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reacha im Test – Einer der BESTEN Fahrradanhänger für Stand-Up Paddler?

Seit mehreren Wochen ist der reacha Fahrradanhänger nun bei uns, für den Transport von SUP-Boards mit dem Fahrrad, im Einsatz und wir sind nach wie vor von der einfachen Handhabung und der hervorragend durchdachten Gesamtlösung überzeugt. Reacha bist ein Anhänger-System, welches in Deutschland entwickelt wurde und für viele Einsatzmöglichkeiten den perfekten Fahrradanhänger für Wassersportler bietet. Bei Nichtgebrauch kann der Anhänger werkzeugfrei auseinander-und auch in wenigen Minuten wieder zusammengebaut werden, die Ladefläche lässt sich in der Breite verstellen, die Deichsel in der Länge, so dass diese flexibel an die zu transportierenden Gegenstände angepasst werden kann und, wodurch sich der reacha von anderen Anhängern abhebt, es können problemlos Kajaks, Kanus und Stand Up Paddle Boards in voller Größe transportiert werden. Wir haben immer schon nach einer Möglichkeit gesucht die SUP-Boards zu transportieren und sind am Ende beim Anhänger-System von reacha gelandet. Unserer erster Versuch im Jahr 2019, als wir auf die Idee kamen mit dem Fahrrad und den SUP-Boards zum See zu fahren, endete mit viel Frust. Hier nutzten wir einen Fahrradanhänger, der eigentlich für Radreisen gedacht und ausgelegt ist und, wie wir nun wissen, für den Transport von SUP-Board und Ausrüstung nur eingeschränkt geeignet ist, da er nicht genug Stabilität und Platz bot. Umso glücklicher waren wir über den reacha (DIY), der ab dem ersten Moment perfekt für unsere individuellen Bedürfnisse und den Transport von SUP-Boards inklusive Ausrüstung geeignet schien. So war unsere Suche nach anderen verfügbaren Anhängern sofort beendet. Warum sollen wir auch noch nach anderen Anhängern suchen, wenn der reacha Anhänger perfekt funktioniert, wir nun SUP-Boards bis 14 Fuß Länge (sogar aufgepumpt) transportieren können und ein modulares System haben, bei welchem sich auch die Reifen individuell an die Untergründe anpassen lassen und ab dem ersten Moment einfach nur Spaß macht? Der reacha wurde uns unkompliziert für diesen Test zur Verfügung gestellt und wir durften das Modell DIY mehrere Monate ausgiebig ausprobieren und testen. Wir haben für diesen Test keinerlei Vorgaben bekommen und konnten den Anhänger bei unterschiedlichen Einsatzgebieten ehrlich bewerten und testen.

reacha im Test

Wir haben den reacha DIY in den letzten Wochen ausführlich getestet

Wir möchten euch in diesem Testbericht über die Handhabung, die Einsatzmöglichkeiten und natürlich den Zusammenbau und Transport berichten. Wir haben extra viele Bilder in diesen Testbericht gepackt, damit alles anschaulich dargestellt wird und hoffentlich am Ende keine Fragen mehr offen sind. Wir hatten den reacha DIY tatsächlich sehr viel im Einsatz, haben das Auto einfach stehen gelassen und sind stattdessen mit der gesamten SUP-Ausrüstung und dem Fahrrad zum Wasser gefahren. Wir können unser Fazit an dieser Stelle schon etwas vorwegnehmen: Unserer Meinung nach ist der reacha einer der besten Fahrradanhänger zum Transport von SUP-Boards – Es war für uns noch nie einfacher, umweltfreundlicher und nachhaltiger Boards (egal wie groß) zum See, zum Strand oder zum Fluss zu bringen. Wir haben hier die DIY-Variante getestet, die auch gleichzeitig die günstige Version vom reacha ist. Unser Fahrradanhänger-Desaster aus dem Jahr 2019 gehörte mit dem Finden des reacha der Vergangenheit an, so dass wir nicht weiter nach dem, für uns, perfekten Anhänger zum Transport von SUP-Boards suchen mussten.

Update 2021 – Immer noch begeistert?

Dieser Test wurde im April 2020 geschrieben. Mittlerweile wurde der reacha weiterentwickelt und die einzelnen Modelle wurden etwas umbenannt. Nun ist es deutlich einfacher die ganzen Modelle voneinander zu unterscheiden, da es nun in erster Linie die DIY, die SPORT und eine CITY Variante gibt. Die SPORT-Variante lässt sich einfach mit unterschiedlichen Bereifungen kaufen und ist die wohl spannendste für Stand Up Paddler, die CITY-Variante hat eine kurze Deichsel und ist für die engen Kurven in der Stadt gedacht (eher uninteressant für Stand Up Paddler, da hier die langen Boards nicht mehr transportiert werden können). Wir haben unseren DIY Anhänger nach intensiver Nutzung im Sommer 2020 wieder zurückgegeben. Danach waren wir schon fast etwas traurig, da es so einfach und unkompliziert mit dem reacha war und wir damit wirklich oft und gerne zum See gefahren sind. Umso mehr freuten wir uns als reacha sich im Frühjahr 2021 bei uns meldete, eine erneute, diesmal bezahlte, Kooperation mit uns wollte und uns die SPORT-Variante für einen Test zur Verfügung stellte (mehr dazu hier). Die Begeisterung für den reacha ist auch nach nun wirklich langer und intensiver Nutzung nicht abgeebbt. Es freut uns jedes Mal, wenn wir wieder die Boards auf den Anhänger schnallen und zum See fahren. Genau das haben wir dann auch im Frühjahr in einem Video festgehalten, bei welchem wir mit dem reacha, zwei Touring Boards und einer ganzen Menge Ausrüstung 10 Kilometer, früh morgens, bis zum See gefahren sind. Alles wirkte so einfach, unkompliziert und fühlte sich in diesem Moment wie Urlaub an.


Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Lohnt sich ein SUP-Fahrradanhänger für über 450 Euro?

Wer sich über den reacha informiert, wird schnell über die Preise stolpern, die im ersten Moment etwas abschreckend wirken, da die DIY-Variante erst ab 369 Euro startet und diese ohne Reifen, ohne Bügel und ohne Fahrradadapter ausgeliefert wird. So seid ihr bei der günstigsten Variante, wenn ihr notwendiges Zubehör für den Transport von SUP-Boards auf dem Fahrrad kauft, schnell bei ca. 450 Euro für den reacha. Auch wir waren anfangs eher kritisch eingestellt bei so einem hohen Anschaffungspreis für einen Fahrradanhänger. Mittlerweile sind wir davon überzeugt, das er jeden Cent wert ist. Der reacha macht Spaß und funktioniert genau so, wie er funktionieren soll.

Unser erster Versuch aus dem Jahr 2019

Bei unserem im Jahr 2019 getesteten Anhänger (1-Rad Variante, Bild rechts) mussten wir immer improvisieren oder Kompromisse eingehen und hatten am Ende mehr Frust als Spaß bei dem Transport von Stand-Up Paddle Boards, da auch das lange SUP-Paddel (2-teilig) nie so richtig einen Platz auf dem Anhänger gefunden hatte und beim Fahren in der Hand gehalten werden musste und der Schwerpunkt mit zwei Boards zu hoch und die Einradvariante insgesamt zu kippelig war. Für Radreisen mag der Anhänger zwar geeignet sein, doch für uns und den Transport von SUP-Boards, war er tatsächlich eher ungeeignet. Dementsprechend waren wir überglücklich den reacha entdeckt zu haben, der ab der ersten Sekunde perfekt auf die Bedürfnisse für Stand Up Paddler zugeschnitten schien: Einfach das SUP-Board auf den Anhänger legen, am Bow festzurren, die Ausrüstung darunter in den sogenannten „Trunk“ legen und losfahren. Warum haben wir den reacha nicht schon früher entdeckt? Wir ärgerten uns in dem Moment über die Fehlanschaffung der anderen Anhängerlösung, welche danach direkt in den Keller verbannt wurde. Wir sind gerne bereit etwas mehr Geld für ein funktionierendes, durchdachtes Anhänger-System zu bezahlen, in welchem auch viel Entwicklungsarbeit steckt. So können wir aus voller Überzeugung sagen: Ja, ein SUP-Fahrradanhänger für ca. 500 Euro lohnt sich definitiv! Wir haben den Anhänger für diesen Test zwar zur Verfügung gestellt bekommen, wären aber auch bereit den Preis dafür zu bezahlen. Nach dem Finden des reacha brauchten wir nicht weiter nach anderen Systemen für den Transport von SUP-Boards suchen, sondern hatten das für uns perfekte System mit einem Schlag gefunden.

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reacha wird beladen

Das Beladen vom reacha Fahrradanhänger

Vor- und Nachteile im Überblick

Wenn ihr wenig Zeit habt, haben wir für euch die wichtigsten Vor- und Nachteile des reacha-Systems einmal zusammengefasst.

Vorteile

  • hervorragende Verarbeitungsqualität
  • unterschiedliche Varianten (compact, DIY, beach…) für jeden Einsatzbereich
  • niedriges Gewicht – beim Fahren fast nicht spürbar
  • einfache Montage ohne Werkzeug
  • Stecksystem – schnell auseinander nehmen und wieder zusammenstecken
  • einfache Befestigung am Fahrrad an der Sattelstütze (Bike Connector)
  • mit den optional erhältlichen Bows große SUP-Boards über 4 Meter Länge transportieren
  • hochwertige Verarbeitung mit Aluminium-Profilen Made in Germany
  • Als Zugwagen zu Fuß oder am Fahrrad nutzbar
  • Breite der Ladefläche individuell anpassbar
  • Erweiterbar mit Bügeln (Bow) und Fahrrad-Halterung (Bike Connector)

Nachteile

  • etwas höherer Anschaffungspreis
  • Bike-Connector immer optional

Welche Varianten vom reacha gibt es?

Es gibt unterschiedliche Modell-Varianten vom reacha, bei welchen die Unterschiede auf den ersten Blick gar nicht so deutlich werden. Je nach Einsatzgebiet kann der Anhänger mit unterschiedlichen Bereifungen und mit unterschiedlicher Ausstattung gewählt werden. Die Grundvariante ist allerdings immer die verstellbare Ladefläche (der Trunk) und der Mainframe, mit welchem sich der Anhänger am Ende auch mit dem Fahrrad verbinden lässt. Dann können, je nach favorisiertem Einsatzgebiet, unterschiedliche Bereifungen gewählt werden, die den Anhänger noch vielfältiger einsetzbar machen. Außerdem besteht immer die Möglichkeit sich noch sogenannte „Bows“ als Zubehör zu kaufen, welche die Ladefläche durch einen Bügel erweitern. Für den Transport von Stand- Up Paddle Boards, Kanus oder Kajaks mit dem Fahrrad wird eigentlich immer mindestens ein Bügel (49 Euro) und ein Fahrradadapter (55 Euro) als Zubehör benötigt. Wir möchten an dieser Stelle die einzelnen Modelle vom reacha gar nicht aufzählen, sondern euch einfach nur kurz mit an die Hand geben wie ihr die perfekte Variante für euch selber findet. Hier gibt es mehr Infos zu den unterschiedlichen reacha-Varianten.

Welche Variante soll ich nehmen?

Du musst dir vor dem Kauf ein paar Gedanken machen, damit du die optimale Variante vom reacha für dich findest. Du musst dir überlegen wo du den reacha in erster Linie einsetzen möchtest. Wenn du in erster Linie auf Straßen und asphaltierten Wegen unterwegs bist, macht es keinen Sinn einen reacha mit fetten Reifen (beach, pro) zu wählen, sondern dann vielleicht eher zum reacha street zu tendieren. Wenn du den reacha oft auseinanderbauen willst oder musst und großen Wert auf eine kompakte Version legst, ist der reacha compact mit den kleineren Reifen die richtige Wahl, da sich dieser kompakter Verstauen lässt. Wenn du den Anhänger auch am Strand als Zuganhänger nutzen willst, kommt für dich eigentlich nur der reacha beach in Frage, da dieser über Fatbike-Reifen verfügt, die genau für Sand und Strände gemacht sind. Der reacha DIY ist nicht, wie der Name vermuten lässt, eine komplette Selbstbau-Lösung, sondern wird lediglich ohne Bereifung ausgeliefert. Diese Variante macht Sinn, wenn du noch alte Laufräder (von einem alten Fahrrad o.ä.) zu Hause hast und diesen bei der Verwendung am reacha ein ganz neues Leben schenken willst.

Die beach und street-Variante haben den Vorteil, dass ein einzelner Bow (Bügel) schon standardmäßig enthalten ist. Bei dem compact und DIY liegt im standardmäßigen Paket kein Bow bei und müsste noch als Zubehör dazugekauft werden. Kurz zusammengefasst: Schau dir die unterschiedlichen Modelle an, überlege dir wo der reacha zum Einsatz kommen soll und wie du ihn nutzen möchtest. Dann wirst du schnell die richtige Variante für dich finden!

Für uns war zum Beispiel die reacha DIY (do-it-yourself) Variante die richtige Wahl, da wir eh noch alte Laufräder vom Fahrrad zu Hause hatten und somit keine extra Reifen kaufen mussten.

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reacha DIY im Test

Der reacha DIY ist eine do-it-yourself Variante. Im ersten Moment klingt dieses erst einmal nach viel Arbeit und ganz viel selber machen. Wer sich aber etwas genauer mit den einzelnen reacha Varianten beschäftigt hat wird schnell feststellen, dass es lediglich um das eigene Organisieren von passenden Laufrädern geht. Also nur eine „kleine“ do-it-yourself Aufgabe bevor es mit dem Anhänger losgehen kann.

Wir haben von reacha für einen ausführlichen Test einen reacha DIY zur Verfügung gestellt bekommen, um euch diesen vorzustellen und diesen natürlich ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen. Wir haben von reacha keine Vorgaben zur Erstellung des Testberichts bekommen, sondern konnten hierbei alles völlig frei so wie gestalten wie vor wollten. Dementsprechend ist das in diesem Test vom reacha auch unsere ehrliche und objektive Meinung zum reacha nachdem wir ihn mehrere Wochen wirklich ausgiebig im Einsatz hatten. 

Lieferumfang und Aufbau

Der reacha wird, je nach gewählter Variante, in einem einfachen und praktischen Karton geliefert. Ihr müsst den Anhänger immer noch selber montieren, da dieser auseinandergebaut geliefert wird. Allerdings ist der Aufbau auch ohne großes handwerkliches Geschick, auch dank der hervorragenden Anleitung (Video und Papierform) schnell erledigt. Durch das modulare System kombiniert mit dem Smart-Lock System für die Verbindung der Aluminiumprofile, bei welchem die Elemente einfach mit einer Klemme in vorgebohrte Löcher gedrückt werden, ist der erste Aufbau komplett ohne Werkzeug schnell erledigt. Lediglich in Kombiation mit dem Bike-Connector oder dem Bow wird einmalig ein Inbusschlüssel benötigt. Später im täglichen Einsatz ist der reacha aber komplett werkzeugfrei nutzbar, auseinander- und zusammenbaubar. Bei uns hat die Erstmontage ca. 30 Minuten in Anspruch genommen. Die Anleitung, die auch mit einem QR-Code (Link zur Videoanleitung) versehen ist, war verständlich und einfach strukturiert, so dass wir beim Aufbau keinen Frust verspürt haben. Bei der DIY-Variante liegen logischerweise keine Reifen mit bei, so dass hier ein bisschen Eigeninitiative gefragt war.

Lieferumfang reacha DIY

Lieferumfang reacha DIY inklusive zwei Bows und Bike Connector

Welche Reifen passen an den reacha?

Es passen tatsächlich nahezu alle gängigen Radsätze an das Grundprofil vom reacha Anhänger. Laut reacha passen Laufräder von 18″ bis 26″ und einer Nabenbreite von 100 mm und einer maximalen Breite von ca. 10 cm. Je nach Verwendung können so Mountainbike-, Trekking- oder ganz einfache Reifen angebracht werden. Ihr habt hier mehr oder weniger die freie Wahl, so dass ihr die Reifen je nach Verwendungsart und Einsatzgebiet anpassen könnt. Wir empfehlen die Verwendung von Schnellspannern, damit die Reifen bei einem Auseinanderbauen vom reacha auch schnell abgenommen sind. Durch die einfache Radeinhängung können die Reifen wirklich sehr schnell und einfach montiert werden ohne dass hier noch irgendetwas verstellt oder angepasst werden muss. Mit einem Schnellspanner versehende Reifen lassen sind in ein paar Sekunden montiert – perfekt für den schnellen Aufbau! Bei dem Transport von SUP-Boards auf dem reacha solltet ihr nicht zu kleine Reifen wählen, um für etwas mehr Bodenfreiheit zu sorgen. Wir empfehlen hier mindestens 20 Zoll-Reifen zu wählen. Wir haben am reacha 26 Zoll-Trekking Räder (ohne Schnellspanner) montiert.

Wie funktioniert der Zusammenbau?

Der reacha Anhänger ist auf einen einfachen Auf- und Abbau ausgelegt. Wer den Anhänger bei Nichtgebrauch demontieren möchte, kann dieses völlig ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen erledigen. Am Anfang sind die Aluminiumprofile noch etwas starr und steif. Mit jedem Aufbau geht es aber leichter und schneller von der Hand. Der Vorteil des Steck-Systems ist eine unglaublich kompakte Lagerung, die dann auch, zum Beispiel über den Winter, nicht viel Platz wegnimmt. Als erstes wird immer der Trunk bzw. der Hauptrahmen montiert. Dieses ist die schwarze Ladefläche kombiniert mit dem verstellbaren Frame in der Mitte, die den Transport von kleineren Gegenständen ermöglicht. Für die Montage werden einfach die zwei Seitenteile mit der Ladefläche zusammengesteckt. Anschließend wird die Deichsel (das lange Stück, welches am Ende auch mit dem Fahrrad verbunden wird), auch wieder mit den Snap-Lock Verschlüssen, zusammengebaut und mit der vorher montierten Ladefläche kombiniert.