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Kajak-Sitz für SUP-Boards – sinnvoll oder sinnlos?

Bei immer mehr Stand Up Paddle Board besteht die Möglichkeit auch einen Kajak-Sitz anzubringen. Hierfür wird dieser dann einfach auf der Standfläche des SUP-Boards aufgesetzt und angebracht. Bei einigen Komplett-Sets ist ein solcher Kajak-Sitz sogar mit im Lieferumfang enthalten. Einige Hersteller bieten die Sitzmöglichkeit für das SUP-Board aber auch als optionales Zubehör an. Obwohl Stand Up Paddling ja eigentlich ein Sport ist, der im Stehen ausgeführt wird, werden auch die Kajak-Sitze immer beliebter. Wir haben uns einen solchen Kajak-Sitz einmal angeschaut, angebracht und sagen, welche Vor- und Nachteile dieser mit sich bringt.

Kajak-Sitz für SUP-Boards

Die Kajak-Sitze gibt es meist schon ab ca. 30 Euro im Fachhandel zu kaufen. Dieses bestehen einfach aus zwei klappbaren Flächen. Einer kleinen Sitzfläche und einem großen Teil für den Rücken. An dem Kajak-Sitz angebracht sind diverse Gurte und Haken, um diesen fest anbringen zu können. Mit den Gurten lässt sich der Kajak-Sitz in der Positon fest verzurren und bietet auch beim Sitzen ausreichend Halt auf dem Stand Up Paddle Board.

Kajak-Sitz für SUP-Boards mit Tasche
  • einfaches Anbringen durch vier Gurte (2 vorne und 2 hinten)
  • Sitz-Größe: 30cm x 38cm x 7cm mit extra Tasche
  • 7 cm dicker Schaumstoff für bequemeres Sitzen
  • Befestigung an D-Ringen auf der Standfläche

Anbringen von Kajak-Sitzen auf dem SUP-Board

Um einen Kajak-Sitz auf dem Stand Up Paddle Board überhaupt befestigen zu können, müssen auf dem EVA-Deck weitere D-Ringe vorhanden sein. Bei einigen Boards sind dieses zwei weitere links und rechts von der Standfläche. Wer einen besonders festen und sicheren Sitz haben möchte, sollte aber auf mindestens vier D-Ringe (zwei links und rechts vor und zwei links und rechts hinter dem Tragegriff) achten. Dann kann der Kajak-Sitz noch besser angebracht und fixiert werden und liefert auch bei zügigem Paddeln noch ausreichend Halt.

Um den Sitz anzubringen, muss dieser einfach mit den angebrachten Haken an den jeweiligen Positionen eingeclipt werden. Anschließend müssen noch die Gurte auf die Größe der Standfläche verstellt werden, so dass der Sitz eine leichte Spannung hat. Einmal richtig eingestellt, bietet der Kajak-Sitz eine tolle schnelle Möglichkeit von einem Wechsel von SUP zu Kajak. Das Anbringen dauert, selbst beim ersten Mal, nur wenige Sekunden, da das System kinderleicht und durchdacht ist.

Endlich mal hinsetzen können

Die Vorteile eines Kajak-Sitzes beim Stand Up Paddling liegen auf der Hand. Wem es im Stehen zu anstrengend wird kann ganz einfach und bequem in eine sitzende Position wechseln. Mit angebrachtem Sitz ist es deutlich angenehmer, als sich einfach, ohne Rückenlehne auf die Standfläche zu setzen. In Kombination mit einem Kajak-Paddel, wo beide Enden ein Paddel-Blatt haben, kann dann richtig zügig gefahren werden. Einige Vario-Paddel lassen sich auch bequem zu einem Kajak-Paddel umbauen, so dass dann die maximale Flexibilität vorhanden ist. Gerade beim Fahren gegen den Wind ist die sitzende Position ein riesiger Vorteil, da Kraft und Windwiderstand verringert werden.

Video zur Kajak-Option

Kajak-Sitz für SUP-Boards AUSPROBIERT | Kajak-Option bei Stand Up Paddle Boards

Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Diese SUP-Boards haben eine Kajak-Funktion

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Lässt sich ein Kajak-Sitz bei SUP-Boards einfach nachrüsten?

Kurz gesagt: Leider nein. Leider ist es äußerst aufwendig ein SUP-Board für das Anbringen von einem Kajak-Sitz umzurüsten, da hierfür extra D-Ringe an der Standfläche angebracht werden müssten. Das funktioniert leider in keinem Fall optimal, so dass wir empfehlen gleich ein Board mit Kajak-Funktion zu kaufen, wenn ihr auch im Sitzen paddeln wollt. Hier findet ihr mehr Infos zum Nachrüsten von Kajak-Sitzen.

Fazit

Die Kajak-Option wird immer wieder etwas verpönt, da sich eigentlich niemand ein Stand Up Paddle Board kauft, um am Ende doch im Sitzen zu fahren. Allerdings bietet die Kajak-Option für alle, die keine langen Strecken im Stehen zurücklegen wollen oder können, eine geniale und einfache Möglichkeit einfach in die sitzende Position zu wechseln. Wer also zwar Stand Up Paddling machen möchte aber sich, vielleicht auch durch körperliche Einschränkungen, alle Optionen offen lassen will, kann sich die SUP-Boards mit Kajak-Option ruhig einmal genauer anschauen. Sinnlos ist der Kajak-Sitz auf jeden Fall nicht! Die Sitze sind überraschend bequem und flexibel und das ständige Wechseln der Paddel-Seite entfällt bei der Nutzung. Ist die Kajak-Option auch etwas für euch? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!

Zuletzt aktualisiert am 17.04.2020 von Steffen

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Kommentare

Regina 01/08/2021 um 18:02

Hallo, da muss ich doch mal meinen „Senf dazugeben“… 🙂
Früher bin ich auf dem Wasser nur sitzend unterwegs gewesen: Ruderboot (Renneiner), Kanadier, Seekajak. Daher fühlt es sich für mich auch ganz natürlich an, auch weiterhin manchmal auf dem Wasser zu sitzen. Mein SUP hat allerdings keine Kajakfunktion. Ich bin froh, dass ich immer noch recht gelenkig bin und gerne auch lange knien oder im Schneidersitz sitzen kann. Daher nutze ich das SUP in sehr unterschiedlichen Körperhaltungen… immer angepasst an die Situation. Dabei ist es sehr praktisch, KEINEN Kajaksitz zu haben. Der ist dann auch nicht im Weg, wenn ich mal eben wieder eine Weile im Stehen paddeln will. Außerdem hat sich mein dreiteiliges Paddel als echter Glücksgriff herausgestellt: Ich kann es schnell auf die richtige Länge einstellen, sowohl zum sitzend als auch zu stehend Paddeln.

Stehend paddeln finde ich prima bei:
– Rückenwind! 🙂
– ’normalem‘ Strecke machen…
– bei verspannten Schultern/Nacken…
Sitzend paddeln bietet sich an bei:
– starkem Wind aus der falschen Richtung und heftigen Wellen, bei denen man sonst gleich baden ginge…
– dicht über dem Wasser hängendem Grünzeug oder niedrigen Brücken.
– vielen Wasserpflanzen/Bäumen/Ästen unter Wasser, an denen die Finne plötzlich hängen bleiben könnte.
– viel ungestörter Natur (z. B. sehr früh morgens), die ich möglichst wenig stören möchte. Da bleibe ich möglichst klein/niedrig und gleite leise über den Fluss.
– Ausruhphasen, bei denen hoffentlich die Strömung fürs Vorwärtskommen sorgt… 🙂

Ich bin kürzlich bei grenzwertigem Wetter (Wind!!) die Schwentine heruntergefahren. Da hab ich andauernd mal gewechselt und bin besonders auf den Seen viel im Sitzen gepaddelt, weil es gar nicht anders ging. Hat aber trotzdem Spaß gemacht und ziemlich gut funktionert.

Euch allen viel Spaß auf dem Wasser, egal in welcher Haltung… 🙂
wünscht
Regina

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