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Stand Up Paddling im Hamburger Hafen verboten

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Stand Up Paddler im Hamburger Hafen eingeschränkt werden. Es wurden immer mehr Wassersportler, die in der Speicherstadt, Hafencity und auf dem Hauptstrom der Elbe zwischen den Fähren, Kreuzfahrt,- und Containerschiffen entlang gefahren sind. Dieses dürfte vor allem an der zunehmenden Beliebtheit von SUP über die letzten Jahre liegen. Allerdings auch an den neuen aufblasbaren Boards, sogenannten iSUP, die sich einfach überall einfach und schnell hin transportieren lassen. Sie sind in einem großen Rucksack einfach verstaut und finden auch im Kofferraum eines Kleinwagens problemlos Platz. So ist es wenig verwunderlich, dass auch im Hafengebiet zunehmend Paddler unterwegs waren. Jetzt im Sommer 2019 hat die Stadt Hamburg ein Verbot für das Stand Up Paddling im Hamburger Hafengebiet ausgesprochen. So schade es im ersten Moment auch klingen mag, da die Speicherstadt und die Hafencity mit der Elbhilharmonie eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlen, ist es auf den zweiten Blick ein verständliches und, in meinen Augen, auch nachvollziehbares Verbot. Die Stadt Hamburg begründet das Verbot im Hafengebiet mit Strömung, Wellen und den daraus resultierenden Gefahren – und sie hat Recht!

Gefahren beim SUP werden oft unterschätzt!

Ich bin selber Stand Up Paddler und müsste doch bei so einem Verbot eigentlich auf die Barrikaden gehen? Nein, ich persönlich finde das Verbot zwar nicht gut, aber trotzdem richtig. Schließlich passieren jährlich schon genug tödliche Unfälle beim Stand-Up-Paddling. Die Gefahren beim Stand Up Paddling werden, gerade von Neueinsteigern und Anfängern, oft unterschätzt. Viele beschäftigen sich auch gar nicht mit dem Thema Sicherheit beim Stand Up Paddling, so dass dann tatsächlich viele immer noch komplett ohne Sicherheitsausrüstung auf dem Wasser unterwegs sind. Die Elbe ist ein Fließgewässer mit Strömung, Wellen und gefährlichen Unterströmungen. Hinzu kommt der Schiffverkehr und die Kaimauern, welche die Wellen noch unberechenbarer machen. Wer bei so einer Location ohne Sicherheitsleine (Leash) und Schwimmweste unterwegs ist, der bringt sich ganz schnell in Lebensgefahr! Ja, Stand Up Paddling ist leicht zu erlernen, doch ein beschäftigen mit wichtiger Sicherheitsausrüstung gehört zur Pflicht eines jeden Paddlers! Auch die Vorfahrtsregeln auf dem Wasser sollten vor dem Fahren im Hafengebiet auf jeden Fall verinnerlicht werden.

SUP in der Speicherstadt Hamburg

Das Verbot ist die Konsequenz von Fehlverhalten!

Viele Stand Up Paddler haben sich eben nicht an die Vorfahrts- und Verhaltensregeln auf dem Wasser gehalten und waren zum großen Teil tatsächlich ohne Leash und Schwimmweste unterwegs. Auf den Knien ging es dann über den Hauptstrom der Elbe, direkt entlang der Kaimauer neben den großen Kreuzfahrtschiffen – ein auch für mich beängstigendes Bild! Die Zunahme von Stand Up Paddlern auf dem Wasser in Kombination mit dem falschen Verhalten, konnte eigentlich nur zu einem Verbot im Hafen von Hamburg bedeuten. Die Stadt Hamburg hatte hier in meinen Augen gar keine andere Wahl! Anstatt nun mit erhobenem Finger auf die Stadt Hamburg zu schimpfen, sollte sich jeder mal an seine eigene Nase fassen! Denn nur so bleiben uns in Zukunft weitere Verbote für das Stand Up Paddling erspart!

Paddeln auf der Alster bleibt erlaubt!

Die beliebteste Paddel-Strecke in Hamburg ist und bleibt die Binnen- und Außenalster mit ihren Kanälen und Fleeten. Glücklicherweise ist dieses Gebiet vom Verbot ausgenommen, so dass hier weiter gepaddelt werden darf. Auch die Dove- und Gose-Elbe und die Bille bleiben uns als Stand Up Paddler erhalten. Jeder der dort unterwegs ist, sollte sich allerdings an Regeln halten und sich zumindest schon mal mit dem Thema Sicherheit auf dem SUP-Board beschäftigt haben!

Wie ist eure Meinung zum Verbot von Stand Up Paddling im Hamburger Hafengebiet? Schreibt eure Meinung gerne als Kommentar unter diesen Beitrag!

Die Bilder in diesem Beitrag sind alle VOR dem Verbot entstanden!

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