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FJORD Trockenanzug im Test – StandOut SUP Wear (2022)

660,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Marke
Art
ModellnameFjord
wasserdicht
Wasserdicht bis18.000 mm
atmungsaktiv
Atmungsaktivität26.000 g/m²
Gewicht922g
Material100% Polyester
Material-Lagendreilagig
ArmabschlussNeopren-Manschette
BeinabschlussNeopren-Manschette
Füßlinge
Trockenreißverschluss
Anordnung Reißverschlusshorizontaler Reißverschluss
Besonderheitenabnehmbare Kapuze, geschweißte Nähte, zusätzliche wasserdichte Tasche, extra Reißverschluss für Toilettengang, verstellbares Taillenband

Wir haben von der Marke StandOut SUP-Wear auch in dieser Saison wieder die neuesten Trockenanzüge für ein Testen und Ausprobieren zur Verfügung gestellt bekommen. Nachdem schon die Vorgängermodelle (der Race und der Dare II hier im Test) hervorragend abgeschnitten haben, waren wir natürlich auch sehr gespannt auf die komplett überarbeiteten neuen Trockenanzüge der Marke Stand Out. Der Fjord Dry Suit ist der Nachfolger vom DARE II Modell, der auch inklusive Kapuze ausgeliefert wurde. Die neuen StandOut SUP Wear Trockenanzüge bestehen nun zu 100% aus recyceltem Polyester und bieten vom Material durch ein 4-Wege-Stretch noch mehr Bewegungsfreiheit. Auch die Farben wirken insgesamt frischer und moderner. Das Modell Fjord, um welches es in diesem ausführlichen Testbericht geht, ist das Premium-Modell von StandOut SUP Wear. Mit einem Anschaffungspreis von ca. 660 Euro nicht ganz preiswert, dafür aber inklusive Kapuze und einem insgesamt hochwertigem Material und innerhalb der EU, in Slowenien, gefertigt. Etwas preiswerter ist das neue Modell BORA, welches für ca. 570 Euro erhältlich ist. Es handelt sich beim dem DrySuit allerdings auch um ein EU-Produkt, welches „Made in Slowenien“ ist und von Hand verarbeitet wird.

Der hier getestete Trockenanzug wurde uns von StandOut für einen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Allerdings haben wir keine Vorgaben bekommen und konnten diesen ehrlich testen und bewerten. Es ist uns wichtig das an dieser Stelle zu erwähnen!

Solltet ihr allgemeine Fragen zu Trockenanzügen haben, schaut euch gerne unseren Trockenanzug FAQ-Beitrag an, in welchem die meistgestellten Fragen beantwortet werden. Du hast wenig Zeit oder keine Lust auf Lesen? Schau dir den Video-Test zum Dare II bei YouTube an.

Daten und Fakten

  • Modellname: SUP Dry Suit FJORD
  • Preis: ca. 660 Euro
  • Gewicht:
    • Größe L ca. 922 Gramm (ohne Kapuze ca. 822 g)
  • Wasserdicht bis 18.000 mm
  • Atmungsaktivität 26.000 g/m²
  • abnehmbare Kapuze
  • geschweißte Nähe
  • YKK Trockenreißverschluss
  • Neopren Manschetten (Arme und Beine)
  • 4-Wege-Strech-Material
Der FJORD Trockenanzug bietet im Gegensatz zum neuen Bora Dry Suit einen vertikalen Reißverschluss wodurch das An- und Ausziehen besonders leicht fällt

Vor- und Nachteile im Überblick

Für alle die wenig Zeit haben, findet ihr an dieser Stelle die Vor- und Nachteile vom FJORD Trockenanzug einmal zusammengefasst. Die Aufstellung soll euch dabei helfen, schnell zu entscheiden, ob der Trockenanzug für euch überhaupt geeignet ist.

Vorteile

  • hochwertige Verarbeitungsqualität
  • angenehmes Tragegefühl durch Neopren-Manschetten
  • 4-Wege-Stretch-Material = maximale Bewegungsfreiheit
  • zusätzliche Tasche im Rückenbereich
  • sehr niedriges Gesamtgewicht
  • einfaches Anziehen dank Front-Zip Reißverschluss
  • hohe Atmungsaktivität

Nachteile

  • Anschaffungspreis sehr hoch
  • Zusatztasche nicht wasserdicht

Diese Größen haben wir getestet

Das Finden der richtigen Größe bei Trockenanzügen ist nicht immer ganz einfach. Niemand möchte einen zu kleinen Drysuit beim Stand Up Paddling haben, da eine hohe Bewegungsfreiheit enorm wichtig ist, damit es beim Paddeln nirgends zieht. Ein zu großer Trockenanzug wirkt am Körper schnell wie ein großer Sack der übergestreift wurde. Wir haben den StandOut SUP Wear Fjord Dry Suit in der Größe L getestet. Für Steffen mit seinen ca. 185 cm Größe ist dieser perfekt geeignet. Durch das Taillenband lässt sich dieser im Hüftbereich hervorragend enger stellen. Am Oberkörper hat der Fjord Trockenanzug auf den ersten Blick etwas viel Stoff, was sich aber beim Paddeln als perfekt herausgestellt hat, da so auch beim sportlichen Paddeln noch die maximale Bewegungsfreiheit gegeben ist und es weder im Schritt noch unter den Achseln zieht.

Außerdem passt so auch problemlos noch wärmende Kleidung unter den Anzug, wenn an kalten Wintertagen mit dem Anzug gepaddelt wird. Ein Langarmshirt oder eine dünne Fleece-Jacke passen noch problemlos unter den Trockenanzug. Für eine Körpergröße von über 182 cm würde ich wahrscheinlich immer wieder zu Größe L greifen, auch wenn die Größe M auf den ersten Blick, gerade bei schlanken Personen, einen etwas besseren Sitz zu haben scheint. Allgemein lässt sich sagen, dass der Trockenanzug lieber etwas zu groß als zu klein gewählt werden sollte. Wer also zwischen zwei Größen schwankt, sollte immer die größere nehmen, damit dann auch problemlos warme Kleidung unter dem Anzug getragen werden kann und die maximale Bewegungsfreiheit gegeben ist. StandOut SUP Wear stellt auch eine Größentabelle (siehe unten) zur Verfügung, so dass mit ein bisschen ausmessen problemlos die passende Trockenanzug Größe gefunden werden dürfte.

Größentabelle von StandOut SUP Wear für den FJORD Trockenanzug

Design und Verarbeitung

Der Fjord DrySuit hat im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Dare II, ein Design-Update bekommen. Die Farben wirken insgesamt frischer und moderner mit den hellblau-gelben Farben. Die größte Neuerung bei den neuen StandOut Dry Suits ist, das diese aus 100% recyceltem Polyester bestehen. So bekommen hier alte Plastikabfälle (Fischernetze u.a.) einen neuen Verwendungszweck als Trockenanzug. Das macht den StandOut Dry Suit nachhaltig und spiegelt ganz klar den Trend der Zeit wider, um dem Plastikwahn entgegen zu wirken. StandOut ist in dieser Hinsicht Vorreiter bei den Trockenanzügen und wir sind auch gerne bereit etwas mehr für ein nachhaltiges Produkt zu bezahlen. Bisher kannten wir dieses Konzept nur von SUP-Rucksäcken. Die genaue Material-Zusammensetzung ist beim StandOut Dry Suit allerdings nicht bekannt. Bei den Stand Out Trockenanzügen handelt es sich um Premium-Modelle, die von Hand, hochwertig verarbeitet wurden.

Vertikaler Front-Zip Reißverschluss

Der Fjord Trockenanzug hat einen vertikalen Front-Zip Reißverschluss. Dieser ist von der Marke YKK. Durch die vertikale Öffnung ist das Handling mit dem Reißverschluss besonders einfach und ein Öffnen und Schließen funktioniert problemlos ohne dass sich mit dem Körper verdreht werden muss. So kann der Anzug am Ende einfach wie eine Jacke geschlossen werden. Eine Besonderheit ist, dass der Reißverschluss nun auch noch zusätzlich von unten geöffnet werden kann wodurch sich für die Männer eine einfache Möglichkeit für den Toilettengang ergibt, ohne dass der ganze Trockenanzug ausgezogen werden muss. Der YKK Reißverschluss ist wasserdicht, wenn dieser wirklich komplett verschlossen ist (Reißverschluss bis zum Ansatz ziehen!). Ein vertikaler Reißverschluss hat den Vorteil des einfachen Öffnen. Allerdings ist er im Nachteil, wenn es um die Dichtigkeit im Halsbereich geht, da hier die Öffnung, bedingt durch den Reißverschluss, immer größer sein muss, als bei den Trockenanzügen mit horizontalem Reißverschluss und einer engeren Halsmanschette und hier auch nie so dicht sein kann. Wer das weiß, weiß aber auch auf dem Wasser damit umzugehen. Dadurch kann im Halsbereich oben bei dem Fjord Trockenanzug tendenziell schon einfacher Wasser hineinlaufen, das sind aber, wie wir an dieser Stelle vorwegnehmen können, wirklich nur kleinste Mengen, die nie in den kritischen Bereich kommen.

Neopren-Manschetten an Armen und Beinen

StandOut setzt beim Fjord wieder auf Neopren-Manschetten an den Arm- und Beinabschlüssen. Die Neoprenmanschetten sind ausreichend lang und eng, so dass diese auch mit ausreichend Neoprenstoff eng auf der Haut aufliegen. Trotzdem bieten diese genug Flexibilität, so dass das Anziehen leicht von der Hand geht. Das sorgt insgesamt für eine bessere Wasserdichtigkeit. Der Vorteil von Neopren-Manschetten ist der angenehmere Tragekomfort und eine bessere Hautverträglichkeit (Stichwort: Latex-Allergie) im direkten Vergleich mit Latex-Manschetten. Allerdings können Neoprenmanschetten nie so dicht sein wie Latex-Manschetten, die meistens deutlich enger auf der Haut abschließen und wirklich zu 100% wasserdicht sind. Neoprenstoff saugt sich in der Regel mit Wasser voll. Die Wasserschicht zwischen Neoprenstoff und der Haut wird erwärmt wodurch auch bei den kompletten Neoprenanzügen eine Wärmfunktion entsteht. Das ist zwar bei dem Trockenanzug mit den Abschlüssen nicht relevant, sollte aber einfach bedacht werden, wenn lange Unterbekleidung unter dem Dry Suit getragen wird. Durch die langen, nach einem Sturz nassen, Neoprenmanschetten, kann auch die Kleidung (Langarmshirt) als darunterliegende Kleidungsschicht leicht nass werden, wenn dieses zu nah an den Neoprenmanschetten anliegt.

Abnehmbare Kapuze ist inklusive

Der Fjord DrySuit verfügt über eine abnehmbare Kapuze. Diese wird einfach am Kragen mit Druckknöpfen angeklippt und hält anschließend perfekt. Zudem kann diese im Vorderbereich noch zusätzlich verschlossen werden, wenn der Wind einmal stark unter die Kapuze weht. Die Kapuze hat zudem einen integrierten Schirm, der bei Regen das Wasser vom Gesicht fern hält. Die Kapuze ist beim Fjord Trockenanzug im Lieferumfang enthalten und ist ein ganz klarer Pluspunkt bei wirklich schlechtem Herbst- und Winterwetter. Die Kapuze kann bei Nichtgebrauch einfach abgenommen werden.

4-Wege-Stretch Material für maximalen Tragekomfort

Eine große Neuerung der neuen StandOut Trockenanzüge ist das neue Material. Die genaue Materialzusammensetzung bleibt ein Betriebsgeheimnis, trägt sich aber am Körper unglaublich angenehm. Der Stoff fühlt sich an wie leichte Sportbekleidung. Eine Besonderheit ist, dass der Stoff in alle Richtungen dehnbar ist. Das sorgt für einen noch besseren Tragekomfort und noch mehr Bewegungsfreiheit beim Paddeln. Das 4-Wege-Stretch-Material hatten der Dare II und der Race Trockenanzug von StandOut noch nicht. Bei den neuen Fjord, Bora und Gaia Dry Suits bietet StandOut ein gelungenes Material Update. Wenn auch bedacht werden sollte, dass der Stoff sehr dünn ist und deshalb keine Wärmfunktion bietet. Die Wärme an kalten Paddeltagen kommt letztendlich von der wärmenden Unterbekleidung. Der Dry Suit sorgt nur für ein trockenes Paddelerlebnis, wenn es doch einmal zu einem Sturz ins Wasser kommen sollte.

Verschweißte Nähte für maximale Qualität

Die Nähte beim Trockenanzug sind, neben der Naht, mit einem zusätzlichem Schweißband versehen, so dass hier eine Hundertprozentige Wasserdichtigkeit gegeben ist und an den Nähten kein Wasser in den Trockenanzug eindringen kann. Die Nähte sind sauber verarbeitet und im nachhinein auch sauber mit einem Schweißband versehen worden. Beim gesamten Anzug sind uns keine schlecht verarbeiteten Nähte aufgefallen. Selbst an den Stellen wo viele Nähte im Innenbereich zusammenlaufen, ist alles einwandfrei verarbeitet. Die Verarbeitung und die Gesamtqualität von StandOut ist, wie auch schon bei den Vorgängermodellen, einwandfrei und Premium Qualität.

Weitere Features

Am Rücken hat der Fjord Trockenanzug eine zusätzliche kleine Tasche im Rückenbereich. Diese ist zwar mit einem Trockenreißverschluss versehen, ist allerdings nicht wasserdicht. Wer also seinen Fahrzeugschlüssel oder sein Smartphone in diese Tasche packen möchte, sollte diese noch extra verpacken. Beides passt aber problemlos in die kleine Zusatztasche am unteren Rücken. Außerdem hat der Fjord Dry Suit ein verstellbares Taillenband, welches sich mit zwei Klettverschlüssen beliebig enger stellen lässt und den einteiligen Trockenanzug optisch wie einen Zweiteiler wirken lässt. Das Taillenband sorgt für einen insgesamt besseren Sitz, da der Unterkörper optisch vom Oberkörper abgetrennt wird. Bei einer sehr groß gewählten Größe ist am Oberkörper allerdings relativ viel Stoff, der einem beim ersten Anziehen vielleicht etwas viel vor kommt. Allerdings fällt die Mehrmenge an Stoff auf dem Wasser beim Paddeln gar nicht mehr ins Gewicht, da so der Arm beim Paddelschlag maximal gestreckt und bewegt werden kann, ohne dass es an irgendeiner Stelle den Anzugs zieht.

Tasche im Rückenbereich

Praxistest: Der FJORD Trockenanzug beim SUP

Maximale Bewegungsfreiheit ist gegeben

Bevor ich den FJORD Trockenanzug getragen habe, dachte ich dass die Vorgängermodelle vom Tragekomfort und der Bewegungsfreiheit schon nahezu perfekt sind. Ich wurde eines besseren belehrt! Die neuen StandOut Trockenanzüge erreichen in dieser Hinsicht noch ein ganz neues Level, welches mich als Tester letztendlich doch überrascht hat. Gerade der neue flexible Stoff macht den Fjord Dry Suit einfach noch besser und angenehmer zu tragen. Der Anzug ist beim Tragen weder spür- noch hörbar. Es raschelt kein Stoff und der leichte Polyester-Stoff fühlt sich an wie eine zweite Haut. Selbst bei wärmeren Außentemperaturen, wenn ich lediglich eine Badehose und ein kurzes Shirt unter dem Trockenanzug getragen habe, hat sich dieser wie locker leichte Sommerbekleidung angefühlt – einfach perfekt! Beim Paddeln ist der Anzug auch nach stundenlangem Tragen nicht unangenehm, da die Neoprenmanschetten einfach deutlich angenehmer sind. Bei Latex-Manschetten hatte ich oft das Problem das diese meine Beine leicht abgeschnürt und auf Dauer einfach unangenehm waren. Mir persönlich gefallen deshalb die Neoprenmanschetten, die beim Fjord zum Einsatz kommen, deutlich besser! Am Hals setzt der Trockenanzug auch auch auf eine Neoprenmanschette. Diese wird mit zwei überlappenden Teilen und einem Klettband sicher verschlossen. Beim ersten schließen etwas unangenehm und danach genau so komfortabel wie die Neoprenmanschetten an den Armen und Beinen.

Wasserdichtigkeit beim Sturz ins Wasser

Ein Trockenanzug soll einen beim Sturz ins Wasser natürlich möglichst trocken halten. Das dieses beim Fjord durch den vertikalen Reißverschluss mit dem Kragen wahrscheinlich nicht zu einhundertprozent gewährleistet ist, dachte ich schon beim ersten Anprobieren. Das liegt einfach an der Positionierung des Reißverschlusses und ist eine grundsätzliche Schwäche bei Trockenanzügen mit Neoprenkragen. Der Kragen kann natürlich durch die Öffnung nicht so eng anliegen wie die Modelle mit dem horizontalen Reißverschluss (Bei StandOut das BORA-Modell). Ob es nun an meinem schmalen Hals lag oder einfach daran das ich mehrmals hintereinander ins Wasser gesprungen bin, kann ich nicht sagen. Allerdings sind bei mir an zwei unterschiedlichen Testtagen beim Reinspringen ins kühle Nass, kleine Mengen Wasser im Kragenbereich in den Anzug gelaufen. Das waren allerdings wirklich nur ganz geringe Mengen mit denen ich schon gerechnet hatte. Die Menge lag nicht im kritischen oder gefährlichen Bereich und ich hatte immer den Eindruck das ich nun problemlos meine SUP-Einheit fortsetzen könnte. Im Grunde lag die eingedrungene Menge an Wasser im Rahmen und war in dem Umfang wie wir es auch erwartet hatten. An den Armen und Beinen ist kein Wasser durch die Neoprenmanschetten eingedrungen. Diese sind wirklich zu 100% wasserdicht.

Mehr Isolation vor dem kalten Wasser

Was mir beim Reinspringen ins kalte Wasser auch aufgefallen ist, ist das der Stoff beim Fjord Trockenanzug die Kälte vom Wasser nicht direkt auf die Haut weitergibt. Bei den Vorgängermodellen habe ich das kalte Wasser gefühlt direkt auf der Haut darunter gespürt, wenn ich ins Wasser gesprungen bin. Die neuen Modelle isolieren etwas besser vor dem kalten Wasser. Die Kälte des Wassers wird nicht direkt übertragen, so dass die neue Stoff-Zusammensetzung hier wirklich besser isoliert.

Atmungsaktivität ist gewährleistet

Gerade im Frühjahr kann es mit einem Trockenanzug auf dem Wasser schon sehr warm werden, wenn die Lufttemperaturen sich der 20°C Marke nähern. Das Wasser ist trotzdem oft bis in den Mai hinein noch sehr kalt, so dass das Tragen eines Trockenanzugs die sicherste und beste Variante für das Paddeln in dieser Jahreszeit ist. Der leichte Polyester-Stoff zeigt auch hier eindrucksvoll wie atmungsaktiv er ist. Der Schweiß wird hervorragend nach außen getragen, so dass ein Überhitzen oder extrem starkes Schwitzen ausgeschlossen ist. Natürlich habe ich auch bei solchen Außentemperaturen und sportlichem Paddeln im Anzug leicht geschwitzt, das ist aber normal beim Sport treiben. Stand Out gibt eine Atmungsaktivität von 26.000 ml/m2 in 24 Stunden an. Bei der Wasserdichtigkeit wird mit einer Wassersäule von 18.000 mm geworben. Wir können mit solchen Zahlen wenig anfangen, sondern müssen es auf dem Wasser spüren. Hier konnte der Fjord Trockenanzug beim Tragekomfort, auch bei wärmeren Außentemperaturen überzeugen, so dass wir in dieser Hinsicht begeistert sind.

Haltbarkeit & Robustheit

Wir haben den Trockenanzug der Marke Stand Out SUP Wear über einen Monat intensiv genutzt und getragen und sind begeistert. Der Stoff ist minimal dicker und auch robuster als bei den Vorgängermodellen. Allerdings hat der Dry Suit natürlich trotzdem noch einen leichten dünnen Stoff, da nur da die Atmungsaktivität beim Stand Up Paddling noch gegeben ist. Im Testzeitraum hat der Anzug keine Schwächen aufgezeigt. Allerdings sollte natürlich durch das dünne Material noch etwas mehr aufgepasst werden, wenn an irgendwelchen Spitzen Gegenständen vorbeigegangen wird oder sich auf irgendetwas drauf gesetzt wird. Wie sich der Anzug über eine Nutzung vom gesamten Jahr schlägt werden wir dann am Ende des Jahres 2022 sehen. Doch auch hier wird der Anzug wahrscheinlich überzeugen, da auch die Vorgängermodelle nach 2 Jahren Nutzung immer noch im Einsatz sind.

Fazit

StandOut SUP Wear macht seinem Name alle Ehre! Sie zeigen mit dem neuen FJORD eindrucksvoll was zwei Jahre Entwicklungszeit bei Trockenanzügen ausmachen können. Wir sind vom Konzept mit der nachhaltigen Produktion genauso begeistert wie vom Anzug selber. StandOut hat sich Gedanken gemacht, hat Kritik an den Vorgängermodellen ernst genommen und bei den neuen Trockenanzügen konsequent verbessert. Der 4-Wege-Stretch hebt die Passgenauigkeit und den Tragekomfort auf ein ganz neues Level, so dass die Anzüge nun in dieser Hinsicht auf Augenlinie mit der Konkurrenz sind. Das der Trockenanzug innerhalb der EU von Hand gefertigt ist, relativiert den, auf den ersten Blick, hohen Anschaffungspreis, schon wieder etwas. Wer ernsthaft 365 Tage im Jahr auf dem SUP-Board verbringen möchte, ist sicherlich bereit auch diesen Betrag für das Hobby zu bezahlen. Die StandOut Trockenanzüge lohnen sich auch diesmal wieder und erfüllen die hohen Erwartungen, die an den Preis geknüpft sind, in jeder Hinsicht!

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