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Kleidung für Stand Up Paddling im Frühling

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, die oft auch schon Anfang bis Mitte März des Jahres sein können, kommt langsam wieder der Gedanke an unseren Lieblingssport Stand Up Paddling. Nur wenige Paddeln über die Wintermonate weiter, so dass für viele die Saison im Winter pausiert ist und im Frühjahr wieder startet. Doch gerade im Frühjahr gibt es bei der Kleidung für das Stand Up Paddling einiges zu beachten, da die Wassertemperaturen noch sehr niedrig sind. Außerdem muss im Frühjahr auch bedacht werden, das es einige Sperrzonen auf Gewässern gibt, da Vögel brüten und hierbei nicht gestört werden sollen. Ihr solltet euch vor dem Paddeln im Frühling deshalb ganz genau über die Bestimmungen für das jeweilige Gewässer informieren. Die Grundregel für Stand Up Paddling im Frühling: Passt die Kleidung an die Wasser- und nicht an die Lufttemperatur an! Wir möchten euch hier einige Tipps für die passende SUP-Kleidung im Frühling geben und euch sagen, warum ein Trockenanzug die beste Wahl ist.

Perfekt für den Frühling angezogen

Kleidung an die Wassertemperatur anpassen

Wer im Frühjahr mit Sportsachen oder sogar Badehose auf das SUP-Board steigt, bringt sich selber in Lebensgefahr. Denn das Wasser ist gerade im Frühjahr vom Winter noch sehr kalt. Bei einem Sturz ins Wasser erfährt der Körper im schlimmsten Fall einen Kälteschock, der tödlich enden kann. Die Schwimmfähigkeit ist bei kalten Wassertemperaturen ohnehin stark eingeschränkt. Selbst durchtrainierte und erfahrene Paddler können hier im schlimmsten Fall ertrinken. Hilfe ist, gerade im Frühjahr, meist nicht so schnell vor Ort, da die Gewässer insgesamt noch leer und unbelebt sind. Dementsprechend müsst ihr im Frühjahr verhindern, das euer Körper mit dem kalten Wasser in Berührung kommt oder ihr zumindest eine wärmende Schutzschicht am Körper habt (Neopren o.ä.), die euch beim einem Sturz ins Wasser wertvolle Minuten verschafft. Schließlich können im Frühjahr, gerade in der Sonne, auch schon mal 15°C Lufttemperatur sein. Das Wasser ist meist deutlich kälter, meist nur so um die 10-12°C, so dass der Temperaturunterschied hier bei teilweise bis zu 30°C liegt. Hier ist die Gefahr eines Kälteschocks besonders groß!

Trockenanzug ist perfekt geeignet

Ein Trockenanzug sorgt, wie der Name schon vermuten lässt, dafür, dass der Körper wirklich trocken bleibt, wenn ihr doch mal ins Wasser fallen solltet. Voraussetzung ist natürlich, das ihr den Trockenanzug auch zu lasst und niemals den Reißverschluss, auch vielleicht nur ein Stück, öffnet. Auch wenn euch im Trockenanzug aufgrund der warmen Lufttemperaturen und der Sonne schon warm wird, müsst ihr diesen unbedingt zu lassen! Denn wenn ihr diesen, auch nur zum Teil, öffnet, dringt oben Wasser ein und der SUP-Trockenanzug füllt sich in wenigen Sekunden komplett mit Wasser. Dieses Wasser kann, durch die Manschetten an den Füßen, nicht wieder herauslaufen. Ihr schafft es dann nicht mehr euch über Wasser zu halten oder zurück aufs SUP-Board zu klettern -- Lebensgefahr! Der Trockenanzug selber besteht aus sehr dünnem Material, hält den Körper zwar trocken, aber nicht warm. Ein SUP-Trockenanzug hat keine wärmende Funktion, so dass noch die passende Kleidung darunter angezogen werden muss. Hier könnt ihr, je nach Lufttemperatur variieren. Bei uns haben sich Skiunterwäsche oder sehr dünne atmungsaktive Neoprenshirts bewährt. Wichtig ist, dass ihr als Unterbekleidung atmungsaktive Kleidung wählt, damit der Schweiß vom Körper weg transportiert werden kann.

Starboard All Star Trockenanzug (blau/rot)
  • atmungsaktive Membran & wasserdichte Reißverschlüsse
  • maximale Bewegungsfreiheit für SUP
  • hohe Passgenauigkeit (enger Schnitt) und hochwertiges Material
  • zusätzliches wasserdichtes Schlüsselfach“

Vorteile eines Trockenanzugs

  • flexibles weiches und dünnes Material für maximale Bewegungsfreiheit
  • atmungsaktive Membran, so dass Schweiß nach außen transportiert werden kann
  • von außen wasserdichtes Material
  • Latex- oder Neoprenmanschetten am Hals, an den Armen und an den Füßen
  • wasserdichte Reißverschlüsse verhindern Wassereintritt
  • durch passende Unterbekleidung das ganze Jahr nutzbar (365 Tage)

Video zur SUP-Kleidung im Frühjahr

Die RICHTIGE Kleidung für Stand Up Paddling im FRÜHLING ☼

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Beim Anziehen auf Dichtigkeit prüfen

Wer einen Trockenanzug anzieht, muss diesen vor dem Paddeln unbedingt auf Dichtigkeit prüfen. Nach dem Anziehen ist der Anzug mit Luft befüllt. Diese Luft bekommt ihr einfach aus dem Anzug, indem ihr, noch an Land, in die Hocke geht und an der Neopren- oder Latexmanschette den Anzug etwas öffnet. So kann die Luft nach oben aus dem Trockenanzug entweichen. Die Manschetten am Hals oder an den Füßen können am Anfang etwas ungewohnt sein, da sie sehr eng und fest anliegen müssen, damit der Trockenanzug auch wirklich dicht ist und ein Eindringen von Wasser verhindert wird. In den meisten Fällen vergesst ihr diesen Druck am Hals nach den ersten Minuten auf dem Wasser komplett.

Warme Füße durch wasserdichte Socken oder Neoprenschuhe

Wer im Frühjahr auf dem Stand Up Paddle Board steht, wird mit den Füßen, trotz Trockenanzug, Kontakt zum kalten Wasser haben. Dieses kann nach kurzer Zeit schon unangenehm werden, wenn das kalte Wasser über die Standfläche schwappt und ständig mit den Füßen in Berührung kommt. Dementsprechend müsst ihr auch an den Füßen für ausreichenden Wärmeschutz sorgen. Hier haben sich bei uns wasserdichte Socken oder Neoprenschuhe bewährt. Allerdings müsst ihr auch hier auf eine gute Passgenauigkeit achten, da ihr sonst das Gefühl für das Board verliert, wenn ihr die Standposition einmal wechseln möchtet. Ihr könnt auch wasserdichte Socken mit alten Sport- oder Wanderschuhen kombinieren. So habt ihr noch eine richtige Sohle und einen festen Tritt auf dem Stand Up Paddle Board. Wichtig auch bei der Bekleidung an den Füßen: Sie muss passen und ihr müsst auch damit im Notfall schwimmen können! Solltet ihr Neoprenschuhe wählen, die nicht wasserdicht sind, ist die Wirkung wie bei einem perfekt passenden Neoprenanzug -- das Wasser im Schuh, welches zwischen der Haut und der Neoprenschicht liegt, wird erwärmt und sorgt für eine Wärmefunktion. Wichtig hierbei ist aber auch eine hohe Passgenauigkeit, da nur so die Wärmefunktion aufrecht erhalten werden kann! Wir haben zur passenden Bekleidung an den Füßen auch schon einmal alles Wichtige für euch in einem extra Beitrag zusammengefasst.

SealSkinz Waterproof Cold Weather Mid Length Sock, Black/Grey, L
  • Wasserdicht - dreischichtiger Aufbau sorgt für Wärme, Haltbarkeit und Wasserdichtheit
  • Komfort - Futter aus Merinowolle bietet Feuchtigkeitsregulierung, Isolierung und Komfort
  • Halt - Elastizitätszonen für zusätzlichen Halt

Bis wann einen Trockenanzug tragen?

Ganz genau kann diese Frage nicht beantwortet werden, da jedes Jahr ein bisschen anders ist. Ihr müsst die Wahl der richtigen Bekleidung für SUP im Frühling nach der Wassertemperatur richten. Im Frühjahr ist es tagsüber oft schon sehr warm, nachts aber noch sehr kalt, so dass sich das Wasser in den Gewässern nicht richtig aufheizen kann. Dementsprechend kann es sein, dass ihr bis Mitte Ende Mai mit einem Trockenanzug unterwegs sein solltet. Es kann aber auch sein, das die Wassertemperaturen Ende April (gegen Ostern) schon wieder die kritische Marke überschritten haben, so dass hier schon auf den Trockenanzug verzichtet werden kann.

Neoprenanzug nicht optimal

Wer sich die Vorteile von einem Trockenanzug angeschaut hat, wird schnell die Nachteile von einem Neoprenanzug erkennen. Dieser verfügt nämlich nicht über eine atmungsaktive Membran und ist für Sportarten im Wasser konzipiert. Natürlich kann einen ein Trockenanzug auch warm halten, wenn es mal zu einem Sturz ins Wasser kommen kann. Allerdings bietet er keinen Wärmeaustausch, so dass der Schweiß nicht nach außen transportiert werden kann. Wer aktiv paddelt, wird im Neoprenanzug schnell ins Schwitzen kommen. Danach fängt der Körper, durch den Wind-Chill Effekt, ganz schnell an zu frieren, da die Wärmefunktion (das Erwärmen von Wasser zwischen Neoprenmaterial und Haut) an Land nicht funktioniert. Dementsprechend können wir für das Stand Up Paddling in der kalten Jahreszeit keinen Neoprenanzug empfehlen -- auch wenn er deutlich günstiger ist, als ein Trockenanzug.

Stand Up Paddling: 365 Tage im Jahr

Ihr könnt theoretisch das gesamte Jahr auf dem SUP-Board unterwegs zu sein. Natürlich müsst ihr eure Kleidung immer entsprechend anpassen und variieren. Aber auch zur kalten Jahreszeit kann Stand Up Paddling viel Spaß bringen und einem ganz neue Eindrücke verschaffen. Wir haben euch die Kleidung für SUP über das Jahr schon einmal zusammengestellt, so dass ihr hier die ganzen Jahreszeiten schnell und einfach miteinander vergleichen könnt. Wenn ihr Kleidung für SUP im Winter sucht, schaut euch unseren Beitrag zu diesem Thema auch gerne an und lasst Feedback in den Kommentaren da.

Was zieht ihr im Frühjahr auf dem Stand Up Paddle Board an? Seid ihr zu dieser Jahreszeit überhaupt auf dem Wasser unterwegs? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Schreibt dieses gerne als Kommentar unter diesen Beitrag!

Lass gerne eine Bewertung da!
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