Inhaltsverzeichnis
Überblick
Über mehrere Monate hatten wir die Möglichkeit die neue elektrische SUP-Pumpe von UPowerace zu testen. Es handelt sich um ein ganz neues Modell und ist zur Zeit auch noch das einzige Produkt, welches von diesem jungen Unternehmen entwickelt wurde. Diese elektrische SUP-Pumpe soll ein aufblasbares SUP-Board besonders leise aufpumpen können. Unter dem Motto „Less noise, more nature“ wird diese Pumpe verkauft. Wir finden schon den Grundgedanken dahinter wirklich positiv, da uns auch das laute Brummen der elektrischen SUP-Pumpem stört, die, vor allem im Kompressor-Modus, extrem laut sein können. Für einen respekt- und rücksichtsvollen Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt wäre eine leise elektrische Pumpe wirklich ein Traum. Bisher musste dafür zur Handpumpe gegriffen werden, mit welcher das Aufpumpen schon ziemlich anstrengend sein kann. In diesem ausführlichen Testbericht erfahrt ihr natürlich wie laut die Pumpe beim Aufpumpen wirklich ist, ob wir sie weiterempfehlen würden.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
Nachteile
Preis & Lieferumfang
Der Preis für die elektrische SUP-Pumpe von UPowerace beträgt ca. 200€. Damit ist sie definitiv keine günstige Anschaffung und bewegt sich im Vergleich mit anderen Pumpen auf jeden Fall schon im Premium-Segment. Es lohnt sich hier auf jeden Fall auf Angebotspreise zu achten (aktuell könnt ihr mit dem Code „SAVE15“ im Warenkorb 15% auf die elektrische Pumpe sparen. Damit wird sie vom Preis auf jeden Fall noch eine ganze Ecke attraktiver. Was nach dem Aufpacken direkt auffällt, ist die Tasche in welcher die Pumpe verpackt ist. Hierbei handelt es sich um eine praktische Transport und Aufbewahrungstasche, so dass hier Pumpe und Zubehör sicher verwahrt werden kann und alles auch immer einen festen Platz hat. Außerdem befindet sich ein Pumpschlauch mit diversen angebrachten Adaptern im Karton, eine Bedienungsanleitung und ein Netzkabel mit Zigarettenanzünder.
Überblick über die Pumpe
Die Pumpe wiegt ca. 3,2 kg und eine Größe von ca. 329 x 194 x 114 mm. Damit ist sie weder besonders leicht, noch besonders klein. Sie besteht in erster Linie aus einem robusten Kunststoffgehäuse. Sie verfügt vorne über einen Trageriemen, der über einen Schaumstoff-Teil verfügt, so dass auch das Tragen in der Hand einfach möglich ist. Auf der Vorderseite hat diese einen Anschluss für Inflate (Aufpumpen) und einen für Deflate (Luft aus Board herauspumpen). Die Oberseite wird geprägt von insgesamt fünf Bedientasten, die gummiert sind und über einen angenehmen Druckpunkt verfügen. Oberhalb des Bedienfeldes befindet sich ein Display, über welches der Modus und der Druck angezeigt werden kann. Die Unterseite verfügt über vier gummierte Standfüße, die Vibrationen abfangen und für einen sicheren Stand sorgen sollen. Unter einer Klappe, die sich seitlich an der Pumpe befindet, kann das mitgelieferte Anschlusskabel verstaut und auch angeschlossen werden. Dieses Fach sieht im Innern allerdings auch so aus, als gäbe es in Zukunft eventuell die Möglichkeit einen Akku in die Pumpe einzusetzen. Aktuell gibt es diese Möglichkeit aber noch nicht und das Fach ist ausschließlich für das Kabel vorgesehen. Der beiliegende Adapter für SUP-Boards hat bei unserem Test an wirklich jedes Ventil gepasst.
Bedienung
Die Bedienung ist innovativ, einfach und wirklich selbsterklärend. Nach dem Anschließen der Pumpe an den Zigarettenanzünder vom Auto, erwacht diese zum Leben. Dann kann über die „Mode“ – Taste aus voreingestellten Programmen gewählt werden. Wir haben natürlich in erster Linie den Modus für SUP-Boards genutzt. Hier sind dann schon die, oft geforderten, 15 PSI voreingestellt. Es gibt aber auch einen Modus für Zelte oder Luftmatratzen. Natürlich kann der Druck trotzdem über die „Plus“ oder „Minus“ Taste erhöht oder verringert werden. Insgesamt sind bis zu 20 PSI mit dieser elektrischen SUP-Pumpe von UPowerace möglich. Danach kann über den mittleren Button der Pumpvorgang gestartet werden. Sobald der voreingestellte Druck erreicht ist, schaltet sich die Pumpe automatisch aus. Über das Display ist das Ablesen des schon erreichten Drucks auch während des Pumpvorgangs möglich. Bei uns hat die Pumpe auch ohne laufenden Motor am Auto funktioniert. Das ist am Ende aber wahrscheinlich vom Zustand der Autobatterie abhängig.
Wie schnell ist die Pumpe?
Wir haben unterschiedliche aufblasbare SUP-Boards mit der Pumpe aufgepumpt. Ein normales Allround Board mit einer Größe von 10’6″ schafft sie in ca. 9 Minuten aufzupumpen. Je größer und voluminöser das Board, desto länger braucht sie auch. Für ein 12’6″ Touring iSUP braucht sie ca. 10:30 min. Wir haben eine durchschnittliche Aufpumpzeit bis zu einem Druck von 15 PSI von ca. 10 Minuten ermittelt. Damit ist es nicht die langsamste, aber auch nicht die schnellste elektrische SUP-Pumpe auf dem Markt. Die erste Luft wird mit bis zu 300 Litern in der Minute ins Board gepumpt. Hier arbeitet die Pumpe erst einmal in einer Art Luftpumpenmodus, bei welcher ohne viel Druck sehr viel Luft ins Board gepumpt wird. Dieser Modus läuft so lange, bis das Board in Form ist. Die erste Luft ist nach ca. 1:30 min im Board, danach schaltet sie dann auf den Kompressor-Modus um und pumpt mit ca. 60 Litern in der Minuten das Board bis zum eingestellten Druck auf. Die Pumpe wechselt automatisch den Modus, sobald sie einen Druck erkennt und die erste Luft im Board ist.
Videotest der elektrischen SUP-Pumpe
Das Video ist von YouTube eingebettet. Beim Starten wird eine Verbindung hergestellt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Wie laut ist die Pumpe?
Eine Pumpe, die damit wirbt, besonders leise zu sein, setzt natürlich von Anfang an enorm hohe Erwartungen. Deshalb haben wir uns es natürlich nicht nehmen lassen und die Lautstärke der Quiet Pump 1 von UPowerace gemessen. Direkt an der Pumpe, wenn wir wirklich direkt an der Pumpe gemessen haben, haben wir ca. 90 dBA gemessen. Das klingt im ersten Moment viel, ist aber tatsächlich noch absolut im Rahmen, da niemand sein Ohr direkt an der Pumpe hat, sondern das Ohr immer schon ca. 1-2 Meter davon entfernt ist. Schon bei ca. 5 Meter Entfernung ist das normale Reden lauter als die Pumpe wahrnehmbar ist (ca. 60 dBA). Aber auch wenn in unmittelbarer Nähe zum sich aufpumpenden SUP-Board gestanden und sich unterhalten wird, ist dieses noch problemlos möglich. Das haben wir bei anderen elektrischen SUP-Pumpen schon ganz anders erlebt und gehabt, so dass wir hier doch positiv überrascht sind. Die Pumpe ist nun nicht super leise, aber schon deutlich leiser als andere Pumpen, die wir getestet haben. Das Brummen ist deutlich dumpfer und weniger schrill. Das macht es für die Ohren und die Umgebung auf jeden Fall eine ganze Ecke angenehmer. Auch unsere Kinder, die elektrische brummende SUP-Pumpen normalerweise gar nicht abkönnen, fanden sie nicht störend. Also schon bei geringer Distanz ist die elektrische UPowerace SUP-Pumpe insgesamt viel leiser, so dass der Name „Quiet Pump“ schon passend ist. In einer ganz leisen Umgebung ist sie aber natürlich trotzdem wahrnehmbar und auch hörbar. Es bleibt halt eine elektrische SUP-Pumpe, die mit einem Kompressor arbeitet. Im Luftpumpenmodus, bevor der Kompressor zugeschaltet wird, ist sie sehr leise (ca. 85 dBA direkt and er Pumpe) und eher wie ein leiserer Fön. Erst mit dem Zuschalten des Kompressors kommt dann das dumpfe Brummen ins Spiel. Alles in allem haben wir die Pumpe beim Aufpumpen schon als deutlich leiser wahrgenommen.
Verarbeitungsqualität
Die Verarbeitungsqualität von Pumpe und Zubehör ist ausgesprochen hoch. Wir haben die Pumpe wirklich intensiv genutzt und eine Menge Boards aufgepumpt. Das robuste Kunststoffgehäuse hat alles anstandslos mitgemacht. Auch den Magnetverschluss an der Klappe finden wir super gelöst. Dadurch das alles auch immer wieder in der beiliegenden Tasche verstaut wird, wird das Material dieser elektrischen SUP-Pumpe geschont.
Fazit
Insgesamt gefällt uns die elektrische Pumpe von der Marke UPowerace wirklich hervorragend. Sie ist robust konstruiert und bietet mit einer Aufpumpzeit von ca. 10 Minuten ein moderates Tempo. Etwas schade finden wir, das es noch keinen integrierten Akku gibt, um sie wirklich überall autark betreiben zu können. Sie ist definitiv leiser als andere elektrische SUP-Pumpen, die wir bisher getestet haben und genau aus diesem Grund haben wir sie auch wirklich oft und gerne benutzt. Uns stresst das laute Brummen sonst immer sofort und hier konnten wir danach viel entspannter auf die Paddel-Session starten. Wir sind ohnehin Freunde davon die Umwelt nicht übermäßig zu strapazieren und rücksichtsvoll mit Mitmenschen und Tieren umzugehen. Da ist eine etwas leisere SUP-Pumpe wohl das mindeste was wir hier tun können, so dass es von uns auch eine ganz klare Empfehlung gibt. Wenn in Zukunft auch noch ein Akku verfügbar ist, der in das vorhandene Fach eingesetzt werden kann, werdet ihr es an dieser Stelle natürlich erfahren.
Habt ihr auch Erfahrungen mit der elektrischen SUP-Pumpe von UPowerace gemacht? Wie sind da eure Erfahrungen? Schreibt diese gerne als Kommentar unter diesen Testbericht.
Aufpumptipp
Wer die Pumpe lediglich im Luftpumpenmodus nutzt, kann das Board sehr zügig aufpumpen. Nach ca. 1:30 min ist das Board schon in Form. Nun kann unkompliziert mit der Handpumpe weitergepumpt werden. Wer hier kräftig und geübt ist, hat das Board so insgesamt in ca. 5 Minuten komplett bis 15 PSi aufgepumpt. Das erfordert allerdings schon etwas Kraft und Spaß an der Nutzung der Handpumpe. Aber die Kombination von elektrischer Pumpe und Handpumpe ist so ziemlich das beste was beim Aufpumpen eines Boards gemacht werden kann, wenn es wirklich schnell gehen muss.
Keine Erfahrungsberichte vorhanden








































