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Der Markt an verfügbaren Stand Up Paddle Boards ist unübersichtlich geworden. Immer mehr Marken sind in den Online-Shops verfügbar, alle werben mit hoher Qualität und einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Als Anfänger stellt sich hier schon nach wenigen Minuten Recherche ein Gefühl von Ratlosigkeit und Verunsicherung ein:

  • Welches SUP-Board ist denn nun das richtige für mich?
  • Was brauche ich überhaupt und wie kann ich das richtige Stand Up Paddle Board für mich finden?
  • Welches sind gute Einsteiger-Boards?
  • Womit habe ich auch als fortgeschrittener Stand Up Paddler noch meinen Spaß?

Wir möchten euch bei der Suche nach dem richtigen SUP-Board helfen und haben euch die wichtigsten Informationen übersichtlich zusammengefasst. Rechts an der Seite findest du das Menü, um durch den Seiteninhalt zu navigieren. Für das Finden des passenden SUP-Boards beginnen wir mit grundlegenden Infos.

Die Board-Typen beim SUP

Beim Stand Up Paddling gibt es unterschiedliche Board-Typen, die sich nach den Einsatzgebieten richten. Das heißt, es gibt für unterschiedliche Arten von Gewässern auch unterschiedliche SUP-Boards. Diese unterscheiden sich in Form und Größe und bringen immer die, für das jeweilige Gewässer, besten Fahreigenschaften mit sich. Wer beispielsweise gerne lange SUP-Touren machen möchte, sollte, auch als Anfänger, nicht zu einem Allround-Board greifen. Unterschieden werden hierbei in drei übergeordnete Board-Typen woraus mittlerweile aber noch wieder viele kleinere Untertypen entwickelt haben, die noch spezifischere Eigenschaften mit sich bringen und wo die Form entsprechend optimiert wurde. Die für Einsteiger wichtigsten Board-Typen sind Allround, Touring und Race! Diese Typen findet ihr dann teilweise auch in den Namen der SUP-Boards wieder, die ihr im Fachhandel oder den Online-Shops findet.

Allround

Ein Allround-Board ist der Klassiker, der von den meisten Anfängern und Einsteigern gewählt wird. Die Allrounder haben ein abgerundetes Bug und eine Länge ab 10″. Ein Allround Stand Up Paddle Board wird von den meisten Einsteigern gewählt, da die ersten Stehversuche auf diesen Boards besonders einfach sind. Eine breite Standfläche, von meist um die 80 cm (oder mehr) an der breitesten Stelle, machen es besonders kippstabil. Neben der Hauptfinne sind unter dem Board zusätzlich oft noch unterstützende Seitenfinnen angebracht, die für noch mehr Stabilität und Spurtreue sorgen. Entspannte Cruising-Touren sind mit einem Allround SUP problemlos möglich. Für lange Touren (ab 10 km) ist es durch die fehlende Spurtreue und die schlechteren Gleiteigenschaften eher weniger geeignet. Da sollte eher zu einem Touring-Board gegriffen werden.

Auch das Ausüben von Sport- und Yogaübungen ist auf einem Allround-Board mit etwas Übung möglich. Die kürzeren Varianten eignen sich auch für kleinere Wellen im Meer. Für das Meer besser geeignet sind allerdings die Wave-SUPs. Wir haben für euch noch weitere Infos zum Allround-SUP in unserem Blog zusammengestellt.

Touring

Touring-Boards sind primär für lange Stand Up Paddle Touren geeignet. Solltest du beim Stand Up Paddling lange, vielleicht sogar mehrtägige, Touren geplant haben, empfiehlt sich auch als Einsteiger ein Touring-Board. Das Touring SUP zeichnet sich durch eine sehr hohe Kippstabilität aus. Dieses liegt zum einen an der breiten Standfläche und zum anderen an der hohen Traglast und den unterstützenden Seitenfinnen. Touring-Boards sind darauf ausgelegt viel Gewicht zu tragen. So ist die Mitnahme von Gepäck für mehrere Übernachtungen hier gar kein Problem. Zum besseren Verstauen findest du bei einigen Modellen sogar zwei Gepäcknetze (eines am Bug und eines am Heck). Im Anfahren sind die Touring-Boards, vor allem mit Gepäck etwas träge. Dafür kannst du, wenn es erst einmal Fahrt aufgenommen hat, dank des spitzen Bugs und einer Länge ab 12″ hohe Geschwindigkeiten erreichen.
Bei Touring-Boards wird meist durch zwei zusätzliche Seitenfinnen eine noch bessere Spurtreue und Kippstabilität erreicht.

Race

Race-Boards sind, wie der Name schon verrät, primär für SUP-Rennen gedacht. Aufgrund der Form des Race SUP werden sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Race Boards sind schmal und lang geschnitten und haben oft eine Länge von 14″. Das Bug ist bei den Rennboliden sehr spitz geschnitten. Für eine noch bessere Spurtreue und noch höhere Geschwindigkeiten werden Race-Boards oft mit einer speziellen Race-Finne ausgestattet. Die Spurtreue bei diesem Board-Typ ist durch die Board-Länge enorm. Die Wendigkeit lässt aufgrund der Länge zu Wünschen übrig. Profis schaffen es aber auch mit einem Race-Board und einer Gewichtsverlagerung Richtung Heck eine schnelle Wendung durchzuführen.

Race Stand Up Paddle Boards eignen sich nicht für Anfänger und Einsteiger. Durch die schmale Standfläche haben die Board keine gute Kippstabilität. Nur erfahrene Stand Up Paddler fühlen sich auf dem Race-Boards wohl. Für sehr lange SUP-Touren ist ein Race-Board nur bedingt geeignet, da das Fahren durch die instabilere Wasserlage deutlich anstrengender ist. Ein hohes Fitness-Level und Erfahrungen auf dem Board sind beim Race-SUP empfehlenswert. Wir haben noch weitere Infos über Race-SUPs in unserem Blog für euch zusammengestellt.

Wave

Wave-Boards sind Stand Up Paddle Boards, die für die Welle geschaffen wurden. Durch eine sehr kurze Bauweise wird eine hervorragende Wendigkeit erreicht. Wave Boards eignen sich nicht für lange Stand Up Paddle Touren sondern ausschließlich für die Welle. In den Wellen macht dem Wave-Board dafür niemand etwas vor – hier ist es in seinem Element. Eine schnelle Board-Reaktion und die damit verbundene und hohe Kontrolle des Paddlers über das Board ist hier unabdingbar. Wave-Boards haben oft nur eine Länge von 7″. In stillen Gewässern machen diese Boards nur wenig Spaß, da aufgrund der kurzen Länge eine sehr schlechte Spurtreue vorhanden ist. Für Wave SUPs wird Erfahrung im Surf-Sport empfohlen. Die Boards verfügen zudem über starke Board-Aufbiegung vorne, um besser auf die Welle zu kommen.

Yoga- und Fitness

Das Yoga- und Fitness-Board wurde von einigen Herstellern als zusätzlicher Board-Typ eingeführt. Die Yoga- und Fitness-SUPs sind primär für die Ausführung von Yoga-Übungen auf dem Board gedacht. Die Board haben eine extrem breite Standfläche und damit verbunden auch eine hohe Kippstabilität. Trotzdem erfordern Fitnessübungen auf dem Board schon etwas Übung, da das Ungleichgewicht ständig ausgeglichen werden muss. Viele Allround-Boards eignen sich auch hervorragend für Yoga- und Fitnessübungen.

Wildwasser

Stand Up Paddling im Wildwasser/Fließgewässer ist ebenfalls möglich. Dieses ist allerdings eher etwas für erfahrene Stand Up Paddler, die schon längere Zeit auf dem Board stehen und nun mit ein bisschen Action durch Stromschnellen fahren möchte. Wildwasser-Boards haben meist, genau wie Wave-Boards, eine kurze Länge, damit sie für schnelle Turns und Wendungen perfekt geeignet sind. Eine hohe Manövrierfähigkeit ist hier von elementarer Bedeutung. Die Wildwasser-Boards verfügen meist vorne und hinten über eine Aufbiegung, damit im „Wildwasser“ mehr Sicherheit erlangt werden und um Steine oder andere Hindernisse im Wasser schneller manövriert werden kann. Als Wildwasser-Boards eignen sich lediglich aufblasbare Boards, da ein Hard-Board durch Steine und flaches Wasser schnell beschädigt werden kann. Robuste aufblasbare SUP-Boards verzeihen problemlos das Kratzen über flache Untergründe oder den Kontakt mit Steinen im Wasser. Im Wildwasser werden meist nur sehr kurze Finnen angebracht, um trotzdem durch flache Passagen fahren zu können.

Die Board-Klassen

Neben den Board-Typen gibt es auch noch die Board-Klassen. Hiermit sind in erster Linie die unterschiedlichen Board-Längen gemeint. Je nach Länge werden SUP-Boards in unterschiedliche Klassen eingeteilt, die dann letztendlich auch wieder das Einsatzgebiet und den Typen bestimmen. Auch bei Stand Up Paddle Rennen sind, um diese fair zu gestalten, nur bestimmte Board-Klassen zugelassen (beispielsweise 14’0″ – Race). Doch leider sind sind die Board-Klassen nicht immer ganz klar definiert. Es haben sich zum Teil schon Mischformen von verschiedenen Board-Klassen gebildet, die dann beispielsweise den Touring UND den Allround-Bereich abdecken sollen. Die Tabelle unten kann als grobe Orientierung der unterschiedlichen Board-Klassen dienen. So könnt ihr, wenn ihr ein bestimmtes SUP-Board seht, auf einen Blick sehen für welchen Einsatzbereich dieses gedacht und geeignet ist. Die meisten Einsteiger und Anfänger kaufen sich ein Allround SUP, da dieses in der Regel erst einmal alle Optionen offen lässt und bei den Fahreigenschaften ein ausgewogenes Bild abgibt.

LängeEinsatzbereich / Typ
7’0″-8’4″ (ca. 213-254 cm)Kinder
9’0″-9’8″ (ca. 274-294)Wildwasser & Wave
10’0-10’8″ (ca. 304-325 cm)Allround
11’0″-11’6″ (ca. 335-350 cm)Allround & Touring
ab 12’0″ (ab ca. 365 cm)Touring
ab 14’0″ (ca. 426 cm)Race
10’0″-11’6″ (ca. 304-350 cm)Fitness, Yoga & Allround

Die Board-Varianten

Beim Stand Up Paddling gibt es zwei unterschiedliche Board-Varianten. Entweder die harte Variante (Hard-Boards) oder die beliebtere Variante, die aufblasbaren SUP-Boards. Letztendlich bieten beide Varianten Vor- und Nachteile. Die aufblasbaren Varianten sind in Deutschland sehr beliebt, da sie viele Vorteile gegenüber den Hard-Boards bieten (Stichwort: Transport & Lagerung).

 

Aufblasbares oder festes SUP-Board?

Bei der Recherche im Internet werdet ihr schnell auf die aufblasbaren Board-Varianten, die sogenannten iSUP (inflatable SUP-Boards) stoßen. Diese gibt es erst seit einigen Jahren und werden zunehmend beliebter, da diese im Gegensatz zu den festen Boards deutlich einfacher zu transportieren und zu lagern sind. Ein Transport in einem großen Rucksack, im Kofferraum eines Autos ist hier gar kein Problem mehr. Die aufblasbaren Boards fühlen sich, wenn diese mit dem richtigen Druck (meistens 1 Bar) aufgepumpt sind, unglaublich fest und steif an. Die Boards können mit einer Luftmatratze in keinerlei Weise verglichen werden. Laien können auf den ersten Blick nicht mehr erkennen, ob es sich wirklich um ein aufblasbares SUP-Board handelt. Möglich wird dieses durch das sogenannte Drop-Stich Verfahren. Hierbei werden kleine Fäden engmaschig miteinander verwoben bzw. vernäht. Um das die Drop-Stich Konstruktion werden schließlich Gewebebahnen aus PVC geklebt und/oder geschweißt, die das Board in Form halten. Auf die Außenschicht wird noch eine flexible Standfläche (Deck-Pad) geklebt, so dass der Stand Up Paddler einen sicheren Halt hat. Die Luftkammer befindet sich zwischen den Drop-Stich Fäden und verleiht dem Board dann die nötige Steifigkeit und Stabilität im Wasser. Trotzdem ist bleibt das Material flexibel, wenn die Luft aus dem Board herausgelassen wurde. So können die Boards dann ganz einfach zusammengerollt und in einem Rucksack verstaut werden. Schau dir im Blog gerne die Vorteile von aufblasbaren SUP-Boards an. Das Hard-Board hingegen kann nicht kompakt verstaut werden. Bei einer Länge von 320 cm oder länger, wird schon etwas mehr Lagerplatz benötigt. Allerdings bieten die Hard-Boards im Gegensatz zu den iSUP deutlich bessere Fahreigenschaften und sind und bleiben gerade in der Welle immer die erste Wahl! Ob ihr euch für ein Hard-Board oder ein iSUP entscheidet, hängt ein bisschen von euren Vorlieben, den Zielen und dem Einsatzgebiet ab. Legt ihr großen Wert auf hervorragende Fahreigenschaften, wollt in die Welle oder bei richtigen SUP-Rennen mitfahren und habt ausreichend Lagerplatz ist das Hard-Board für euch die bessere Wahl. Solltet ihr wenig Lagerplatz zur Verfügung haben, ein Board für Spaß und die Familie und die maximale Flexibilität und Freiheit suchen, seid ihr mit dem iSUP besser bedient. Die Qualität hat hier in den letzten Jahren auch stark zugenommen, so dass die Boards mittlerweile deutlich robuster, langlebiger und besser verarbeitet sind, als noch vor einigen Jahren. Wir haben euch die Vor- und Nachteile von beiden Board-Varianten noch einmal in einem Blog-Beitrag zusammengefasst.

Material von aufblasbaren Boards

Die aufblasbaren SUP-Varianten werden in der Regel mit einer Handpumpe auf den erforderlichen Druck aufgepumpt. Mehr zu den Pumpen findet ihr bei uns in der Rubrik SUP-Zubehör. iSUP-Boards bekommen ihre Steifigkeit durch den Drop-Stich-Kern, welcher engmaschig vernähte Fäden sind, die schließlich mit Gewebebahnen verklebt oder verschweißt wurden. Doch auch beim Drop-Stich gibt es qualitativ einige Unterschiede. Bei hochwertigen Boards wurden in der Regel deutlich mehr Fäden miteinander verwoben, als bei den billigen Board-Varianten. Dadurch erreichen diese eine noch höhere Steifigkeit und deutlich mehr Robustheit. Außerdem gibt es große Unterschiede in den Gewebebahnen rund um das Drop-Stich. Hierbei wird unterschieden zwischen Single-Layer, Double-Layer, Fusion-Technologie und noch einigen anderen Verfahren, die dem aufblasbaren Board mehr Steifigkeit verleihen sollen. Vereinfacht: Beim Single-Layer ist nur eine Schicht um das Drop-Stich geklebt, wodurch das Board zwar leichter, aber weniger robust ist. Beim Double-Layer sind die Lagen doppelt miteinander verklebt und bieten deutlich mehr Robustheit als die Single-Layer Varianten. Logischerweise verleihen mehr Schichten einem iSUP auch mehr Steifigkeit und eine höhere Traglast. Bei der Fusion-Technologie sind die Gewebebahnen nicht miteinander verklebt, sondern unter hohem Druck miteinander verschweißt/laminiert. Das spart viel Board-Gewicht, der unschöne Klebergeruch ist nicht vorhanden und die Boards sehen sauberer verarbeitet aus. Einige Hersteller setzen für mehr Steifigkeit auch noch auf Verstärkungsstreifen, die einmal um das komplette Board geklebt sind, sogenannte Stringer. Es gibt von den Double-Layer Boards auch eine Light-Variante, die dann auch auf verschweißte Nähte zwischen den Gewebebahnen setzt. Wer sich ein iSUP-Board kaufen möchte, sollte sich ganz genau anschauen, welches Material verwendet wird und wie die Boards verarbeitet wurden. Wenn Hersteller nicht angeben wie das Board gebaut wurde, ist dieses schon ein Zeichen für ein qualitativ minderwertiges Produkt. Hier findet ihr noch mehr Infos zu aufblasbaren Stand Up Paddle Boards. Wir haben für euch auch eine Vergleichsmöglichkeit für ausblasbare SUP-Boards geschaffen bei welcher ihr direkt bis zu fünf Boards miteinander vergleichen könnt. Hier seht ihr auch sofort die Unterschiede im Material.

Gewicht von SUP-Boards

Das Gewicht spielt bei Stand Up Paddle Boards natürlich auch immer eine wichtige Rolle. Denn das Board, egal ob aufblasbar oder fest, muss natürlich transportabel sein. Wie sonst soll das Board auf das Wasser gesetzt oder wieder hinaus gehoben werden? In der Regel sind Hard-Boards, wenn sie nicht gerade zum Großteil aus Carbon bestehen, schwerer als die aufblasbaren Board-Varianten. Aufblasbare Boards liegen, je nach Größe und Form, meist zwischen 10 und 13 Kilogramm. Die leichten Varianten, die natürlich auch von Kindern einfacher im Wasser zu beherrschen sind, wiegen meist deutlich unter 10 kg. Wenn das Board zu leicht ist, sollte beim Material jedoch ganz genau hingeschaut werden. Wurde vielleicht Material zu Lasten der Robustheit eingespart oder ist das Board einfach ohne Kleber zusammengebaut? Hard-Boards haben meist ein Gewicht von ca. 13-18 kg, je nach Material und Board-Größe.

Einsatzgebiete

Mit einem Stand Up Paddle Board habt ihr mehr Möglichkeiten, als ihr am Anfang vielleicht vermuten werdet. Ihr könnt in unterschiedlichen Typen von Gewässern fahren, eure sportlichen Grenzen bei einer langen SUP-Tour oder bei einem SUP-Rennen austesten und sogar ein ganzes Trainings-Workout auf dem Board absolvieren. Die Möglichkeiten beim Stand Up Paddling sind gigantisch, so dass hier garantiert jeder auf seine Kosten kommt. Es empfiehlt sich, sich vor dem ersten Fahren über das jeweilige Gewässer zu informieren. Gibt es Fahreinschränkungen, Naturschutzgebiete oder Schutzzonen für Vögel? Wasserwanderkarten sind für das Informieren hervorragend geeignet, da sie alle wichtigen Infos enthalten. Für das Fahren eines SUP-Boards wird kein Führerschein oder Berechtigungsschein benötigt. Also einfach aufs Wasser und los? Wir können Einsteigern nur empfehlen einen SUP-Grundkurs zu machen, da dort der sichere Umgang mit Material geschult wird und auch auf wichtige Sicherheitsaspekte eingegangen wird. Wer die Basics nicht beherrscht und einfach blauäugig aufs Wasser geht, bringt sich schnell in Lebensgefahr. Wir haben für euch in einem Blog-Beitrag schon zusammengefasst was für Verbote es eventuell geben kann und wo ihr euch über das Gewässer vor eurer Haustür informieren könnt!

Fließgewässer

Ein Fließgewässer ist, im Gegensatz zum See (stehend) ein Gewässer, welches ständig in Bewegung ist. Hieru zählen sowohl kleinere Bäche und Flüsse, als auch große Ströme. Mit dem Stand Up Paddle Board kannst du auch auf Fließgewässern fahren. Allerdings gilt es hier, aufgrund der Strömung, und eventuell Unterströmung, einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Eine Rettungsweste oder Schwimmhilfe und ein Trockenanzug ist bei solchen Gewässern Pflicht. Beachte auch, dass auf großen Flüssen immer auch Schiffe unterwegs sind und dadurch Wellen entstehen können. Umso größer der jeweilige Fluss, desto gefährlicher ist dieser meist auch in Bezug auf andere Wasserfahrzeuge oder Strömungen. Auch beim Fahren mit dem SUP-Board auf dem Fluss solltest du den Wind und die Fließrichtung beachten. Gegen den Wind flussaufwärts wirst du mit dem SUP-Board nicht weit kommen. Beobachte den Wind und die Strömung genau, informiere dich detailliert und plane deine SUP-Tour entsprechend. Nimm dir am Anfang unbedingt immer einen erfahrenden Stand Up Paddler mit, der die Region und das Gewässer kennt.

Stehende Gewässer (Binnengewässer)

Mit stehenden Gewässern sind beispielsweise kleine Badeseen gemeint. Es liegt keine Strömung vor und die See-Größe ist in den meisten Fällen überschaubar. Alle Stand Up Paddler sollten in stehenden Gewässern ihre ersten Versuche auf dem SUP-Board unternehmen. Beachtet aber: Je größer die Fläche des Sees ist, umso anfälliger ist dieser auch für Wind und damit verbundenen schwierigen Wasserverhältnissen. Sucht euch deshalb zum Erlernen eurer SUP-Skills einen ruhigen See mit einer überschaubaren Fläche und einem Steg oder einem flachen Ufer, damit ihr einfach Auf- und Absteigen könnt.

Beachte: Auch ein kleiner See kann durch Wind zu einem anspruchsvollen, welligen Gewässer werden! Bleibt deshalb vor allem als Anfänger in Ufernähe und beachtet die Sicherheitshinweise. Je nach Gewässer kann zusätzliche Ausrüstung, wie beispielsweise eine SUP-Leash, notwendig sein! Außerdem ist auf einigen Gewässern (z.B. Bodensee) eine besondere wasserfeste Kennzeichnung eures SUP-Boards notwendig wo Name und Kontaktmöglichkeiten enthalten sind, damit das Board bei einem Unfall schnell zugeordnet und euch schneller geholfen werden kann!

Meer

Auch am Strand am Meer sind mittlerweile viele mit ihrem Stand Up Paddle Board unterwegs. Für Stand Up Paddling im Meer spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Die Wellen haben Kraft, die Strömungen sind zum Teil sehr stark. Begebt euch nicht zu weit mit dem SUP-Board hinaus aufs Meer. Im schlimmsten Fall kommt ihr nicht wieder gegen die Strömung zurück. Die Brandung in Strandnähe wird von Anfängern meistens unterschätzt. Denkt immer an die passende Leash (Surf-Leash) und eine Schwimmweste, damit ihr hier auch garantiert sicher unterwegs seid. Das Meer ist meist auch zur Sommerzeit noch sehr kalt. Neoprenkleidung oder Trockenanzüge können hier selbst im Sommer sinnvoll sein.

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