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SUP-Tour auf der Neetze (ca. 16 km)

Wir waren mit den Stand-Up Paddle Boards in der Nähe von Winsen (Luhe) auf der Neetze unterwegs und haben uns vorab einen Rundkurs ausgesucht, welcher von Fahrenholz bis nach Barum und schließlich auf der Ilmenau zurück nach Fahrenholz führt. Gestartet sind wir in der Nähe vom Schöpfwerk Fahrenholz, um dann dort direkt auf die Neetze einzusteigen. Die Tour führt vorbei an Wiesen und Feldern und bei schlechtem Wetter, wie wir es den Tag hatten, waren wir auch die einzigen Paddler auf den dortigen Gewässern. So konnten wir die Natur und Ruhe so richtig genießen. Die Tour führt über die Neetze bis nach Oldershausen und von dort dann weiter nach Horburg und Barum. Kurz vor Barum erwartet euch ein kleines Wehr, welches sich aber einfach umtragen lässt. Ansonsten lässt sich die Strecke wunderbar an einem Tag paddeln. Wir sind insgesamt ca. 3 1/2 Stunden auf dem Wasser mit den Stand Up Paddle Boards unterwegs gewesen.

Streckenverlauf / Karte

Fakten & Zahlen

  • Strecke der Tour: ca. 16 km
  • Ort: Fahrenholz (nahe Winsen an der Luhe))
  • Start/Ziel: Schöpfwerk Fahrenholz, 21423 Drage
  • Besonderheiten: Einige Wehre und der Barumer Schöpfwerkskanal (viele Seerosen)

Streckenverlauf

Als Startpunkt haben wir das Schöpfwerk Fahrenholz gewählt. Kurz dahinter lässt sich einfach vom Ufer aus in die Neetze einsteigen. Bei gutem Wetter kann auch einmal beim dortigen Kanu- und SUP-Verleih nett gefragt werden, ob ein Einstieg möglich ist. Bei uns war niemand vor Ort, so dass wir von einer Wiese aus in die Neetze gestartet sind. Die Strecke führt erst einmal über Felder bis nach Oldershausen. Hier haben wir schon diverse Störche (Anfang Juni) gesehen, die ein echtes Highlight bei unserer SUP-Tour waren. Die Neetze ließ sich trotz stürmischem Wetters gut fahren, da sie weitestgehend windgeschützt liegt. Nach Oldershausen geht es wieder nur vorbei an Feldern und Wiesen – Natur pur und bei schlechtem Wetter ist dort niemand unterwegs.

Erst in Horburg kommen wieder die ersten Häuser rechtsseitig am Ufer. Kurz hinter Horburg ist ein kleines Wehr, welches sich einfach auf der linken Seite umtragen lässt. Der Weg führt über eine Brücke und hinter dem Wehr lässt sich einfach wieder einsetzen. Von dort geht es weiter Richtung Barumer See. Kurz nach einer Auto-Brücke müsst ihr dann aber nach rechts Richtung Barumer Schöpfwerkskanal abbiegen. Der erste Teil lässt sich noch gut paddeln. Je weiter es in den Kanal hineingeht, desto mehr Seerosen sind leider im Wasser, so dass die kurze Distanz echt ein Kampf mit den SUP-Boards ist. Wir waren froh als das Ende in Sicht war. Am Ende des Kanals müsst ihr die Boards wieder über den Deich (gerade rüber) umtragen Richtung Ilmenau. Die Strecke ist nur kurz und schnell und einfach machbar. Am Ufer der Ilmenau lässt sich wunderbar das Board wieder einsetzen. Bis zur Schleuse Fahrenholz hat die Ilmenau schon eine leichte Fließgeschwindigkeit (1-2 km/h), was sich auf dem Stück dann gut bemerkbar macht. Kurz vor dem Zielpunkt kommt noch die Schleuse Fahrenholz, die sich aber auch einfach rechtsseitig über einen extra dafür vorgesehenen Steg umtragen lässt. Dort steht auch explizit, dass das Umtragen von Booten an dieser Stelle erlaubt ist. Kurz vor dem Schöpfwerk Fahrenholz solltet ihr die Boards wieder aus dem Wasser heben. Von dort seid ihr eigentlich schon am Ziel. Denn auf der anderen Seite des Schöpfwerks wurde in die Neetze eingesetzt.

Fazit

Eine schöne kleine Runde, die sich auch mal gut nach Feierabend auf der Neetze paddeln lässt. Allerdings ist der Barumer Schöpfwerkskanal im Sommer durch die ganzen Seerosen eigentlich nicht befahrbar. Eine wirkliche Alternativstrecke gibt es nicht, wenn ein Rundkurs gepaddelt werden soll. Ansonsten ist ein Paddeln auf der Neetze aber auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Uns hat die Tour trotz Regen und Sturm am Ende richtig viel Spaß gebracht. Die Störche, die wir auf der Stand-Up Paddle Tour gesehen haben, waren unser Highlight des Tages. Sogar ein Hirsch hat sich im Uferbereich der Ilmenau blicken lassen. Durch die wenigen Paddler aufgrund des Wetters war es ein echtes Naturschauspiel. Falls du dich fragst wie wir unsere Routen planen und die Strecken finden, schau dir gerne den Beitrag „Wo darf ich SUP fahren“ an. Dort findest du auch alle Wasserwanderkarten für die Planung.

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