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Ausrüstung für eine SUP-Tagestour: An dieses Equipment solltest du bei Touren denken!

Wir lieben SUP-Touren!  Im Touring-Bereich haben wir unseren Lieblingsbereich im SUP-Sport gefunden und waren schon unglaublich viel auf großer und kleiner SUP-Tour unterwegs. Über die Jahre haben wir unsere Ausrüstung für Touren immer weiter optimiert, angepasst und verändert. Es sind immer mehr Ausrüstungsgegenstände dazugekommen und wir haben für uns selber festgestellt was an Ausrüstung bei einer SUP Tagestour Sinn macht und was beruhigt zu Hause gelassen werden kann. Wir möchten euch hier ein Rundum-Sorglos-Paket zur Verfügung stellen mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen für eine SUP-Tour. Natürlich sind das alles nur Empfehlungen, die an die individuellen Bedürfnisse und die jeweilige Tour und das Gewässer angepasst werden muss. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, um euch ein gutes Gesamtpaket zu bieten. Ihr werdet für euch selber wahrscheinlich auch schnell feststellen was ihr benötigt – und was nicht. Die nachfolgende Ausrüstung soll als Anregung und Idee dienen, um gerade Touren Anfängern und Einsteigern hier etwas Hilfestellung zu geben. Die Ausrüstung ist in unterschiedliche Themenbereiche gegliedert.

SUP-Board: Welches Board eignet sich am besten für SUP-Touren?

Wir empfehlen für SUP-Touren grundsätzlich auch ein Touring-SUP zu verwenden. Denn mit einem Touring-Board ist das paddeln, gerade bei langen Distanzen von über 10 Kilometern deutlich kraftsparender. Ein Touring-Board ist länger als die weit verbreiteten Allround-Boards, wodurch die Gleiteigenschaften deutlich verbessert werden. Die Board-Form läuft zur Spitze in der Regel nach vorne spitz zu, so dass hier der Wasserabriss besser ist. Das heißt, das mit einem Paddelschlag mehr Strecke zurückgelegt werden kann. Das erfordert weniger Kraft und natürlich auch weniger Paddelschläge für mehr Strecke. Die Längen von Touring-Boards reichen von ca. 11’6″ bis ca. 14 Fuß. Die meisten Touring-Boards gibt es mit der Länge von 12’6″.

SUP-Paddel: Welches SUP-Paddel ist unser Favorit?

Auch wenn dem SUP-Paddel oft nicht so viel Aufmerksamkeit zu Teil wird wie dem Board, ist auch dieses ein entscheidender Faktor bei SUP-Touren. Denn ein leichteres Paddel ist gerade bei längeren Distanzen ein Segen! Denn jedes Gramm muss bei jedem Paddelschlag bewegt und durchs Wasser gezogen werden. Ein Gewichtsunterschied von 200 Gramm macht hier schon sehr viel aus. Bei 10 Paddelschlägen müssen schon 2 kg weniger bewegt werden. Das summiert sich bei langen Touren natürlich noch auf, so dass selbst ein anfangs kleiner Gewichts-Unterschied einen riesigen Unterschied bei der Kraftersparnis machen kann. Das SUP-Paddel ist der Motor, so dass sich gerade für Touring-Freunde schon ein hochwertigeres, leichteres Paddel lohnt. Für SUP-Touren empfehlen wir gar nicht unbedingt immer die Vollcarbon-Variante, da diese auch extrem anfällig für Stöße, Schläge und Kratzer ist. Wer viel auf SUP-Tour unterwegs ist, wird auch viel Wert auf Robustheit legen. Denn wie oft stößt das Paddel bei Touren doch einmal irgendwo gegen? Wir sind Fans von den Hybrid-Carbon Varianten, die einen Schaft aus einer Fiberglas-Carbon Mischung haben. Auch das Paddelblatt besteht bei unseren meisten Paddeln nicht komplett aus Carbon, sondern auch hier entweder aus Kunststoff (weil es robust und nicht anfällig für Kratzer ist) oder aus Fiberglas, kombiniert mit Carbon. Die Aluminium SUP-Paddel, die sonst bei SUP-Touren beiliegend sind, sind oft ca. 900-1000 Gramm schwer. Außerdem haben diese oft wacklige Verbindungsstücke. Wer schon einmal ein hochwertiges gutes SUP-Paddel gepaddelt ist, wird mehr Spaß auf dem Wasser haben. Es lohnt sich bei SUP-Touren ruhig einmal 150-200 Euro für ein gutes robustes SUP-Paddel in die Hand zu nehmen. Da wir die SUP-Paddel auch selten im Rucksack verstauen möchten, da uns die teuren Paddel dafür zu schade sind, verwenden wir auch meistens zweiteilige Paddel. Diese passen dann zwar nicht in den Rucksack, haben aber schon ein Verbindungsstück weniger. Jedes Verbindungsstück weniger spart natürlich Gewicht ein und sorgt für eine bessere Kraftübertragung beim Paddeln.

Finne: Spezielle Finnen für SUP-Touren?

Auch die Finne wird bei SUP-Touren oft unterschätzt. Dabei kann es, gerade bei Flusstouren, durchaus Sinn machen eine spezielle Finne an seinem SUP-Board zu befestigen. Bei Touren auf Seen oder im Meer ist die Finne wahrscheinlich nicht der entscheidende Faktor. Aber auch hier können drei Finnen schon für etwas mehr Boardstabilität (gerade bei Wellen) sorgen. Ansonsten empfehlen wir bei Flusstouren, gerade wenn Flachwasserzonen, Seegras und Hindernisse warten, auf eine kürzere Finne zu wechseln. Es gibt auch spezielle Seegras-Finnen an denen das Kraut im Wasser nicht so hängen bleibt wie an den klassischen Delfin-Finnen. Je größflächiger eine Finne, desto mehr Stabilität und Spurtreue verleiht sie dem Board. Deshalb sind die Touring-Finnen auch meist sehr großflächig, da sie beim Board für einen guten Geradeauslauf sorgen. Wir sind Fans von speziellen Seegras-Finnen, die meistens zwar Abstriche beim Geradeauslauf haben, dafür aber für viel weniger Frust sorgen, da das Board nicht alle paar Meter durch Grünzeug an der Finne ausgebremst wird. Empfehlenswert ist auch die Finne von der Marke „Inntal-Fins“ (www.intallfins-sup.de), die bei Hindernissen im Wasser einfach nach hinten klappt. Unterschiedliche Finnen gibt es meist für das Steckfinnen- und das weit verbreitete US-Finbox System.

Die Finne von Inntal-Fins klappt einfach nach hinten bei flachem Wasser & Hindernissen

Kleidung: Was ziehe ich bei SUP-Touren an?

Die Kleidung beim Stand-Up Paddling ist auch ein wichtiger Punkt. Im Sommer ist die Kleidung mit Badekleidung meistens schnell und einfach gewählt. Allerdings können auch hier, gerade bei langer Zeit auf dem Wasser, UV-Shirts vor der Sonneneinstrahlung schützen. Im Herbst, Winter und auch die ersten Monate im Frühjahr, wenn die Wassertemperaturen noch im kritischen Bereich (bis ca. 15°C) liegen, sollte ein Trockenanzug getragen werden. Aber auch Neoprenkleidung kann einen vor dem kalten Wasser schützen. Neoprenkleidung ist allerdings für den SUP-Sport nicht optimal, da der Körper darin beim Paddeln schnell überhitzt, da ein Wärmeaustausch nicht möglich ist und die Neoprenkleidung eher für Sportarten im Wasser (Surfen, Windsurfen…) geschaffen wurde. Wer geht schon in einem Neoprenanzug im Winter eine Runde laufen? Mehr Infos zur Kleidung beim Stand-Up Paddling, für alle Jahreszeiten, findet ihr in einem extra Beitrag von uns. Für lange SUP-Touren und Wetterumschwünge, empfiehlt sich auch Wechselkleidung, eventuell ein langärmliges Shirt oder eine Regenjacke mit aufs Board zu nehmen. Bei Wind kann es auch im Sommer auf den Seen schnell unangenehm werden, wenn die Tour nur in Badehose unternommen wird und das Wetter plötzlich umschwingt.

Sicherheitsausrüstung: Was ist bei SUP-Touren wichtig?

Auch das Thema Sicherheit bekommt beim Stand-Up Paddling viel zu wenig Aufmerksamkeit. Gerade bei SUP-Touren, die für den Körper auch mal anstrengend werden können, ist Sicherheitsausrüstung wichtiger denn je! Wir empfehlen grundsätzlich, gerade bei Touren auf Seen oder im Meer, eine Schwimm- oder Auftriebsweste zu tragen. Es gibt hier durchaus Westen, welche die Bewegungsfreiheit beim Paddeln nicht einschränken und sogar noch Platz für kleine Ausrüstungsgegenstände oder eine Trinkblase bieten. Eine Weste erhöht die Sicherheit enorm und kann sogar auf einigen großen Gewässern (Bsp.: Bodensee) vorgeschrieben sein. Gleiches gilt für eine SUP-Leash, die Sicherheitsleine, die den Paddler mit seinem Board verbindet. Diese empfehlen wir auch, gerade bei Touren auf Seen und im Meer unbedingt zu tragen. Denn bei einem Sturz ins Wasser treibt das Board (bei Wind noch schneller) sehr schnell ab, so dass es für den Paddler unerreichbar wird. Die Leash sorgt dafür, dass das Board immer in der Nähe bleibt und es im Notfall auch als Rettungsinsel zur Verfügung steht. Im Fließgewässer, bei Strömung und bei vielen Hindernissen, empfehlen wir entweder keine Leash zu verwenden (Lebensgefahr, wenn sie sich verfängt) oder eine SUP-Leash mit gut erreichbarem Schnellverschluss zu tragen. Eine Leash am Fußgelenk oder an der Wade sollte im Fließgewässer nicht getragen werden! Wir sind Fans von der klassischen Coiled-Leash, die wir einfach mit einem Hüftgurt mit Schnellverschluss kombinieren. Dieser trägt sich auch bei langen SUP-Touren deutlich angenehmer und lässt sich schnell und einfach vom Körper lösen. Auch einige Schwimmwesten (gerade die Kajak-Westen) bieten oft einen Schnellverschluss direkt an der Weste. Auch die Board-Kennzeichnung kann bei SUP-Touren vorgeschrieben sein. Kennzeichnung bedeutet, das Name, Adresse und Telefonnummer auf dem Board vermerkt sind. So kann im Notfall das Board zugeordnet werden, wenn es irgendwo ohne Paddler am Ufer gefunden wird. Das sorgt für mehr Sicherheit, da Rettungskräfte besser koordiniert und zielgerichteter nach dem Paddler suchen können, wenn dieser wirklich noch irgendwo im Wasser treiben sollte. Falls er schon in Sicherheit am Ufer ist, kann die Telefonnummer hier einen riesigen Rettungseinsatz verhindern. Wir empfehlen die Kennzeichnung des Boards mit sogenannten SUP-Tags. Das sind kleine Marker, die sich am D-Ring des Boards befestigen lassen. Hier ist dann Adresse, Name und Telefonnummer vermerkt. Es kann aber auch einfach ein Zettel wasserfest einlaminiert werden und am D-Ring befestigt werden. Auch ein Schreiben mit einem wasserfesten Stiftes auf das Board oder die Finne ist möglich, aber wahrscheinlich die weniger charmante Lösung. Neben der Sicherheitsausrüstung empfiehlt sich auch Wind- und Wetter im Auge zu behalten und die Tour auch vorab schon entsprechend zu planen. Wer möchte schon eine ganze Tour nur gegen den Wind paddeln?

Sicher unterwegs mit Auftriebsweste

Wasserwanderkarten: Wie navigiere ich und finde die Strecken?

Bei einer SUP-Tour gehört auch eine perfekte Vorbereitung mit dazu. Die Tour sollte vorab geplant werden, um über Einschränkungen, Verbote, Hindernisse, Umtragestellen und andere Besonderheiten Bescheid zu wissen. Wir empfehlen für die Vorbereitung und auch die Navigation auf dem Wasser, Wasserwanderkarten zu verwenden. Diese könnt ihr euch vorstellen wie Straßenkarten mit allen Wasserwegen und Besonderheiten. Auch eine Kilometierung, Naturschutzgebiete, Schleusen, Verbote uvm. sind auf den umfangreichen Kartenmaterial vermerkt. Die Wasserwanderkarten gibt es von fast allen Regionen in Deutschland und sind wirklich alle Gewässer darauf verzeichnet. Dort seht ihr auch gleich, ob der Fluss oder See auf dem ihr eine Tour geplant habt, überhaupt befahren werden darf und was es beim jeweiligen Gewässer alles zu beachten gibt. Es gibt mittlerweile auch immer mehr SUP-Tourenbücher (SUP-Guides). Auch diese enthalten oft tolle Streckenbeschreibungen mit Karten und können bei der Planung und auch während der Tour bei der Navigation helfen. Wir kopieren uns die Karte oft für die Tour einfach aus den Guides und Wasserwanderkarten heraus, um dann bei der Tour einfach nur einen kleinen Zettel dabei zu haben. Gerade bei Strecken mit vielen Wasserwegen ist eine Planung und Navigation mit Wasserwanderkarten unbedingt zu empfehlen! Infos zu dem Kartenmaterial für SUP-Touren und die Planung, haben wir auch in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst. Wer die klassischen Karten nicht nutzen will, kann natürlich auch mit technischen Geräten navigieren. GPX-Tracks lassen auch auch wunderbar auf GPS-Geräte oder auf moderne Sportuhren laden. Nur ganz auf die Technik verlassen sollte man sich bei einer langen ausgiebigen SUP-Tour vielleicht nicht 😉

Wasserwanderkarte TourenAtlas
  • für Mecklenburg-Vorpommern
  • 57 Karten enthalten
  • umfangreiches und detailliertes Kartenmaterial
  • perfekt für Wasserwanderer

Umstragestellen: Welches Equipment vereinfacht das Umtragen des Boards?

Gerade bei Fluss- oder Kanaltouren kommen sie früher oder später: Schleusen und Wehre! Wenn wir bei der Tourplanung schon sehen, das einige Schleusen auf uns warten, die umtragen werden müssen, packen wir leichte Schuhe mit ein. Das können Wasserschuhe oder einfach auch Flip-Flops sein. Je nach Länge der Umtragestellen, kann sich auch das Mitführen eines kompakten Kanuwagens lohnen. So muss das SUP-Board und das Equipment nicht die gesamte Distanz getragen werden, sondern kann einfach gezogen werden. Vereinfacht wird das Umtragen auch mit SUP-Board, die über mehrere Tragegriffe (meist noch vorne und hinten) verfügen. Wir sind beim SUP-Trolley ein riesiger Fan vom „Skimover“ aus der Schweiz, der viel mehr als Ski transportieren kann (www.skimover.ch). Dieser ist sehr klein, leicht und kompakt und findet garantiert in jedem Drybag Platz. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenbauen und einfach im Finnenkasten fixieren (für US- und Steckinnensystem erhältlich). Dadurch kann das Board dann einfach und entspannt bei den Umtragestellen gezogen werden. Gerade bei schweren Boards ist das mit einem SUP-Trolley deutlich einfacher. Das es hier nun auch endlich kleine kompakte Varianten gibt begrüßen wir sehr! Wenn der Drybag im besten Fall auch noch über Gurte verfügt, so dass dieser dann bei den Umtragestellen einfach auf dem Rücken getragen werden kann, sind Schleusen und Wehre bei SUP-Touren kein Problem mehr!

Mit dem Skimover sind Umtragestellen kein Problem mehr

Tourenaufzeichnung: Wie lässt sich die SUP-Tour aufzeichnen?

Kein Muss, aber trotzdem ziemlich praktisch, ist die Tourenaufzeichnung. Denn so kann die Strecke im nachhinein noch einmal im Detail angeschaut werden. Gerade für uns, die auch Tourenberichte schreiben, ist die Aufzeichnung der SUP-Tour ein wichtiger Punkt. Wir haben hier viele Varianten ausprobiert und sind am Ende bei der Aufzeichnung mit den Sportuhren hängen geblieben. Die Aufzeichnung mit dem Smartphone und geeigneter Sport-App (Runtastic usw.) und dem integrierten GPS-Sensor hat immer viel Akku gekostet und das Handy ist oft im Drybag verstaut und nicht direkt einsehbar und greifbar. Die Sportuhren mit integriertem GPS-Sensor sind am Handgelenk. So kann mit einem Blick die gepaddelte Distanz und natürlich auch die Zeit abgerufen werden. Auf sehr modernen Sportuhren lässt sich sogar ein GPX-Track draufladen, so dass auch damit dann navigiert werden kann. Mehr Infos zur Aufzeichung von SUP-Touren haben wir auch in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst. Als Sportuhren-Modelle nutzen wir seit Jahren die Uhren von Garmin. Diese bieten die meisten und individuellsten Einstellmöglichkeiten und haben sogar das Sportprofil „SUP“ auf einigen Modellen vorinstalliert. Mehr zu der SUP-Funktion bei Garmin-Sportuhren findet ihr hier.

Angebot
Garmin Vivoactive 4
  • Robuste und funktionelle Garmin-Uhr mit SUP-Sportprofil
  • wasserdicht & mit GPS-Sensor
  • tolle Auswertung in der Connect-App
  • inkl. Musik direkt auf die Uhr laden

Verpflegung: Was sollte ich unbedingt mitnehmen?

Ausreichend Verpflegung gehört bei jeder richtigen SUP-Tour unbedingt mit aufs Board. Natürlich gibt es in vielen Regionen auch Möglichkeiten zum Einkehren direkt am Wasser. Allerdings kann es auch hier passieren das diese gerade an dem Tag Ruhetag oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht geöffnet haben. Deshalb empfehlen wir unbedingt immer ausreichend Wasser mit auf die Tour zu nehmen. Schließlich ist Stand-Up Paddling auch Sport und beim Sport sollte natürlich auch genug Flüssigkeit zu sich genommen werden. Vor allem an sonnigen Tagen und viel Zeit auf dem Wasser wird es für den Körper anstrengend! Wer hier die Flasche Wasser vergisst, wird im schlimmsten Fall dehydrieren oder bekommt einen Sonnenstich. Auch ein bisschen Nahrung sollte immer auf dem Board mitgenommen werden. Für schnelle Energie empfehlen sich Kohlenhydrate in Form von Zucker. Etwas langfristiger, gerade bei langen SUP-Tagestouren sind zum Beispiel Nüsse zu empfehlen! Die Verpflegung muss natürlich an die Länge der Tour angepasst werden!

Verstauen: Wohin mit der Ausrüstung auf dem Board?

Zum Verstauen der Ausrüstung auf dem SUP-Board, empfiehlt sich ein sogenannter „Drybag“. Dieser hält, die der Name schon vermuten lässt, die Ausrüstung trocken. In den wasserdichten Packsäcken lässt sich die gesamte Ausrüstung problemlos verstauen. Es gibt die Drybags als sehr kleine 5 Liter Variante aber auch als große 60 Liter Variante. Die kleinen Drybags lassen sich problemlos unter dem Gepäckgummi des SUP-Boards verstauen. Egal ob Verpflegung oder Wertsachen wie Smartphone oder Autoschlüssel. Bei SUP-Touren ist ein Drybag ein sehr wichtiger Ausrüstungsgegenstand, der eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Paddlers gehört. Natürlich funktionieren auch Weithaltsdosen (wie beim Kanu) oder wasserdichte Rucksäcke. Bei uns haben sich die Drybags aber bewährt, da diese bei Nichtgebrauch auch sehr kompakt gelagert werden können. Die Wasserdichtigkeit erhalten die Packtaschen durch mehrmaliges Einrollen der Öffnung und anschließendes Verschließen mit kleinen Clips. Egal ob Regen oder Wasser, welches über das SUP-Board schwappt. Mit Drybags sind alle Ausrüstungsgegenstände sicher auf dem Board verstaut!

Kleiner Drybag für Wertsachen
  • Ausrüstung wasserdicht auf dem Board verstauen
  • in unterschiedlichen Größen 10-55 Liter erhältlich
  • in vielen Farben erhältlich

In einem Drybag lassen sich Ausrüstungsgegenstände wasserdicht verstauen

Sonne: Wie kann ich mich auf der SUP-Tour schützen?

Die Sonneneinstrahlung auf dem SUP-Board wird oft unterschätzt. Doch gerade durch die spiegelnde Wasseroberfläche wird die Sonne noch reflektiert und damit verstärkt. Wer nicht aufpasst bekommt beim Stand-Up Paddling schnell einen Sonnenbrand. Deshalb sollte vorab für ausreichend Sonnenschutz (Creme) gesorgt werden. Wir nehmen auf die Touren auch immer eine kleine Sonnencreme mit, um den Sonnenschutz zwischendurch wieder aufzufrischen (gerade wenn wir doch mal im Wasser waren). Auch an Mückenschutz sollte bei SUP-Touren gedacht werden. Neben Mücken sind vor allem auch die Bremsen (Pferdepfliegen) in den Sommermonaten ein Problem. Mückenschutz hält diese effektiv ab, so dass viel entspannter gepaddelt werden kann. Gerade bei Flusstouren mit viel Wald und Wiese hatten wir immer vergleichweise viele Mücken, so dass wir hier sogar Mückenschutz mit im Drybag auf Tour genommen haben. Ansonsten empfiehlt sich ein Cap oder ein Sonnenhut, um sich vor der Sonne zu schützen. Als Kleidung können auch UV-Shirts (Surf-Lycras) sinnvoll sein, da diese meist einen Lichtschutzfaktor von 50+ haben.

Smartphone: Im Notfall Hilfe rufen!

Ein Smartphone sollte auf einer SUP-Tour immer mit dabei sein. Falls es ein Notfall gibt oder die Tour aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden kann, kann mit dem Smartphone eine Abholung organisiert oder ein Notruf abgegeben werden. Das Handy kann zum Beispiel im Drybag oder in einer wasserfesten Handyhülle verstaut werden, um es so vor dem Wasser zu schützen. Falls das Handy wasserfest ist, kann auch ein robustes Band an der Handyhülle befestigt werden, damit das Handy auch auf dem SUP für Fotos und Videos benutzt werden kann. Das andere Ende vom Band kann am Paddler, an einem Hüftgurt oder an der Schwimmweste befestigt werden und ist somit vor einem Fall ins Wasser gesichert. Um auf der SUP-Tour trotzdem abschalten zu können, kann das Handy auch in den Flugmodus geschaltet werden. Dieser kann schnell wieder deaktiviert werden, sollte ein schneller Notruf nötig sein. Ein Smartphone kann auch hilfreich sein, wenn es Schwierigkeiten bei der Wegführung gibt. Bestehen Unsicherheiten, kann kurz auf dem Handy nachgeschaut werden um wieder die Orientierung zu finden. Ein Smartphone ist also unabdinglich und sollte auf keiner Stand Up Paddle Tour fehlen.

Kameras: Wie kann ich bei der SUP-Tour Fotos machen?

Neben dem Handy oder einer Kamera, sind Action Cams sehr gute Alternative um auf einer SUP-Tour Fotos oder Videos zu machen. Es gibt viele verschiedene Hersteller die solche Action Cams in allen Preisklassen anbieten. zudem gibt es für die Action Cams verschiedene Stative, Halterungen und Befestigungsmöglichkeiten, um die Cams sicher auf dem Board mitzuführen. Ein Beispiel wären zum Beispiel Klebe-Pads, welche direkt auf dem Stand Up Paddle Board befestigt werden können, ohne dass das Material des SUPs beschädigt wird. Die Action Cams können ganz leicht und unkompliziert an den Pads befestigt werden. Auch Halterungen für das Paddel sind eine schöne Alternative, um auch mal eine ganz andere Perspektive einzufangen. Damit die Cams vor einem Fall ins Wasser gut geschützt und abgesichert sind, gibt es auch extra wasserfeste Hüllen und einen sogenannten Floaty. Der Floaty wird direkt an der Cam befestigt und hält die Action Cam über Wasser. Mehr Infos zur Befestigung der Action-Cam auf dem SUP-Board findest du hier.

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  • Videos mit 4K/60 fps
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Dir fehlen hier irgendwelche Ausrüstungsgegenstände? Was würdest du noch auf eine SUP-Tour mitnehmen? Hat dir dieser Beitrag weitergeholfen? Schreibe es gerne als Kommentar unter den Beitrag. Wir freuen uns immer über Feedback!

Zuletzt aktualisiert am 10.08.2021 von Steffen

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Kommentare

Harald 29/07/2021 um 16:02

Hallo Steffen,

wie sichert ihr denn eure SUP Boards, wenn sie einige Stunden auf dem trockenen liegen ?
Ich denke an ein normales Stahlseil von Abus oder etablierten Firmen, das eine Ummantelung hat. Ein toller Schutz ist das natürlich nicht, wenn es nur durch den Tragegriff geht, aber ich denke gegen einfaches Wegnehmen sollte es helfen. Gerade bei Übernachtungen in Hotels sind ja mittlerweile auch etliche Boards da und so sichert man sich gegen Verwechslung.
Wie handhabt ihr das so ?

Grüße
Harald

Antworten

Regina 01/08/2021 um 17:28

Hallo Harald!
Genau die gleichen Gedanken hatte ich mir gemacht, und mir dann einfach bei unseren diversen Fahrradschlössern das für mich beste ausgesucht. Ich war mehrere Tage mit dem SUP unterwegs und habe es mit einem Stahlseil (mit 2 Ösen an den Enden) und einem kleinen ABUS-Zahlenschloss (unser Schloss fürs Kinderfahrrad, Vorteil: man kann keinen Schlüssel verlieren!) am Steg oder einer dicken Baumwurzel befestigt.
Dabei habe ich darauf geachtet, dass das Board mindestens sicher im Schatten liegt oder – noch besser – auf dem Wasser bleibt, damit es sich durch zuviel Sonneneinstrahlung nicht verziehen kann.
Die Wertsachen hatte ich natürlich im Ortliebrucksack mit, wenn ich mich vom Bord wegbewegt habe. Der restliche Kram blieb auf dem Bord oder im Zelt (wenn ich schon auf dem Campingplatz war). Mein Paddel habe ich zum Coronatest (unterwegs an der Paddelstrecke, lange vor dem Campingplatz) einfach mitgenommen… ansonsten blieb es im Zelt versteckt.
Mit dieser Ausrüstung hoffe ich, dass sich auch in Zukunft keiner an meinem SUP oder Paddel vergreift. Aber eine vollständige Sicherheit gibt es wohl nicht.
Übrigens: Im Video über die Schwentinetour (oder wars die Ausrüstung für eine mehrtägige SUP-Tour?) zeigen Franzi u Steffen ihr kleines Vorhängeschloss und das Stahlseilchen. Das habe ich nachgemacht, wenn auch in einer etwas dickeren Ausführung. 🙂
Viel Spass beim Paddeln
wünscht
Regina

Antworten

Jürgen Hartke 09/08/2021 um 20:50

Hallo,

ich suche für mich und meine Frau eine Schwimmweste. Nur gibt es so eine große Auswahl das eine Entscheidung schwierig ist. Was genau habt ihr im Video für eine ?

Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.

Gruß Jürgen Hartke

Antworten

Steffen 10/08/2021 um 5:48

Hey Jürgen, wir haben beide Schwimmwesten von Palm.
Franzi hat die „Kaikoura“ und Steffen die „Extrem“
Hier der Link zur Palm-Website: https://palmequipmenteurope.com/de/products?f%5B0%5D=field_web_category%3APersonal%20floatation

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