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SUP-Pumpen von Decathlon im Vergleich (Elektrische-, Doppel- und Triple-Pumpe)

Beim Sport-Discounter Decathlon muss zum Stand-Up Paddle Board auch immer noch eine passende Pumpe mit dazugekauft werden, damit das Board überhaupt genutzt werden kann. Die SUP-Boards werden nämlich ohne Pumpe angeboten, so dass sich nach der Entscheidung für das passende Board auch noch eine Entscheidung für die passende Pumpe getroffen werden muss. Wir haben die drei verfügbaren Pumpen ganz genau angeschaut und möchten diese in diesem Beitrag miteinander vergleichen. Welche der SUP-Pumpen arbeitet am effizientesten und mit welcher geht das Aufpumpen am schnellsten? Lohnt sich die elektrische Pumpe von Decathlon? Oder sollte eher zur Handpumpe oder Triple-Action Pumpe gegriffen werden?

Doppel-Hub Pumpe

Beginnen wir mit der Doppel-Hub Pumpe. Diese ist die einfachste bei Decathlon erhältliche SUP-Pumpe. Es handelt sich um eine Handpumpe, die preislich bei ca. 35 Euro liegt. Mit einem Gewicht von ca. 1,4 kg ist sie nicht zu groß und schwer, so dass sie auch wunderbar noch im Rucksack verstaut werden kann. Die Doppel-Hub Pumpe verfügt über zwei Pump-Stufen. Über einen kleinen Stift lässt sich von Single- auf Doppel-Hub Funktion umschalten, so dass das Board noch einfacher bis zum maximalen Druck aufgepumpt werden kann.

Im Doppel-Hub Modus schafft die Pumpe, beim Hochziehen und Herunterdrücken ca. 3,6 Liter. Im Single-Hub Modus sind es dann logischerweise noch 1,8 Liter. Maximal sind mit der Pumpe ca. 21 PSI möglich, so dass sie für alle gängigen SUP-Boards geeignet ist. Es lässt sich die Luft nur hinein- aber nicht herauspumpen, sodass sie für Doppelkammer Stand Up Paddle Boards nicht geeignet ist, da hier das Rauspumpen der Luft das Einpacken stark vereinfacht. Im Test habe ich das Board (335 Liter) mit dieser Pumpe in ca. 3 Minuten bis zum maximalen Druck aufgepumpt.

Elektrische SUP-Pumpe

Die elektrische SUP-Pumpe von Decathlon gehört zu den preiswertesten Elektro-Pumpen, die es für SUP-Boards gibt. Mit einem Preis von nur ca. 50 Euro ist sie ca. 20-30 Euro günstiger als andere vergleichbare Pumpen mit Kompressor, die ein Stand Up Paddle Board auch wirklich bis zum gewünschten Druck aufpumpen können. Die Elektropumpe von ITIWIT schafft maximal ca. 15 PSI, was aber für die meisten Boards ausreichend sein dürfte. Sie wird einfach an den Zigarettenanzünder (12-15V) eures Autos angeschlossen.

Über ein 230V Netzanschluss verfügt die Pumpe nicht. Über ein Display lässt sich der gewünschte Druck genau einstellen. Leider ist die elektrische Pumpe von Decathlon ab der ersten Minute schon richtig laut im Betrieb. Zudem ist sie sehr langsam was das Aufpumpen der ersten Luft angeht, da sie sofort mit Kompressor arbeitet. Deshalb unsere Empfehlung: Die erste Luft mit der Handpumpe aufpumpen und dann die elektrische Pumpe anschließen. Die Kombination spart Kraft und Zeit. Nur alleine die Elektropumpe braucht ca. 12-15 Minuten um den max. Druck auf das SUP-Board aufzupumpen. Das ist schon vergleichsweise lange. Geübte und kräftige Paddler schaffen es das Board mit einer Handpumpe in ca. der Hälfte der Zeit aufzupumpen. Die Elektropumpe wiegt ca. 1,2 kg und arbeitet im Hochdruckmodus mit ca. 50 Litern/Minute.

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Triple-Action Pumpe

Die Triple-Action Pumpe hat ihren Namen aufgrund von drei Einstellmöglichkeiten bei dem Pump-Widerstand. Die Pumpe verfügt über zwei Zylinder wodurch sie noch mehr Luft mit einem Pump-Stoß ins Board pumpen kann. Maximal sind hier 7 Liter (2 x 3,5 Liter) möglich. Das ist fast doppelt so viel wie bei der Doppel-Hub Pumpe. Auch diese Pumpe schafft bis zu 21 PSI maximal und ist damit für jedes gängige aufblasbare SUP-Board geeignet. Mit ca. 2,6 kg ist sie allerdings auch kein Leichtgewicht mehr.

Auch die Größe sollte beim Verstauen im Rucksack mit in Betracht gezogen werden. Die Besonderheit sind aber ganz klar die drei Einstellmöglichkeiten. Im Modus 1 arbeitet die Pumpe im Doppel-Hub Modus mit 7 Litern. Im Modus 2 mit zwei Kolben und Single-Hub Funktion und bei Modus 3 mit Single-Hub und nur noch einem der beiden Kolben. Dadurch lässt sich der Pump-Widerstand mit zunehmendem Druck verringern und das Aufpumpen geht kraftsparender von der Hand. Gerade für das Aufpumpen der ersten Luft ins Board ist die Triple Action Pumpe ein Segen. Hier gibt es wohl keine bessere und schnellere SUP-Handpumpe. Mit der Pumpe lässt sich die Luft auch nur in das Board hinein, nicht aber herauspumpen.

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Vergleich der Pumpen im Video

Elektrische SUP Pumpe, Doppel-Hub Pumpe & Triple Action Pumpe im Vergleich | ITIWIT SUP-Pumpen

Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Fazit

Die Entscheidung für die richtige Pumpe für die aufblasbaren Stand-Up Paddle Boards ist gar nicht so einfach. Die günstigste Doppel-Hub Pumpe von ITIWIT ist ganz klar Preis- Leistungssieger. Sie hat ihre Arbeit hervorragend gemeistert. Ein schnelles Aufpumpen kombiniert mit einem geringen Packmaß für den einfachen Transport im Rucksack. Die Triple-Action Pumpe ist der Favorit für das schnelle Aufpumpen der ersten Luft. Mit den drei Einstellmöglichkeiten schaffen es auch schwächere Paddler einfacher das Board bis zum maximalen Druck aufzupumpen. Allerdings sollte das schwerere Gewicht und das größere Packmaß hier nicht außer Acht gelassen werden. Die elektrische Pumpe von ITIWIT kann eine Erleichterung sein, ist aber laut und braucht, verglichen mit den Handpumpen, schon sehr lange. Wer allerdings mehrere Boards hintereinander aufpumpen muss, der weiß die Elektropumpe sicherlich zu schätzen. Wer dann den Anfang mit der Handpumpe macht und später auf die Elektropumpe umsteigt, kann die vergleichsweise lange Aufpumpzeit stark verringern.

Welche Pumpe ist euer Favorit? Doppel-Hub, Triple-Action oder Elektropumpe? Schreibt es gerne unter diesen Beitrag in die Kommentare!

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