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Anleitung: SUP-Board auf dem Autodach transportieren

Stand Up Paddle Boards lassen sich auf unterschiedliche Weise transportieren. Aufblasbare SUP-Boards können im Rucksack transportiert werden und finden auch ganz einfach im Kofferraum des Autos Platz. Allerdings müssen die Boards dann vor der Verwendung erst noch aufgepumpt werden, was vielen dann auf Dauer zu anstrengend ist. So lassen einige ihr Board einfach über die Sommer-Monate aufgepumpt und transportieren es ganz einfach auf dem Autodach. Bei dem Transport von Stand Up Paddle Boards auf dem Autodach gibt es allerdings einiges zu beachten, da sie sicher und fest fixiert werden müssen. Deshalb findet ihr hier nun eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Fixierung der Stand Up Paddle Boards auf dem Autodach. Ihr erfahrt wie ihr die Boards befestigen könnt, was ihr alles an Material benötigt und ob der Transport auf dem Autodach auch mit aufblasbaren SUP-Boards funktioniert. Falls du nach anderen oder weiteren Möglichkeiten für den SUP-Transport suchst, haben wir dir 6 Möglichkeiten zusammengestellt. 

Was für Material wird zur Befestigung benötigt?

Um das SUP-Board überhaupt auf dem Autodach zu fixieren benötigt ihr natürlich erst einmal ein Auto, welches auch über eine Dachreling verfügt. Sollte euer Board über keine Dachreling verfügen, könnt ihr auch eine spezielle Gepäck-Relingträger zum Aufpumpen auf eurem Dach fixieren. Diese werden in der Regel einfach durch die Türen eures Autos auf dem Dach fixiert und sollen dann eine richtige Dachreling ersetzen.

Relingträger für euer Auto

Sollter euer Auto über eine Dachreling verfügen, braucht ihr allerdings trotzdem noch Relingträger, die sozusagen einmal quer über das Auto gehen. So müsst ihr euer Stand Up Paddle Board nicht direkt auf das Autodach auflegen, sondern könnt es ganz korrekt und sicher auf dem Dach fixieren. Es gibt hier unterschiedliche Systeme, die eigentlich fast alle auch für SUP-Boards geeignet sind. Auf eine besonders hohe Traglast braucht ihr hier nicht achten, da SUP-Boards, vor allem aufblasbare, selten über 20 Kilogramm wiegen. Dieses Gewicht sollte eigentlich jeder Relingträger problemlos aushalten. Es gibt auch komplett fertige Systeme speziell für Stand Up Paddling Boards, die ihr auch nur noch an der Dachreling eures PKW anbringen müsst. Bei diesen Systemen sind keine zusätzlichen Polsterungen oder Spanngurte notwendig, da sie von Haus aus alles integriert haben [z.B. SUP Taxi von Thule* bei Amazon]. Zudem sind diese Systeme auch noch abschließbar, so dass die Boards auf dem Dach auch vor Diebstahl geschützt sind. Der Nachteil an den Komplett-Systemen ist allerdings der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis und die wenig flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Normale Relingträger können auch problemlos für den Transport von anderen Dingen auf dem Autodach verwendet werden.

Polsterungen für das Trägersystem

Es empfiehlt sich auch gleich Polsterungen für die Relingträger anzuschaffen, damit eure SUP-Board keinen Schaden nehmen und nicht direkt auf den Trägern aufliegen. Die Polsterungen lassen sich in der Regel einfach um den Querträger mit Klettverschluss fixieren und halten dann sicher an Ort und Stelle [Softschutz mit Klett* bei Amazon] Die Low-Budget-Variante wäre einfach ein bisschen Rohrisolierung aus dem Baumarkt, welche mit Panzertape um den Träger fixiert wird – funktioniert genauso, ist nur weniger langlebig!

Relingträger fertig angebracht inklusive Polsterung

Spanngurte

Um die Boards überhaupt auf dem Autodach fixieren zu können, benötigt ihr natürlich auch passende Spanngurte. Wir empfehlen hier keine Standard-Spanngurte zu verwenden, da diese oft einen harten und großen Verschluss haben, der euer SUP-Board, gerade die aufblasbaren, schädigen könnte. Es gibt auch kleine Spanngurte, die am Verschluss noch über eine zusätzliche Polsterung verfügen. Diese eignen sich für Stand Up Paddle Boards um einiges besser, da der Verschluss dann nicht direkt auf euer Board drückt und ihr diese problemlos fest verzurren könnt [valonic Spanngurt, gepolstert* bei Amazon]. Wir haben mit diesen Spanngurten durchweg positive Erfahrung gemacht. Wichtig beim Kauf von Spanngurten ist auch eine ausreichende Länge, so dass sich mindestens zwei SUP-Boards übereinander damit fixieren lassen. Eine Länge von ca. 3,5 Meter reicht bei Spanngurten in der Regel für zwei Boards mit ca. 6″-Dicke. Für die Fixierung benötigt ihr immer mindestens zwei Spanngurte.

valonic Spanngurte (2 Stück) 38 mm mit Polsterung
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valonic Spanngurte (2 Stück) 38 mm mit Polsterung

  • Die Spanngurte verfügen über schon angebrachte Polsterungen, so dass diese das SUP-Board nicht beschädigen und diese trotzdem sicher auf dem Autodach halten können.
  • schon zwei Spanngurte reichen zur Fixierung von zwei Boards, da diese 4 Meter lang sind
  • gepolsterstes Klemmschloss

SUP-Boards auf dem Autodach anbringen

Als erstes müssen die Relingträger sicher an der Dachreling angebracht werden. Achtet hier auf einen vernünftigen Abstand der beiden Träger zueinander, damit das Board am Ende auch gleichmäßig belastet wird. Der maximale Abstand, der bei den Trägern zulässig ist (ca. 80 cm) ist meistens auch der beste, da die Stand Up Paddle Boards sehr lang sind (meist mind. 320 cm). Hard-Boards würden wir persönlich immer in die zugehörige Tasche packen.

SUP-Boards richtig auf den Relingträgern platzieren

Solltet ihr nur ein einziges Stand Up Paddle Board auf dem Autodach transportieren wollen, ist die Platzierung auf dem Dach schnell und einfach gemacht. Legt das Board am besten mit der Standfläche nach unten auf die Relingträger. Die Spitze des Boards sollte hier, für eine bessere Aerodynamik, nach vorne zeigen. Achtet darauf das euer SUP-Board mittig auf den Trägern aufliegt und hinten nicht mehr als 1 Meter über das Heck eures Auto hinausragt (sonst müsst ihr das Board mit einer roten Flagge kennzeichnen). Vorne über die Stoßstange darf euer Board natürlich auch nicht ragen, was bei einem Kleinwagen gar nicht so einfach ist. Der Transport auf einem Kombi gestaltet sich da doch um einiges einfacher. Achtet darauf das euer Board nicht ins Sichtfeld des Fahrers ragt und, trotz langem SUP-Board, eine freie Sicht vorne aus der Frontscheibe beim Auto gegeben ist. Nun muss das Board nur noch fixiert werden (siehe unten).

Wenn ihr mehr als ein SUP-Board auf dem Autodach transportieren wollt, funktioniert das natürlich auch. Dann müsst ihr allerdings noch etwas mehr die Features vom jeweiligen Board beachten. Wie stark ist die Board-Aufbiegung (Rocker-Line)? Welche Features hat das Board, damit das andere Board beim Aufliegen nicht beschädigt wird? Wie liegen beide Boards optimal übereinander? Letzteres ist der wichtigste Punkt. Ihr müsst die Boards auf dem Träger so platzieren, dass diese vor allem in der Mitte wo später die Spanngurte angebracht werden, perfekt übereinander liegen, damit das untere der beiden Boards nicht einfach verrutscht. Verwendet um ganz sicher zu sein auch zusätzlich noch eine Anti-Rutsch-Matte, die ihr zwischen die beiden Boards legt.

Fixierung mit Spanngurten

Die Befestigung der Stand Up Paddle Boards ist mit den gepolsterten Spanngurten einfach und schnell erledigt. Für zwei Boards benötigt ihr lediglich zwei Spanngurte. Legt den den Spanngurt direkt mit der Polsterung an das oberste der beiden SUP-Boards (bei einem Board natürlich nur auf das eine) und werft das andere Ende auf die andere Seite. Zieht das Ende nun unter dem Relingträger durch und werft es erneut auf die Seite mit dem Verschluss.

Achtet hierbei darauf das der Gurt nicht verdreht ist und gerade auf dem Board aufliegt. Nun müsst ihr auch auf dieser Seite den Gurt nur noch unter dem Relingträger hindurchziehen und den Gurt am gepolsterten Verschluss fixieren. Durch einfaches Herunterziehen bekommt der Gurt Spannung. Zieht den Gurt erst komplett fest, wenn auch der zweite Spanngurt angebracht ist, so dass ihr das Board in der Position noch etwas korrigieren könnt. Zum Abschluss müsst ihr nur noch das überstehende Ende eures Spanngurtes irgendwo festbinden, damit dieses nicht wie wild auf dem Dach herumflattert.

Ihr könnt auch noch einen zusätzlichen Spanngurt zur Sicherung über die Boards und durch euer Auto (die Türen) ziehen. Dieses wäre dann der Backup-Spanngurt, falls sich die Relingträger lösen sollten! Vorsichtig mit den Dichtungen der Auto-Türen

Wichtig bei aufblasbaren Boards

Zieht den Gurt bei aufblasbaren SUP-Boards nicht zu fest, da das Außenmaterial flexibel ist. Wenn ihr den Gurt mit voller Kraft fixiert, kann es passieren das sich euer SUP-Board verzieht und verdreht und ihr es am Ende gar nicht mehr richtig fahren könnt. Natürlich muss der Gurt so fest verzurrt werden, dass dieser auch die beiden Boards sicher auf dem Relingträger hält. Allerdings nicht mit übermäßiger Kraft. Auch sollten die Boards, gerade bei längerer Strecke, nicht bis zum maximalen Druck aufgepumpt werden, da der Spanngurt das Material auch zusätzlich belastet. An sehr sonnigen Tagen dehnt sich die Luft im SUP-Board zudem aus, was in Zusammenhang mit der Fixierung und Spanngurten zu Schäden führen kann. Pumpt lieber am Ziel-Ort noch 1-2 PSI mit der Handpumpe nach. Das ist schnell erledigt und kostet nicht viel Kraft.

Aufblasbare SUP-Boards auf dem Autodach

SUP-Board auf dem Autodach einpacken?

Wenn ihr eine Tasche für euer Stand Up Paddle Board habt, empfehlen wir immer diese auch zu nutzen. Gerade bei längeren Strecken mit dem SUP-Board auf dem Autodach, habt ihr an einem sommerlichen Tag schnell eine ganze Insektenfamilie am Board kleben. Das erfordert am Ende viel unnötigen Reinigungsaufwand, so dass wir ein Einpacken grundsätzlich immer empfehlen würden. Bei kurzen Strecken (ca. 10 Kilometer) geht es wahrscheinlich problemlos auch mal ohne.

Video zum Thema SUP auf dem Autodach

SUP-Boards auf dem AUTODACH transportieren - Anleitung mit Material und richtiger Fixierung

Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Alternative: SUP-Board mit dem Fahrrad transportieren

Was im ersten Moment etwas absurd klingt, ist eigentlich gar nicht so schwierig und mit dem richtigen Anhänger auch vergleichsweise einfach zu bewerkstelligen. Genau wie auf dem Auto könnt ihr auch mit dem Fahrrad ein Stand Up Paddle Board im aufgepumpten Zustand zum SUP-Spot bringen. Hier gibt es eine Variante, welche sich bei uns als Favorit herausgestellt hat. Nämlich der Anhänger von reacha, welchen wir über mehrere Wochen ausgiebig im Einsatz hatten und von diesem begeistert sind. Alle Infos zum SUP-Transport mit dem Fahrrad haben wir in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst.

Transportiert ihr euer Stand Up Paddle Board auch auf dem Autodach? Wie sind eure Erfahrungen damit? Was für ein System nutzt ihr für den Transport? Schreibt eure Erfahrungen gerne als Kommentar unter diesen Beitrag!

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Kommentare

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Andrej 09/08/2019 um 8:03 am

Hallo Steffen,

wir haben mit Eurer Methode in Südfrankreich täglich zum Strand gefahren um die Boards nicht dauernd aufpumpen zu müssen. Ein paar Anmerkungen und eine Frage.

Die Antirutschmatte ist tatsächlich unerlässlich, Finnenkästen können doofe Kratzer machen.

Wingbars brauchen spezielle Schoner, die Northcore Schoner, auch die speziellen, passen nicht gut auf Thule Wingbars. Ich empfehle die Polster von Dakine, gibts mit passenden Straps, die sehr breit sind und besser funktionieren als die preiswerten.

Bei Boards mit unterschiedlichen Outlines wird sich das obere Board ein bisschen schief legen. Vor dem los Fahren auf der Seite, die etwas hoch steht das Board runterziehen, damit es perfekt aufliegt. Ist sicherer und es gibt keine Verformungsgefahr.

Das längste Board sollte nach unten, Nose nach vorne. Vorsicht bei 12.6er Boards und automatischen Heckklappen. Diese stoppen erst, wenn das unterste Board schon gut verbogen ist. Das kann auf Dauer Schäden geben.

Was war denn die längste Strecke, die ihr probiert habt?

Antworten
Steffen

Steffen 09/08/2019 um 8:06 am

Wow, danke für die ganzen Hinweise und Tipps 🙂 Das sind echt noch hervorragende Tipps für alle, die andere Relingträger und automatische Heckklappen haben. Wir sind damit schon mal 30 km am Stück gefahren und nichts hat sich gelöst. Aber wie du ja auch betonst, es ist SEHR WICHTIG, die Gegebenheiten vom jeweiligen Board genau zu beachten, damit man sich da nichts kaputt macht!

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Rupert 07/11/2019 um 10:17 am

Hallo, danke für die professionelle Anleitung.
Bin im Sommer 5000 Kilometer auf diese Art mit zwei Isups nebeneinander und jeweils noch diversen softboards obendrauf mit dem Wohnmobil herumgekurvt(Ging nur so, da der Innenraum begrenzt ist).habe immer ordentlich Luft rausgelassen, um den Druckanstieg durch die Sonne zu kompensieren.Alle Bretter haben die Reise gut überstanden.
Ich habe Gurte von „Sea to Summit“ mit 4.5 Metern verwendet ,die haben sich als boardschonend bewährt, das Prinzip scheint ähnlich wie bei den von dir empfohlenen.
Frohes Paddeln allerseits!

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Hugo 14/04/2020 um 7:25 am

Hallo Steffen,

vielen Dank für die ausführliche Anleitung. Ich bin einsteiger in diesem Gebiet und haben schon viel von dir gelernt 🙂
in einem Deiner Videos machst du aufmerksam, dass man die Boards nicht an der Sonne lagern soll.

wie ist es auf dem Dach? und sollte man da etwas Druck ablassen?
gibt es spezielle Decken oder Säcke um die Boards auf dem Dach vor der Sonne zu schützen?

Danke für Dein Feedback.

liebe Grüsse
Hugo

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Steffen

Steffen 14/04/2020 um 3:58 pm

Natürlich gilt das mit der Sonne auch für das Auto. Wir lassen die Boards dort nicht übermäßig lange drauf… schon gar nicht bei richtiger Hitze und strahlender Sonne von oben. Das schadet dem PVC-Material auf jeden Fall auf Dauer, so dass da schon etwas Luft abgelassen werden sollte. Das Problem ist, das halt dann der Vorteil von dem Transport und aufgepumpten Boards weg fällt, so dass man sie dann vielleicht auch einfach entspannt im Kofferraum transportieren kann. Außerdem halten die Boards mit abgelassener Luft auch nicht mehr so gut, da die Stabilität natürlich etwas nachlässt… Wir haben es aber auch noch nicht drauf ankommen lassen

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valonic Sebastian 15/05/2020 um 8:10 pm

Hallo zusammen, Hi Steffen,

wir sind der Hersteller der valonic Spanngurte. Unter anderem als passionierte Wassersportler (Kanu, Kajak, Surfen… ) sind das genau die Anwendungsfälle wo wir uns selbst immer „coole“ Gurte gewünscht haben.
Schön dass Ihr das auch so empfindet und viel Spaß mit unseren Produkten.

Viele Grüße,
Sebastian

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Jens Weniger 21/07/2020 um 4:04 pm

Vorsicht beim Transport von iSUP‘s auf dem Autodach, Hersteller wie „F2“ lehnen eine spätere Reklamation bei einem verdrehten Board ab! Sie führen den Transport auf dem Dach als Eigenverschulden an und verweigern einen Umtausch, die Kraft und Umwelteinflüsse seien auf ein iSUP zu groß,wenn man es auf diesem Weg transportiert. Bin sonst immer an den Strand mit dem Board gelaufen und als ich es das erste Mal aufs Dach schnallen will für eine Fahrt zu einem anderen See, nach dieser Anleitung, fiel mir das erste Mal die verdrehte Nase auf. Fotos wie es auf dem Dach lag gemacht, damit man das auch richtig sieht, direkt auf Eigenverschulden abgelehnt.

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Steffen

Steffen 23/08/2020 um 7:38 am

Danke für das Feedback. Das sich ein Board auf dem Autodach verdrehen kann ist mir auch neu. Ist uns auch noch nicht passiert. Mit einem iSUP bleibt wohl immer ein gewisses Risiko vorhanden, wenn man das Board nicht immer am See aufpumpen möchte

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Jens Weniger 23/07/2020 um 8:46 am

Hallo und danke für diese Anleitung, ich bin genau nach dieser Anleitung verfahren. Danke dafür.

Aber man sollte daran denken, das es Hersteller gibt, die nach einem Transport eines iSUP jegliche spätere Reklamationen ablehnen. Ich habe selbst einen Fall bei dem ich mir sicher bin, das die Verformung meines F2 Boardes nicht auf dem Dach, sondern vorher passiert ist und wollte es reklamieren. Dazu legte ich das Board auf dem Autoträger und machte Fotos, das man die verdrehte Nose sehen konnte. Leider nahm der Hersteller das als Anlass mich darauf hinzuweisen das iSUP’s nicht für den Transport auf dem Dach geeignet sind. Aufgrund der äußeren Einflüsse auf das Board wie beispielsweise Wind und Sonne er ein Eigenverschulden bei mir sieht und daher jegliche Reklamationen ablehnt. Das Board war leider nur schon vor jegliche Transport auf dem Dach in diesem Zustand, aber das interessiert am Ende niemanden.

Daher würde ich das vielleicht an dieser Stelle erwähnen. Grüße Jens

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Steffi 13/08/2020 um 7:31 pm

Hallo Steffen,

vielen lieben Dank für die tolle Anleitung! Super beschrieben und professionell.

Ich habe eine Frage und ein besonderes Anliegen und hoffe, dass du mir weiter helfen kannst.

Zum einen würde mich interessieren, wie schnell man mit einem aufblasbaren SUP auf dem Dach fahren darf.

Zum anderen fahr ich mit dem SUP in Schweden. Auf dem Dach meines Kombis hab ich allerdings ein Hardschalen-Dachzelt mit fest verklebter, flexibler Solarmatte (ist der Hardschale angepasst).

Nun möchte ich, wenn ich in Schweden von Badestelle zu Badestelle fahre, am liebsten das SUP aufgepumpt noch oben auf die Hardschale packen.
Zum Schutz des Bords und der Solarplatte hatte ich mir gedacht, dass ich eine Schaummatte dazwischen lege und dann das ganze mit den von dir empfohlenen Spanngurte sichere. Das SUP würde ich (wegen der Sonne) zwischen 12-13 PSI aufgepumpt haben. Wenn ich fahre hab ich es i.d.R. bis kurz vor 15 PSI aufgepumpt.

Könnte das funktionieren und muss ich dabei noch etwas besonderes beachten, da das Dachzelt ja eronynamisch vorne nach unten abschüssig ist?

Gerne kann ich dir auch ein Bild vom Auto mit Dachzelt zuschicken, damit du dir ein besseres Bild machen kannst.

Über deine Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Steffi

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Steffen

Steffen 23/08/2020 um 8:14 am

Hallo Steffi,
Leider gibt es das Dachzelt selber schon nicht her darauf noch Ausrüstung zu verzurren bzw. zu transportieren. Da benötigst du ein Zelt welches dort entweder extra Träger hat (iKamper X-Cross, Alu Cab oder Maggiolina Extreme). Da du scheinbar, wie wir auch, ein normales Maggiolina Zelt hast, wird das mit dem SUP-Transport auf dem Zelt leider nichts. Das Zelt ist leider so nicht darauf ausgelegt noch 10-15 kg durchgehend auszuhalten, dann noch kombiniert mit dem Druck der Zurrgurte. Wir würden es bei unserem Zelt nicht machen wollen… Da musst du entweder immer aufpumpen, oder dir eine seitliche Halterung irgendwie überlegen. Auf dem Dachzelt noch ein SUP-Board transportieren wird so bei den Standard-Modellen eher nichts.

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