine Anschaffungs von Neoprenschuhen macht dann auf jeden Fall Sinn. Wer die SUP-Saison über das gesamte Jahr verlängern möchte und nicht nur in den Sommer-Monaten auf dem Board stehen will, wird sich irgendwann nach einem geeigneten Trockenanzug umsehen, der einem auch im Winter vor den kalten Wassertemperaturen schützt. So macht Stand Up Paddling dann das ganze Jahr Spaß!

  • Helm
  • Neoprenschuhe
  • Kajak-Weste
  • Trockenanzug
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