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Aufblasbares SUP-Board (iSUP) richtig aufpumpen | Anleitung für Anfänger

Aufblasbare Stand Up Paddle Board erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie können kompakt im Rucksack verstaut und einfach im Auto des Kofferraums. im Fahrradanhänger oder einfach auf dem Rücken transportiert werden. Leider müssen die sogenannten iSUP (inflatable SUP-Boards), vor dem Spaß auf dem Wasser noch mit Luft befüllt werden. Hierfür liegen bei den meisten Stand Up Paddle Boards Handpumpen bei, mit denen sich der empfohlene Druck in wenigen Minuten aufpumpen lässt. Allerdings ist das Aufpumpen der SUP-Boards für viele sehr anstrengend und im schlimmsten Fall entweicht die Luft nach dem Abziehen des Pump-Schlauchs wieder aus dem Board. Dieses liegt dann an der falschen Stellung des Ventils oder einer falschen Handhabung der SUP-Pumpe. Deshalb haben wir uns dazu entschieden für euch noch einmal eine Schritt-für-Schritt Anleitung für das Aufpumpen zu verfassen, damit euch dieses leichter von der Hand geht. Außerdem geben wir euch noch einige Hinweise, die euch das Aufpumpen eures SUP-Boards vereinfachen sollen.

Schritt für Schritt zum aufgepumpten SUP-Board

  1. Pump-Schlauch an die Pumpe anschließen. Achte hierbei auf Deflate und Inflate, wenn deine Pumpe beides bietet
  2. Ventilkappe des SUP-Boards entfernen und Ventilstift in die richtige Position bringen. Dieser muss nach „außen“ zeigen
  3. Pumpschlauch mit einer Drehbewegung am Ventil anbringen. Hierbei darauf achten, dass der Ventilstift nicht wieder nach unten gedrückt wird
  4. Board bis zum empfohlenen Druck aufpumpen
  5. Pumpschlauch mit einer Drehbewegung vom Ventil abziehen (wenn keine Luft entweicht, habt ihr die Ventilstellung beachtet) und die Kappe wieder aufsetzen
  6. FERTIG aufgepumpt und startklar für das Wasser!

Video mit Tipps und Tricks zum Aufpumpen

Aufblasbares SUP-Board RICHTIG AUFPUMPEN | Tipps & Tricks | Ventil, max. Druck uvm. | SUP Grundlagen

Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

Die meistgestellten Fragen

Da immer wieder Fragen aufkommen, haben wir euch noch einige der meistgestellten Fragen zum aufpumpen von SUP-Boards beantwortet.

Wie viel Druck muss auf mein SUP-Board?

Jedes aufblasbare Stand Up Paddle Board unterscheidet sich von den Materialien, den PVC-Schichten, die das Board umgibt und dem Drop-Stich (Single-Layer, Double-Layer, Fusion). Einige SUP-Boards sind qualitativ besonders hochwertig und auf einen hohen Druck ausgelegt. Einige SUP-Boards verfügen auch über zwei Luftkammern, die unabhängig voneinander mit Luft befüllt werden müssen. Das Volumen der iSUP-Boards unterscheidet sich natürlich ebenso voneinander. Sehr kleine Boards (Allround, Wave, Wildwasser) haben natürlich ein niedrigeres Volumen als ein langes breites Touring-Board. Dementsprechend dauert das Aufpumpen bei diesen Boards, aufgrund des höheren Volumens, dann auch länger, als bei den kleinen. Die Handpumpen beim SUP-Board haben in der Regel eine Druckanzeige, die dir anzeigt wie viel Druck schon auf deinem Board aufgepumpt ist. Wie viel Druck auf dein Board aufgepumpt werden muss, kannst du entweder in der Bedienungsanleitung nachlesen oder direkt auf dem Ring, der das Ventil umgibt.

Bei den meisten iSUP-Boards werden immer ca. 15 psi (ca. 1 Bar) benötigt, damit das Board die optimalen Fahreigenschaften bietet. Bei einigen Boards sind aber auch 18 bis 20 psi gefordert. Diese Boards bieten dann in der Regel auch eine etwas bessere Steifigkeit und eine noch robustere Bauweise. Wirf also vor dem Aufpumpen auf den Ring um das Ventil. Dort ist eigentlich immer der maximale Druck angeben. Ob du immer den maximalen Druck auf das SUP-Board aufpumpen musst, erfährst du später.

Worauf muss ich beim SUP-Ventil achten?

Hat der Ventilstift (hier gelb) die richtige Position?

Wer sein SUP-Board aufpumpt, ohne auf die richtige Ventilstellung zu achten, kann sein iSUP in der Regel gleich noch mal fast von vorne aufpumpen. Die Luft entweicht dann nämlich beim Abziehen des Schlauches einfach wieder aus dem Board. Das ist besonders ärgerlich, wenn schon der maximale Druck aufgepumpt wurde und die Pumpe am Ende aber wieder nur ca. 10 psi anzeigt – frustrierend! Deshalb ist es ganz wichtig VOR dem Anschließen des Schlauchs der Pumpe auf die richtige Stellung des Ventils zu achten. Das Ventil besteht im Grunde aus einem Ring mit einem kleinen Stift mit Feder in der Mitte. Die Feder und der Stift muss beim Aufsetzen des Schlauches entlastet sein. Das heißt, das Ventil zeigt nach außen! Nur dann ist das Ventil auch garantiert geschlossen, wenn du den Schlauch am Ende abziehst und du ersparst dir ein erneutes Aufpumpen.

Den Ventil-Stift kannst du durch ein Drücken und Drehen in die richtige Position bringen. Probiere hier ruhig vor dem Aufpumpen ein bisschen aus und du wirst schnell die richtige Ventilstellung bei deinem SUP-Board herausfinden

Bei einigen Stand Up Paddle Boards wird das Ventil beim Anbringen des Pump-Schlauchs automatisch wieder nach unten gedrückt. Hier ist das meist ein kleiner Steg innerhalb des Pump-Schlauchs das Problem. welcher das Ventil wieder öffnet. Dieser ist bei einigen Pumpen nicht tief genug im Anschluss angebracht, so dass dieser dann vorsichtig herausgebrochen werden kann (auf eigenes Risiko). Danach sollte sich das Ventil nicht mehr einfach so öffnen, wenn du den Pump-Schlauch aufsetzt.

Wie schließe ich den Schlauch der Pumpe richtig an?

Wenn du auf die richtige Stellung des Ventils geachtet hast (siehe oben), ist das Anschließen des Schlauchs eigentlich kein Problem mehr. Das Ventil bei Stand Up Paddle Boards ist immer gleich aufgebaut und es passen alle gängigen Pumpen an jedes Board. Hierbei unterscheiden sich auch die Markenhersteller nicht von den günstigeren Stand Up Paddle Boards. Der Schlauch verfügt über kleine Aussparungen, die den Pumpschlauch im Ventil fixieren. Hierfür muss der Schlauch einfach aufgesetzt und mit einer Drehbewegung fixiert werden. Sollte der Pumpschlauch verdreht sein, empfiehlt es sich, diesen VOR dem Anschließen zu entdrehen, damit sich dieser nicht einfach von alleine wieder vom Ventil abdreht. Bei einigen SUP-Boards sitzt der Schlauch allerdings schön fest, so dass dieser auch wirklich bei sehr ambitionierten Aufpumpen fest am Ventil des Boards sitzt.

Wie kann ich das SUP-Board schneller und effektiver aufpumpen?

Fixiere die Handpumpe mit beiden Füßen fest am Boden. Achte auf einen festen Untergrund (kein Sand oder Gras), damit du einen besseren Halt hast und mit richtig Kraft den Kolben nach unten Drücken kannst. Nutze bei der Handpumpe immer den gesamten Pump-Weg des Kolbens um mit einem einzigen Pump-Stoß mehr Luft in das Board zu bringen. Drücke die Griffe mit beiden Händen nach unten und nutze hierbei dein Körpergewicht, um mehr Kraft aufbringen zu können. Arbeite nicht nur aus den Armen, sondern drücke deinen gesamten Oberkörper nach unten. Bei einigen SUP-Boards kannst du bei der Handpumpe von Single- auf Doppel-Hub umschalten. Dieses kann entweder über einen kleinen Hebel oder einen Stift geschehen. Bei Single-Hub wird nur beim Herunterdrücken Luft in das Board gepumpt. Bei Doppel-Hub beim Herunterdrücken und Hochziehen des Kolbens. Gerade am Anfang, um den ersten Druck auf das Board zu bekommen, empfiehlt sich die Doppel-Hub Funktion. Wenn es anstrengend wird, könnt ihr einfach auf Single-Hub umschalten. So ist das Board in der Regel noch schneller aufgepumpt.

Wieso zeigt meine SUP-Pumpe am Anfang keinen Druck an?

Das Aufpumpen eines SUP-Boards kann schnell anstrengend werden. Am Anfang hat jeder das Gefühl, das es gar nicht voran geht, weil sich die Druckanzeige kein bisschen nach oben bewegt. Dieses liegt einfach daran, dass erst mal überhaupt ein Druck vorhanden sein muss. Hierfür muss das iSUP erstmal in Form gebracht werden. Das heißt die erste Luft, bis das Board keine Falten mehr schlägt müssen erst mal aufgepumpt werden. Erst dann zeigt die Druckanzeige der Handpumpe etwas an.

Warum entweicht Luft aus meinem SUP-Ventil?

Entweder du hast nicht auf die richtige Ventilstellung (siehe oben) geachtet, oder den Ventil hat sich etwas gelöst. Bei vielen SUP-Boards liegt ein Ventilschlüssel mit bei mit welchem das Ventil ganz einfach wieder fest gezogen werden kann. Den Ventilschlüssel findest du meistens zusammen mit den Flicken in der Reparaturbox (Repair-Kit – orange Dose). Niemals mit dem Ventilschlüssel das SUP-Ventil grundlos rausschrauben!

Wie funktioniert das Aufpumpen mit elektrischen Pumpen?

Das Aufpumpen mit elektrischen Pumpen funktioniert, bis zur körperlichen Arbeit, genau wie bei der Handpumpe. Ihr bringt das Ventil in Stellung und schließt den Schlauch, diesmal von der elektrischen SUP-Pumpe, am Board an. Anschließend wird auf dem Display der gewünschte Druck ausgewählt und die Pumpe erledigt den Rest. Wir haben euch noch Infos zu elektrischen Pumpen zusammenfasst. Dort findet ihr auch noch mal alle Vor- und Nachteile.

Lohnt sich die Anschaffung einer elektrischen SUP-Pumpe?

Das Aufpumpen eines Stand Up Paddle Boards ist irgendwie immer lästig und nervig. Wer es nicht als Trainingseinheit oder als Warm-Up sehen möchte, kann hier schnell die Lust verlieren. Einige schwächere Personen schaffen es manchmal auch gar nicht den erforderlichen Druck überhaupt auf das SUP-Board zu pumpen, da es gerade gegen Ende viel zu anstrengend wird. In solch einem Fall lohnt sich sicherlich die Anschaffung einer elektronischen Pumpe. Es gibt mittlerweile auch günstigere Versionen mit Akku, die mit einer Ladung bis zu vier SUP-Boards aufpumpen können. Wir haben eine solche Pumpe getestet. Schau dir den Testbericht der Star Pump 8 oder auch der elektrischen Pumpe von Decathlon gerne bei uns an. Allerdings sind elektrische Pumpen immer laut und das Auto, wenn es denn am Zigarettenanzünder angeschlossen wird, muss beim Aufpumpen immer laufen. Nicht besonders schön für die Umwelt…

Muss ich das Board immer bis zum maximalen Druck aufpumpen?

Um die bestmöglichen Fahreigenschaften und die höchste Steifigkeit zu erhalten, empfiehlt es sich immer den maximalen Druck auf dein SUP-Board aufzupumpen. Du wirst einen Unterschied zwischen 10 und 15 psi bemerken. Die Fahrperformance ist deutlich besser und das Board biegt sich weniger im Wasser durch. Wenn du allerdings sehr wenig wiegst und ohnehin nur ein bisschen auf dem Wasser mit dem SUP-Board planschen möchtest, kannst du auch mal etwas weniger Luft aufpumpen. Wir haben aber die beste Erfahrung bei aufblasbaren SUP-Boards gemacht, wenn auch wirklich der maximale Druck auf dem Board aufgepumpt ist. Bei den Boards mit sehr hohem Druck (26, oder 18-20 psi) reichen meistens schon ca. 16-17 psi, um gute Fahreigenschaften zu bekommen. Diese halten zwar auch den angegebenen Druck aus, es wird aber am Ende schwierig diesen auch aufs Board zu pumpen, wenn nur die mitgelieferte Handpumpe benutzt wird.

Wie funktioniert das Aufpumpen bei einem SUP-Board mit zwei Luftkammern?

Beim Aufpumpen von einem iSUP, welches über zwei Luftkammern verfügt, muss immer erst die innere und erst dann die äußere mit Luft befüllt werden. Ansonsten geht ihr eigentlich genau so vor wie beim Aufpumpen von Stand Up Paddle Boards, die nur über eine Luftkammer verfügen. Eine detaillierte Anleitung zum Aufpumpen von Double Chamber Boards, findet ihr hier.

Wie pumpt ihr euer SUP-Board auf? Nutzt ihr die mitgelieferte Handpumpe oder habt ihr vielleicht schon eine elektrische Pumpe für Stand Up Paddle Boards gekauft? Habt ihr weitere Tipps für das Aufpumpen von SUP-Boards? Dann schreibt es gerne in die Kommentare!

Zuletzt aktualisiert am 18.05.2021 von Steffen

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Kommentare

Bernward Klein 20/06/2020 um 11:59

Hallo, kann ich das SUP während des Urlaubs die ganze Zeit, 2 – 3 Wochen unter Druck lassen? Oder zwischendurch mal ( z.B. Nachts ) Druck reduzieren?

Antworten

Steffen 22/06/2020 um 4:48

Du kannst es die ganze Zeit unter Druck lassen. Du wirst aber eventuell, je nach Board, einen Druckverlust nach ein paar Tagen feststellen 😉

Antworten

Gunther 14/07/2020 um 16:54

hallo,
ich hab folgendes Board FIREFLY SUP-Set 300 I 900 ONE SIZE.
Ich habe beim öffnen wohl den Deckel zu weit gedreht, und jetzt geht er nicht mehr drauf zum schließen.
Was bitte kann ich da machen?

Gruß Gunther

Antworten

Steffen 15/07/2020 um 2:43

So ganz habe ich das Problem noch nicht verstanden 😉 Welchen Deckel? Den Ventildeckel? Oder das ganze Ventil ausversehen rausgedreht? Das wäre nämlich nicht optimal…

Antworten

Renate Irmert 05/05/2021 um 18:50

Hallo, ich habe mir eine elektrische SUP Pumpe gekauft. Muss das Auto beim aufpumpen gestartet also an sein? Oder reicht es, wenn die Zündung an ist.

Antworten

Steffen 06/05/2021 um 6:44

Kommt auf die Pumpe an und steht meistens in der Bedienungsanleitung 😉 Das Aufpumpen, gerade dann wenn der Kompressor zugeschaltet ist, geht ordentlich auf die Batterie vom Auto. Nicht das du am Ende nicht mehr weg kommst 😉

Antworten

Eugen 28/05/2021 um 22:07

Hallo Steffen,

ich habe eine Frage zur Pumpe und meinem Board. Ich hoffe, Du kannst mir helfen.

Mein neues Board ist da und soll am Wochenende aufs Wasser. Nun ist mir beim 2. Aufpumpen Folgendes aufgefallen:

– im Lehrlauf zeigt der Zeiger des Manometers nicht auf null, geht aber beim Aufpumpen hoch,

– wenn ich auf das aufgepumpte Board zu Hause trete, habe ich das Gefühl, dass die oberste PVC-Schicht unter meinen Füßen etwas nachlässt bis sie dann auf die harte Unterschicht trifft und richtig fest wird.

Ist dies noch ok?

Antworten

Steffen 29/05/2021 um 16:35

Ehrlich gesagt verstehe ich nur Bahnhof 😀 Aber ein SUP-Board treten klingt grundsätzlich erstmal schon verkehrt. Da liegt vielleicht schon der Fehler. Der Rest ist zu umständlich geschrieben… Schau dir einfach ein paar Videos von uns an. Eigentlich sollte klar sein wie ein Board aufgepumpt wird. Wenn du es so gemacht hast, wird es wohl auch richtig sein 😀

Antworten

Eugen Weinberg 28/05/2021 um 23:29

Hi Steffen,

noch eine kleine Ergänzung: das gleiche Gefühl habe ich, wenn ich mit der Hand oder meinen Fingern auf das Board drücke. Das Board liegt dabei auf dem Boden. Drehe ich das Board zu 90° und stelle auf die Seite ist das Board richtig fest und lässt überhaupt nicht nach, wenn ich darauf mit der Hand drücke. Bin ich einfach paranoid?🤔

Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe!

Gruß,

Eugen

Antworten

Steffen 29/05/2021 um 16:35

Kurze Antwort: Ich habe keine Ahnung was du meinst 😀

Antworten

Thomas 07/06/2021 um 13:47

Hallo Steffen,
danke für Deine guten Infos.
Du schreibst, dass bei einem Doppelkammerboard immer die innere Kammer zuerst aufgepumpt werden soll.
Das finde ich einleuchtend für einen gleichmäßigen Druck auf beiden Kammern.
Bei meinem mistral SUP soll explizit erst die äußere Kammer auf Nenndruck aufgepumpt werden, bei gleichzeitig offenem Ventil der inneren Kammer. Dann soll der Ventilstift der inneren Kammer geschlossen werden und die innere Kammer auch auf Nenndruck gepumpt werden.
Ich habe den Verdacht, dass auf diese Weise der Nenndruck der äußeren Kammer überschritten wird. Wie siehst Du das?

Was bedeutet eigentlich das 2. Kästchen ohne Text, das man anklicken muss, bevor man das Formular absenden kann?

Antworten

Steffen 08/06/2021 um 4:22

Wenn es so in der Anleitung steht wird es schon stimmen 🙂 Wir hatten bisher nur Boards bei denen erst die Innere und dann die Äußere aufgepumpt wird… Wie lange hast du das Board denn schon? Wenn es jetzt noch lebt scheint ja alles in Ordnung zu sein. Das mit dem Kästchen frage ich mich auch. Irgendwie bekomme ich es aber nicht weg 😀

Antworten

Chris 15/06/2021 um 14:23

Hallo Steffen,
Ich bin Anfänger, habe ein neues Gladiator Elite 11,6 und Gladiator pro 12,6 … bei der Trockenübung / erstes Aufpumpen zeigen beide Manometer / beide Pumpen keine Druckanzeige, auch nicht bei „gefühlt“ festem Zustand/ hohem Boarddruck. Wenn ich die Pumpe ohne board nutze und gegen verschlossenen inflate / mit Korken verschlossen nutze, dann gibt es ManometerAnzeige., ergo Manometer nicht defekt. Meine Frage, kann das am Quersteg im Pumpenventil liegen, soll ich den rausbrechen ? Danke vorab für Deine Antwort. VG Chris

Antworten

Steffen 20/06/2021 um 18:59

Eigentlich zeigen die Pumpen das zuverlässig an. Geht die Anzeige erst hoch und anschließend wieder runter? Das kommt manchmal vor… Da musst du dann einfach darauf achten was sie beim Herunterdrücken des Kolbens anzeigt. Danach dann einfach richten. Meistens liegts am Dichtungsring unten am Pumpschlauch. Waren da nicht auch zwei unterschiedliche bei (einer schwarz und einer rot?). Eventuell einfach mal auf den anderen wechseln. Dann sollte das funktionieren. Liebe Grüße

Antworten

Frank 27/06/2021 um 16:49

Ich bin so ziemlich am Verzweifeln. Bei meiinem (neuen, bis jetzt nur einmal benutzten) SUP von Mistral pfeift nach dem Aufpumpen beim Abziehen des Pumpschlauchs ein großer Teil der Luft wieder raus. Ich hab vorschriftsmäßig das Ventil nach „außen“ gezogen, also in Stellung „geschlossen“. Trotzdem haut es die Luft nach dem Aufpumpen wieder raus. Im Bayonettanschluss des Pumpschlauchs ist ca. 1 cm tief in der Öffnung ein Quersteg, der offenbau das Ventil aufdrückt, wenn der Schlauch angeschlossen ist. Das Ventil schließt aber nicht beim Abziehen und die Füllung knallt laut wieder raus. Wollte das Ding schon entsorgen. Kann es sein, dass die Feder zu schwach ist? Oder ist das gar eine „Mistralkrankheit“?

Antworten

Steffen 27/06/2021 um 17:00

Hey Frank,
Keine Sorge. Es gab tatsächlich mal Pumpen, bei denen dieses von dir beschriebene Problem durch den Steg bestand. Allerdings dachten wir, dass diese mittlerweile nicht mehr im Handel auftauchen, da das ganze schon mehrere Jahre her ist. Wenn alles nichts hilft und die Luft tatsächlich aus dem Ventil raus kommt und nicht daneben, hilft eventuell das vorsichtige Rausbrechen des Stegs in der Mitte. Beinträchtigt in der Regel nicht die funktionsweise der Pumpe. Allerdings kann das Manometer danach nicht mehr dauerhaft den Druck anzeigen, sondern die Druckanzeige fällt dann immer wieder ab. Das heißt, du musst dann genau schauen wie viel PSI du schon auf dem Board hast. Ansonsten kann dir das aber helfen. Es kann aber auch schon helfen einfach den Dichtungsring unten am Pumpschlauch zu ändern. Meistens liegen doch sogar mehrere dafür bei? (einer rot und einer schwarz?)

Antworten

Matthias 10/07/2021 um 22:07

Hallo Steffen
Ich habe ein ähnliches Problem wie Chris. Heute hatte ich mein SUP zum ersten Einsatz am Wasser. Als das Board sich schon schön straff und fest anfühlte, zeigte das Manometer immer noch keinen Druck an. Ich habe dann aufgehört zu Pumpen, aus Angst, ich könnte das Teil beschädigen.
Auf dem Wasser fühlte sich das Board dann tatsächlich etwas schwammig an. Das Manometer funktioniert (hab’s getestet mit Abdichten) und der Schlauch verliert auch keine Luft beim Pumpen.
Ist es also tatsächlich so, dass man das Board, auch wenn es sich schon fest anfühlt, doch noch ziemlich viel fester aufpumpen muss?

Antworten

Steffen 11/07/2021 um 4:41

Genau so ist es 🙂 Wir haben hier schließlich keine Luftmatratze! Bis das Manometer den Druck anzeigt, der auch auf dem Ventil abgedruckt ist…

Antworten

Marc 19/07/2021 um 8:59

Hallo Steffen, mein Bluefin Cruise 12 ist letzte Woche angekommen und ich habe nach dem ersten Aufpumpen gemerkt, dass Luft entweicht. Am Sonntag habe ich dann das Ventil nachgezogen mit dem im Repair Kit enthaltenen Schlüssel. Da ich aber verzweifelt war und nicht wusste, woran es liegt, habe ich zuvor das Ventil komplett herausgeschraubt und nahezu direkt wieder eingeschraubt. Seither entweicht keine Luft mehr. Allerdings macht dein Satz mir Angst „Niemals grundlos rausdrehen“. Was kann passieren? Auf was muss ich nun achten oder etwas überprüfen?

Grüße
Marc

Antworten

Steffen 19/07/2021 um 9:09

Du hattest doch aber einen Grund 😉 Wenn nun alles dicht ist dann ist es okay. Die Aussage ist darauf bezogen, das einige um die Luft nach dem Paddeln mit dem Rausdrehen des Ventils aus dem Board lassen (weil es schneller geht)

Antworten

Marc 19/07/2021 um 10:40

Das stimmt, einen Grund hatte ich. Nur war ich mir nicht sicher, wie viel Grund ich haben sollte :D. 1. Wie fest sollte man es denn stellen? Anhand von Videos war ich erschrocken, wie fest es dort gezogen wurde. Bei mir war es bedeutend leichter, aber solange es nun dicht ist, sollte es ja fest genug sein und nachstellen kann ich noch immer.
2. Wie lange darf das SUP aufgepumpt sein? Ist es schlecht, wenn es 24 Stunden oder länger bei 15 PSI ist?

Grüße und vielen Dank!

Antworten

Steffen 19/07/2021 um 10:58

Wir haben Boards teilweise auch tagelang auf den maximalen Druck aufgepumpt. Vor allem bei den Mehrtagestouren. Bisher sind uns da keine Schäden in dem Zusammenhang aufgefallen. Vielleicht nicht direkt in die Sonne legen 😉

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